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Transcript

Leistungsmotivation

in der Grundschule

Was ist Das?

Aufgaben-schwierigkeit

individuelle Bezugsnorm

Soziale Bezugsnorm

ATTRIBUTION

Quelle

Zielverfolgung, bei denen Handlungen oder Handlungsergebnisse auf einen Tüchtigkeitsmaßstab bezogen werden, den man für verbindlich hält, so dass am Ende letztlich Erfolg oder Misserfolg steht.

Man unterscheidet zwischen Erfolgszuversichtlichen und Misserfolgsängstlichen Schüler*innen. Sie attribuieren ihren Erfolg, bzw. Misserfolg unterschiedlich.

Erfolgszuversichtliche attribuieren Erfolg meist auf ihre Fähigkeiten oder eigene Anstrengung, Misserfolg wiederum auf mangelnde Anstrengung. Hier sind von der LK herausfordernde Aufgabenstellungen gefordert.

Misserfolgsängstliche Schüler*innen hingegen attribuieren einen Erfolg eher auf Glück oder eine leichte Aufgabenstellung und Misserfolge auf mangelnde Fähigkeiten. Um diesen Glauben an mangenden Fähigkeiten entgegenzuwirken, sollte die LK leichtere Aufgabenstellungen anbieten, damit das Kind Erfolgserlebnisse hat und weniger an den eigenen Fähigkeiten zweifelt. Auf der anderen Seite sollten nicht nur zu einfache Aufgaben gestellt werden, sondern auch sehr schwere Aufgaben, damit dem Kind bewusst wird, dass ein Misserfolg nicht immer an den fehlenden Fähigkeiten liegt, sondern auch die Aufgabenschwierigkeit oder die eigene Anstrengung eine Rolle spielen.

Bei Leistungsschwachen Schüler*innen sollte die Lehrkraft vor allem darauf achten, dass für das Kind die individuelle Bezugsnorm im Vordergrund steht, sprich der Vergleich mit früheren eigenen Leistungen. So erfährt das Kind, dass es sich durch eigene Anstrengung verbessern kann. Genutzt werden können hier beispielsweise Hinweise der Lehrkraft, wie sehr sich das Kind im Vergleich zum letzten Schuljahr verbessert hat.


Die Orientierung an der sozialen Bezugsnorm, also der Vergleich der eigenen Leistung mit anderen Bezugsgruppen, zum Beispiel mit Mitschüler*innen, sollte bei leistungsschwachen Schüler*innen möglichst nicht in den Vordergrund gerückt werden. Sprich die Lehrkraft sollte das schwächere Kind nicht permanent auf die guten Leistungen der Mitschüler*innen hinweisen, da so die Misserfolgserfahrungen wachsen und der Erfolg weniger auf eigene Fähigkeiten attribuiert wird und der Eindruck entstehen kann, dass die eigene Anstrengung sowieso nichts bringe.

Bei leistungsstärkeren Schüler*innen kann die soziale Bezugsnormorientierung wiederum begünstigend wirken.

Die Lehrkraft muss sich bewusst machen, dass die SuS verschiedene Faktoren zur Attribution von Erfolg/Misserfolg nutzen.

Attribuiert ein Kind eher internal stabil, so erklärt es sich seinen Erfolg meist an seinen persönlichen Fähigkeiten, beziehungsweise den Misserfolg an fehlenden Fähigkeiten.

Wird internal variabel attribuiert, so wird der Erfolg/ Misserfolg an der persönlichen Anstrengung gemessen.

Auf die Aufgabenschwierigkeit bezieht sich ein Kind bei der external stabilen Attribution, und auf Glück bzw. Pech bei der external variablen Attribution.

Wie ein Kind jeweils attribuiert sollte die LK möglichst im Blick haben, um beispielsweise zu verhindern, dass ein/e Schüler*in sich seinen Erfolg nur durch Glück und gar nicht durch seine Fähigkeiten erklärt.

Holodynski, M. (2007). Entwicklung der Leistungsmotivation. In M. Hasselhorn & W. Schneider (Hrsg.), Handbuch der Psychologie, Band Entwicklungspsychologie (S. 299-311). Göttingen: Hogrefe.