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Transcript

Säulen der
NS-Ideologie

Die Ideologie der nationalsozialistischen Diktatur setzte auf neue Vorstellungen, die mit Demokratie und Rechtsstaat unvereinbar waren. Im Mittelpunkt stand die Ausgrenzung von “minderwertigen” Menschen, um die “arische” Rasse aufwerten zu können. Neben diesem Sozialdarwinismus spielten Antisemitismus, Lebensraum im Osten, das Führerprinzip und die Volksgemeinschaft eine wichtige Rolle.



Antiparlamentarismus
und Führerprinziep

Im Zentrum der NS-Diktatur stand der “Führer” Adolf Hitler. Das deutsche Volk hatte sich dieser Person gänzlich unterzuordnen. Hitler verstand sich als vom Schicksal auserwählter Messias, der für die Rettung der “arischen Rasse” berufen worden sei. Diese Vorstellung ersetzte jede Form von demokratischer Mitbestimmung und verwandelte Deutschland in einen autoritären Führerstaat. Gewaltenteilung war ausgeschlossen.



Antimarxismus
und Antikapitalismus

Als Antikapitalismus bezeichnet man Grundhaltungen, die gegenüber kapitalistischen Ideen eine fundamental entgegengesetzte Position einnehmen. Er ist eine radikale Form der Kapitalismuskritik und zielt nicht bloß auf Reformen, sondern auf die Aufhebung bzw. Zerschlagung des kapitalistischen Systems.



Sozialdarwinismus
und Rassismus

Abgeleitet von Charles Darwins Theorie das „Die Schwächte Rasse am schnellsten ausstirbt (Natürliche Selektion)“ -> --> Die Arische Rasse sollte die stärkste sein



Die Nationalsozialisten teilten die Menschheit in Rassen auf. Sie übertrugen Charles Darwins Evolutionstheorie auf den Menschen und behaupteten, dass die deutsche “arische Rasse” überlegen sei. Aufgrund dessen müssten minderwertige “Rassen” vernichtet werden, um das deutsche Volk aufzuwerten. Diese biologische Rassenhygiene wurde im “Dritten Reich” populär und grenzte Menschen wie Juden, Sinti und Roma, Asoziale, Homosexuelle und Behinderte aus der Gesellschaft aus. Infolge der Euthanasie wurden Kranke und Behinderte systematisch ermordet.

Antisemitismus

Eng verbunden mit dem Sozialdarwinismus war der Antisemitismus. Die Juden wurden von den Nazis als Sündenböcke für die politische und wirtschaftliche Krise dargestellt. Ihnen wurde die Schuld an der Niederlage im Ersten Weltkrieg, am Versailler Vertrag und der gesellschaftlichen Spaltung zugeschoben. Der Antisemitismus war bereits in der Zeit des Kaiserreichs entstanden, wurde im “Dritten Reich” aber zum politischen Programm. In den Nürnberger Gesetzen 1935 wurde den Juden ihre Staatsangehörigkeit entzogen.



Nationalismus
und "Volksgemeinschaft"

Die zerrissene deutsche Gesellschaft sollte zu einer Volksgemeinschaft zusammengeschmolzen werden. Dies galt aber nicht für alle Menschen. Ausgeschlossen wurden “minderwertige” Rassen, aber auch politische Gegner und Kranke. Die Säuberung von sogenannten “Schädlingen” sollte demzufolge das deutsche Volk aufwerten. Im Zuge der Gleichschaltung wurden Vereine, Berufe und staatliche Einrichtungen auf die Idee der Volksgemeinschaft zugeschnitten.



"Lebensraum"

Neben der Aufkündigung des Versailler Vertrags gehörte die “Lebensraumpolitik im Osten” zu den außenpolitischen Zielen der NS-Diktatur. Das gegenwärtige deutsche Staatsgebiet sei zu klein und müsse sich über Mittel- und Osteuropa erstrecken, um das deutsche Volk ernähren zu können. Die dort als “Slawen” bezeichneten Menschen wollte Hitler vernichten, da sie den Deutschen minderwertig seien. Vor allem die Sowjetunion galt als erbitterter Feind, da dort seit der Russischen Revolution der “jüdische Bolschewismus” regieren würde. Dies zeigte sich an den gewaltsamen Verbrechen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.