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Transcript

Leben

Politische Ansichten

Wichtige Bezugspersonen

Werke und Erbe

Tod

Zitate

"Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"

Rosa Luxemburg

Infovideo

Beitritt in "Zweites Prolatariat"

1893

| Geburtsname: Rosalia Luksemburg

| Geburtstag: 05.März 1871 in Zamość
| Todestag: 15.Januar 1919 in Berlin
| Beruf: Wirtschaftswissenschaftlerin, Politikerin
| Religion: Jüdin
| Nationalität: polnisch, später deutsch

Eintritt in SPD

1898

Verhaftungen und Gefängnis

1904 - 1906

"Internationale" wird zu "Spartakusbund"

1918

Tod

15. Januar 1919

Basics

Eine der einflussreichsten Frauen in der Geschichte Europas.

1884 - 1888

Gründung SDKP

|

"Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"

"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird."


Rosa Luxemburg macht für sich, eingemauert seit drei Jahren in Gefängnissen, eine fundamentale Entdeckung - Freiheit ist immer die Freiheit der Anderen! Oder anders gesagt: Sie findet für ihre Lebenspraxis eine philosophische Maxime. Dort, wo andere Freiheit als das Recht des Einzelnen auf Willkür sehen, das nur am Recht der anderen auf gleiche Willkür seine Grenze findet - dort, wo andere Freiheit als natürliches Recht des Einzelnen sehen, das nur durch die gleichen natürlichen Rechte anderer beschränkt wird, - dort erkennt Rosa Luxemburg, dass Freiheit ein gesellschaftliches, ein verpflichtendes Verhältnis von Menschen zueinander ist. Und der Kern dieses Verhältnisses ist ein Verhalten, in dem Menschen die Freiheit anderer Menschen ermöglichen.

Gegen jeden Opportunismus gewandt, forderte Rosa Luxemburg, dass Freiheit, damit sie wirkliche Freiheit ist und nicht der verdeckte Zwang zur Anpassung, die Freiheit der anderen als Andersseiende ermöglichen müsse. Das Verhalten als freier Mensch, so versteht und praktiziert sie es, besteht genau darin, anderen die Möglichkeit zu geben, als Andere frei zu sein. Bevor Freiheit ein Recht ist, ist sie eine Pflicht. Die Gleichheit in der Freiheit ist eine Gleichheit der Verschiedenen.

Es hat eben niemand Freiheit von Natur aus oder per Geburt. Die Würde des Menschen wie seine Freiheit sind antastbar. Niemand kann dauerhaft Ansprüche auf Rechte für sich durchsetzen, wenn er nicht wirklich so frei ist, sie anderen zuzugestehen und tätig zu ermöglichen. Freiheit ist kein Gut, das man sich nehmen, rauben oder kaufen kann. Man muss es vor allem geben, für andere erkämpfen und durchsetzen.

Werke
Rosa Luxemburg war nicht nur Revolutionärin sondern auch eine begabte Autorin. In ihren Schriften findet man vor allem ihre politischen Ansätze wieder. Ihre überzeugende Art nicht nur zu schreiben, aber auch zu sprechen machte sie in der SPD beliebt.

Rosa Luxemburg schrieb viele Briefe während ihrer Inhaftierungen. Auch diese drehen sich um Politik, jedoch auch über das alltägliche Leben im Gefängnis. Mithilfe dieser Briefe, welche zwar illegal waren, aber Luxemburg es schaffte, sie rauszuschmuggeln, konnte sie weiterhin Beiträge für “Die Rote Fahne” verfassen. Die Briefe findet man gesammelt in dem Buch “Briefe aus dem Gefängnis”. Eine weitere Briefesammlung existiert unter dem Namen “Herzlichst Ihre Rosa”.

Weiterhin veröffentlichte sie vor allem politische Schriften, in denen sie sich z.B. die Frage stellt, ob Leninismus oder Marxismus der richtige Weg zum Kommunismus ist.

Namensgebungen
Heutzutage sind viele Straßen, Plätze und Schulen/Universitäten nach ihr benannt. Es gibt sie sowohl in Berlin, Dresden als auch Radebeul.

Viele Biographien wurden über sie geschrieben und Filme gedreht.

1973 entwarf man eine Briefmarke, mit dem Porträt Rosa Luxemburgs. Dies sorgte allerdings zu einigen Protesten, da die Marke als Zeichen einer Wiederaufnahme in die "Ahnengalerie" der SPD gilt.

Sonstiges
Gedenktag
An ihrer und Karl Liebknechts Beerdigung nahmen damals zentausende statt. Ihr Todestag ist heute ein Gedenktag der Sozialisten und es finden jährlich am zweiten Sonntag im Januar die "Liebknecht-Luxemburg-Demonstrationen" statt.

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung wurde 1992 aus dem Verein "Gesellschaftsanalyse und politische Bildung" hervor. Sie ist ein deutscher, parteinaher und bundesweit tätiger Verein. Im Rahmen eines Stiftungsverbundes kooperiert er in Deutschland mit Vereinen und Landesstiftungen, die Der Linken nahestehen.
Benannt ist die Stiftung nach Rosa Luxemburg, Vertreterin der Arbeiterbewegung, und fühlt sich als der geistigen Grundströmung des demokrtischen Sozialismus verpflichtet. Der Verein gehört zu den Trägern der politischen Bildungsarbeit in Deutschland.


Kindheit und Studium (1871 - 1889)

Rosa Luxemburg war das 5. Kind einer jüdischen Familie und wurde wahrscheinlich am 5. März 1871 in Zamość (Polen) geboren. Sie wuchs in relativ wohlhabenden Verhältnissen auf und lernte neben der Polnisch auch Russisch, Deutsch, Latein und Altgriechisch.

1873 zog sie mit ihrer Familie nach Warschau. Sie besuchte ab ihrem 13. Lebensjahr ein Frauengymnasium. In dieser Zeit beschäftigte sie sich mit Schriften und Werken von Karl Marx und trat der Gruppe “Zweites Proletariat” bei.

1888 schloss Rosa Luxemburg als Klassenbeste ihr Abitur ab. Als ihre Verbindung zur sozialischtischen Bewegung allerdings bekannt wurden, war sie gezwungen aus Warschau zu fliehen. Sie zog nach Zürich und besuchte Da ihre Geheimverbindungen zur sozialistischen Bewegung jedoch bekannt wurden, musste sie aus Warschau fliehen und zog nach Zürich. Dort besuchte sie ab 1889 eine Universität, um Wirtschaft, Politik und Rechtswissenschaften zu studieren.

Arbeiterbewegung (1890 - 1918)

1890 - 1898

Über die Zeit, in der Luxemburg in Zürich studierte, kam sie wieder in Kontakt mit der Arbeiterbewegung.
Zusammen mit Leo Jogiches und Julian Marchlewski gründete sie 1893 die SDKP und die Zeitschrift “Sache der Arbeiter” in Paris. Sie verfasste zahlreiche Schriften, in denen sie sich für eine internationale Revolution der Arbeiterschaft einsetzte.
1897 schrieb Luxemburg an der Universität ihre Doktorarbeit “Polens industrielle Entwicklung”. Anschließend entschied sie sich nach Berlin zu ziehen, um dort der SPD beizutreten. Um eine deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten, ging sie eine Scheinehe mit Gustav Lübeck ein.

1899 - 1918

1899 veröffentlichte Luxemburg ihren Aufsatz "Sozialreform oder Revolution?" in der Leipziger Zeizung. Sie drückt darin ihre Beführwortung einer sozialistische Revolution der Arbeiterschaft aus und macht klar, dass sie die Idee einer Reform nach Eduard Bernsteins Gedanken strikt ablehnt.
Sie wurde 1903 aufgrund von "Majestätsbeleidigung" zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Sie sagte über Wilhelm II.: "Der Mann, der von der guten und gesicherten Existenz der deutschen Arbeiter spricht, hat keine Ahnung von den Tatsachen." 1906 äußerte sie Kritik am Militarismus des Kaiserreichs, weswegen sie wieder ins Gefängnis musste. Als sie 1913 dazu aufrief, den Kriegsdienst zu verweigern, bestrafte man sie mit einem Jahr Haft.
Am 4. August 1914 stimmte die SPD den Kriegskrediten für den Ersten Weltkrieg zu, für Luxemburg ein schwerer Schlag. Sie gründete aus Protest die Gruppe "Internationale". (Diese wurde später zum Spartakusbund (siehe politische Ansichten)). Während des Ersten Weltkriegs saß Luxemburg die meiste Zeit im Gefängnis in Breslau. Einige Male gelang es ihr, Briefe und Schriftwerke nach draußen zu schmuggeln und diese in Zeitungen zu veröffentlichen.

Novemberrevolution und Tod (1918 - 1919)

Im Herbst 1918 zeichnete sich für das Deutsche Reich die Kriegsniederlage ab. Als am 9. November 1918 die Novemberrevolution ausbrach, wurde Luxemburg entlassen. Sie kehrte nach Berlin zurück und gründete zusammen mit Karl Liebknecht die Spartakusbund-Zeitschrift "Die Rote Fahne". Am 17. Dezember setzte sie sich in ihrem Aufsatz “Nationalversammlung oder Räteregierung” für eine sozialistische Räteregierung ein. Auf dem Reichsrätekongress entschied sich die Mehrheit jedoch für eine parlamentarische Demokratie. Rosa Luxemburg beteiligte sich am 31. Dezember 1918 an der Gründung der KPD, für welche sie das Parteiprogramm verfasste.
Als im Januar 1919 der Spartakusaufstand blutig niedergeschlagen wurde, wurden tausende Arbeiter ermordet. Luxemburg musste wegen Verhaftungsgefahr ständig ihre Wohnung wechseln, weigerte sich aber, Berlin zu verlassen. Am 15. Januar wurde sie gemeinsam mit Karl Liebknecht festgenommen und von Offizieren der Freikorps misshandelt und anschließend ermordet.

Politische Ziele und Ansichten

Marxismus, Def.: Marxismus ist eine von Karl Marx und Friedrich Engels begründete Gesellschaftslehre. Sie beschreibt, wie der (ausbeutende) Kapitalismus überwunden und eine klassenlose Gesellschaft geschaffen werden kann. Durch eine Revolution soll als erstes Sozialismus, sprich eine Herrschaft des Proletariats entstehen, aus welcher dann der Kommunismus also die gewünschte klassenlose Gesellschaft aufgebaut wird.



Rosa Luxemburg war eine große Anhängerin und Vertreterin des Marxismus.
Eine Strömung innerhalb des Marxismus ist der Leninismus, welcher sich auf die Vorstellungen des russischen Revolutionärs Wladimir Iljitsch Lenin berufen. Der Unterschied zum Marxismus liegt hier dabei, dass der Sozialismus laut Lenin mit einer Partei an der Spitze der Revolution herbeigeführt werden muss. Luxemburg lehnte diese Anschauung ab. Ihrer Meinung nach, konnte eine Revolution bzw. der Sozialismus nur unter der Führung des gesamten Volkes funktionieren.

Genauso wie es auch Marx beschrieben hat, war Luxemburg für eine Revolution. Und in diesem Punkt spaltete sich die SPD, der Luxemburg 1899 beitrat. Ein großer Teil war gegen eine gewaltsame Revolution und dafür, dass die Verhältnisse innerhalb des Systems geändert werden, eine Reformation. Diese Auseinandersetzung war auch ein Anlass für die Gründung der innerparteilichen Opposition “Die Internationale”, welche sich später zum Spartakusbund entwickelte. Ein anderer Punkt für die Abgrenzung der Gruppe war, dass die SPD den Kriegskrediten zustimmte. Luxemburg war strikt gegen jeglichen Krieg und arbeitete mit aller Macht gegen einen Kriegsanfang. In diesem Konflikt entstand auch der bekannte Spruch “Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!”

Innerhalb des 1914 gegründeten Spartakusbundes kämpfte Rosa Luxemburg mit ihren Genossen, zu denen unteranderem Karl Liebknecht und Leo Jogiches zählten, natürlich für den Sozialismus bzw. eine Räterepublik, aber auch für die Verstaatlichung von vielen Industrien und ein unmittelbares Kriegsende. Zu den in ihrer 1918 verfassten Schrift “Was will der Spartakusbund?” geforderten Sofortmaßnahmen, gehörten die Entmachtung der Polizei und die Bewaffnung der Arbeiterschaft, damit diese durch eine Revolution Sozialismus schaffen kann.

Rosa Luxemburg forderte außerdem einen Straferlass von politischen Gefangegen, sowie die Abschaffung der Todesstrafe

Marxismus ist eine von Karl Marx und Friedrich Engels begründete Gesellschaftslehre. Sie beschreibt, wie der (ausbeutende) Kapitalismus überwunden und eine klassenlose Gesellschaft geschaffen werden kann. Durch eine Revolution soll als erstes Sozialismus, sprich eine Herrschaft des Proletariats entstehen, aus welcher dann der Kommunismus also die gewünschte klassenlose Gesellschaft aufgebaut wird.

Karl Liebknecht


bis zu ihrem Tod politische Partner und Freunde

gründeten Zusammen den Spartakusbund

flüchteten zusammen und wurden zusammen ermordet

Mathilde Jacob


Sekretärin und Bezugsperson von Rosa Luxemburg

schmuggelte Briefe und Manuskripte von Luxemburg aus dem Gefängnis

-> sorgte für Verbreitung und Druck dieser

Leo Jogiches


russischer Marxist

war mit Luxemburg in einer (Liebes-)Beziehung von 1891 - 1906

finanzierte Luxemburgs Studium mit

Karl Marx


politischer Autor und Philosoph

Begründer des Marxismus

-> Luxemburg orientiert sich daran

Inspiration und Vorbild für Luxemburg

Kontext

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg machten sich in ihren letzten Lebensjahren aufgrund ihrer radikalen marxistischen Ansichten viele Feinde. Luxemburg musste unteranderem wegen “Anregung zum Klassenhass” und “Majestätsbeleidung” ins Gefängnis. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg äußerten sich beide aktiv kapitalismuskritisch und waren Anführer und Begründer des revolutionären Spartakusbundes und mehrerer Aufstände, was sie vor allem in der (führenden) Politik unbeliebt machte.

So konnte man schon seit Dezember 1918 Plakate und Flugblätter mit der Aufschrift “Das Vaterland ist dem Untergang nahe. Rettet es! Es wird nicht von außen bedroht, sondern von innen: Von der Spartakusgruppe. Schlagt ihre Führer tot! Tötet Liebknecht! Dann werdet ihr Frieden, Arbeit und Brot haben. Die Frontsoldaten.“ in Berlin verteilt entdecken. Rosa Luxemburg war genauso verhasst wie ihr politischer Partner Liebknecht, da die beiden eben so eng miteinander arbeiteten und sich beide - wie oben beschrieben - antikapitalistisch engagierten.

Auf Liebknecht und Luxemburg wurde auch mehr oder weniger ein Kopfgeld ausgesetzt; wer die Anführer ausfindig macht und der rechtsradikalen Organisation “die Antibolschewistische Liga” übergibt, den erwartet hohe Belohnung.

Am 5. Januar 1919 kam es zu einem bewaffneten und gewaltsamen Aufstand, der unter den Namen Januar- oder Spartakusaufstand bekannt ist. Er dauerte sieben Tage lang und wurde schließlich durch die Freikorps beendet. Karl Liebknecht gilt als Initiator dieses Aufstandes.


Freikorps waren bewaffnete Freiwilligenverbände außerhalb des Heeres, die größtenteils aus demobilisierten Soldaten bestanden. Anfang des 20. Jahrhunderts kämpften sie vor allem gegen revolutionäre Unruhen und kommunistische Umsturzversuche.



Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden beide politisch verfolgt und mussten deswegen untertauchen. Ab 14. Januar 1919 versteckten die beiden sich bei einer Freundin Luxemburgs, die Frau des Kaufmanns Siegfried Marcussohn. Das Haus von Marcussohn befand sich in der Mannheimer Straße 43 in Wilmersdorf.

Tathergang

Am Abend des 15. Januars kam Wilhelm Pieck in die Wohnung, um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gefälschte Ausweispapiere zu bringen. Gegen 20:30 Uhr kamen fünf Angehörige der Wilmersdorfer Bürgerwehr in die Wohnung und inhaftierten Luxemburg, Liebknecht und Pieck.

Luxemburg wurde ins Eden-Hotel gebracht und wurde dort von dem Offizier Waldemar Pabst verhört. Danach wurde sie an den Oberleutnant Kurt Vogel übergeben. Rosa Luxemburg wurde aus dem Hauptausgang des Hotels geführt, wo sie der Jäger Otto Runge mit einem Gewehrkolben ohnmächtig schlug. Nachdem sie in ein Auto getragen wurde, tötete man sie da mit einem Schuss in die linke Schläfe. Die Leiche wurde danach entgegen des Befehls von Kurt Vogel in den Landwehrkanal geworfen.

Karl Liebknecht wurde an diesem Abend ebenfalls nachdem er von Otto Runge verletzt wurde, von mehreren Leutnants erschossen. Seine Leiche wurde in einer Rettungswache gegenüber vom Eden-Hotel abgegeben.

Nach der Ermordung

In der Berliner Tageszeitung “12 Uhr Blatt” wurde ein Pressebericht, von Hauptmann Pabst verfasst, veröffentlicht. Laut diesen Berichtes wurde Karl Liebknecht auf der Flucht erschossen und Rosa Luxemburg von der Menge vor dem Hotel gelyncht.
Leo Jogiches veröffentlichte am 12. Februar 1919 einen detaillierteren und wahrheitgetreuen Bericht des Tathergangs in der KPD-Zeitschrift “Die rote Fahne”.

Karl Liebknecht wird am 25. Januar 1919 in Friedrichsfelde bei Berlin beerdigt. Für Rosa Luxemburg begrub man einen leeren Sarg, da ihre Leiche erst am 31. Mai gefunden wurde. Daraufhin fand am 13. Juni eine zweite Beisetzung statt.

Vom 8. bis zum 14. Mai 1919 war dieser Fall vor dem Kriegsgericht. Angeklagt waren Horst von Pflugk-Harttung, Ulrich von Ritgen, Heinrich Stiege, Bruno Schulze und Rudolf Liepmann des gemeinschaftlichen Mordes an Karl Liebknecht, Heinz von Pflugk-Harttung wegen Beihilfe zum Mord, sowie Kurt Vogel wegen Mordes an Rosa Luxemburg und Otto Runge wegen versuchten Mordes an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Dieser Prozess gilt als einer der größten Vertuschungskandale innerhalb der deutschen Rechtsgeschichte, da alle Angeklagten im Mordfall Liebknecht freigesprochen wurden. In dem Prozess traf Kurt Vogel rechtlich gesehen ebenfalls keine Schuld an dem Mord von Rosa Luxemburg, jedoch wurde er zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt, da er die Leiche in den Landwehrkanal warf. Otto Runge wurde ebenfalls wegen versuchtem Totschlag zu zwei Jahre Gefängnis verurteilt. Zum Schluss musste aber nur Runge seine Gefängnisstrafe absitzen.

Heutzutage findet immer am zweiten Januarwochenende eine Großdemonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und die Opfer des Spartakusaufstands.


Quellen

[Rosa Luxemburgs Einfluss auf heutige Parlamentsarbeit - Rosa-Luxemburg-Stiftung](https://www.rosalux.de/mediathek/media/element/1440)

[Rosa Luxemburg](https://www.geo.de/geolino/mensch/2024-rtkl-weltveraenderer-rosa-luxemburg)

[Das revolutionäre Erbe von Rosa Luxemburg](https://www.derfunke.de/rubriken/theorie/2988-interview-das-revolutionaere-erbe-von-rosa-luxemburg)

[Rosa Luxemburg und ihr Erbe (1871-1919) - Rosa Luxemburg Stiftung Israel](https://www.rosalux.org.il/rosa-luxemburg/)

[1919 ermordet: Das vergessene Erbe der Rosa Luxemburg](https://orf.at/stories/3107444/)

[](https://www.rnd.de/politik/das-erbe-von-rosa-luxemburg-was-ist-heute-eigentlich-noch-links-RM4G2YUM3REB7LEQFMXLRWVCXU.html)

https://www.geschichte-abitur.de/biographien/rosa-luxemburg-biografie#fn-390-3

https://beruhmte-zitate.de/autoren/rosa-luxemburg/

https://tse2.mm.bing.net/th?id=OIP.28YO0ULHSQvg6df3OWOgywHaFO&pid=Api

https://tse2.mm.bing.net/th?id=OIP.LWZ8POuNSd-tvTacfRi_XwHaJl&pid=Api

https://tse1.mm.bing.net/th?id=OIP.e_WlN2jsWGAVMcMxw7HOzAHaEp&pid=Api

https://tse4.mm.bing.net/th?id=OIP.rlqMqcbKHMLjF8SIGtzVAgAAAA&pid=Api

Bildquellen

https://tse2.mm.bing.net/th?id=OIP.RElWksZvebXObVEjPdTKQAHaGK&pid=Api

Textquellen