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Transcript

Theo (Erzieher, 35 J.):


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass für Kinder mit einer geistigen Behinderung kleine Lerngruppen und eine individuelle Unterstützung förderlich sind.


Deshalb achte ich darauf, dass ich Angebote in kleineren Lerngruppen durchführe. Zum Beispiel nur für eine Hälfte unserer Gruppe. Dann fällt es mir auch leichter, jedes einzelne Kind optimal unterstützen zu können.

Außerdem ist es eine Hilfe, wenn ich Kinder mit in das Angebot nehme, die schon sehr weit sind in ihrer Entwicklung. Diese können dann anderen Kindern, die Hilfe brauchen, unterstützen.


Mit der Zeit habe ich zudem begriffen, dass die Kinder einfach ein unterschiedliches Lerntempo und auch unterschiedliche Lernwege haben. Wichtig ist erst einmal anzuerkennen, dass das völlig normal ist.


Das gilt es dann während des Angebots aber natürlich auch zu berücksichtigen.

Ich erkläre es euch an einem Beispiel aus der Praxis:

Wenn ich plane mit den Kindern Faltschmetterlinge zu basteln, zeige ich ihnen verschiedene Falttechniken und auch verschiedene Schmetterlinge. Jedes Kind kann dann passend zu seinem Entwicklungsstand einen, zwei oder auch drei Schmetterlinge falten. Jeder macht es ganz individuell in seinem Tempo.


Quelle: Hagemann, C. (Hrsg.) (2017): Pädagogik/Psychologie für die sozialpädagogische Erstausbildung. Köln: Bildungsverlag EINS.