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WELTORGANISATIONEN

DIE WELTORGANISATIONEN

DRÜCKE AUF EIN LOGO, UM DIE JEWEILIGE ORGANISATION BESSER KENNEN ZU LERNEN

IWF

WELTBANK

WTO

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1. Entstehung

2. Aufgaben

3. Prinzipien

4. Organisation

WORLD TRADE ORGANISATION (Welthandelsorganisation)


Die WTO, eine internationale Organisation, die sich um die weltweiten Handels- und Wirtschaftbeziehungsregelungen beschäftigt, wurde im Jahr 1995, von den UN gegründet. Ihr sitz befindet sich in Genf (Schweiz). Sie ist die Nachfolgeorganisation der GATT. Die WTO hat die GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) abgelöst, da die GATT international nicht anerkannt wurde.

  • eigenständige Organisation
  • 159 Mitgliedstaaten

Aufgaben

1. Handel soll zum Nutzen aller Teilnehmer erleichtert werden.

2. In acht Verhandlungsrunden wurden Zölle für insbesondere Industrieprodukte gesenkt.

3. Abbau von allen Handelshemmnissen -> internationalen Handel fördern

4. Umfassung von Dienstleistungen, geistiges Eigentum und landwirtschaftliche Produkte


Liberalisierung bedeutet nicht, dass es keine Handelsschranken mehr gibt.

Grundsatz der Meistbegünstigung

  • ein WTO-Mitglied muss alle Partner im Handel gleich behandeln


Inländerprinzip

  • ausländische Waren und Dienstleistungen sollen nicht anders behandelt werden
  • WTO-Länder müssen die nationalen Vorschriften über den Handel ihres Landes bei der WTO melden -> Transparenz im Handel soll erhöht werden und Handelspartner sollen von Änderungen mitbekommen


Prinzip der Gegenseitigkeit

  • in Verhandlungen sollen die jeweiligen Zugeständnisse der Partner ausgewogen werden
  • Entwicklungsländer werden davon ausgenommen



Konferenz der Wirtschafts- und Handelsminister

(wichtigstes Organ der WTO)

  • Ministerkonferenz alle zwei Jahre -> Themen, über die die Mitgliedstaaten verhandeln sollen, werden festgelegt
  • sieben Verhandlungsrunden seit 1996
  • erfolglose Runde = Doha Runde, Gegensätze zwischen der EU und den USA, Entwicklungsländern und Schwellenländern konnten nicht überbrückt werden. Agrarpolitik war der Hauptstreitpunkt.


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1. DIe iwf

2. Aufgaben

3. Ziele

"Die Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wurde im Juli 1944 auf der Währungs- und Finanzministerkonferenz der Vereinten Nationen in Bretton Woods beschlossen. Im Dezember 1945 trat das IWF-Übereinkommen in Kraft und der IWF nahm seine Geschäftstätigkeit in Washington D.C auf."

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Internationales_Finanzmarkt/Internationale_Finanzpolitik/Internationaler_Waehrungsfonds/IWF-Definition.html





Aufgaben

  • multilaterale Surveillance -> weltwirtschaftliche und regionale Entwicklungen werden beobachtet und zu der Begrenzung werden Risiken und Empfehlungen offengelegt
  • bilaterale Surveillance -> Wirtschafts-, Wahrungs- und Finanzpolitik von jedem einzelnen Mitgliedstaat wir analysiert und bewertet
  • Mitgliedstaaten werden über Politikmaßnahmen beraten
  • Finanzhilfen an Mitgliedsländer, um sie bei Zahlungsbilanzproblemen zu unterstützen
  • technische Hilfe und Ausbildungen werden bereitgestellt

Ziele

  • internationales Währungssystem stabilisieren
  • System der Wechselkurse und internationalen Zahlungen stabilisieren, damit die Länder und Bürger Güter und Dienstleistungen voneinander kaufen können

=> wichtig, wenn das nachhaltige Wirtschaftswachstum gesichert werden soll und der allgemeine Lebensstandard steigen soll

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1. Entstehung

2. Aufgaben

3. Ziele

4. Organisationen

WELTBANK

Im Juli 1944 wurde die Weltbank auf der Währungsunion- und Finanzkonferenz der Gründungsmitglieder der UN zusammen mit der IWF in Bretton Woods (USA) gegründet. Ihr Sitz befindet sich in Washington D.C.. Die Weltbank ist eine Sonderorganisation der UN, die gegründet wurde, damit der Wiederaufbau, nach dem Zweiten Weltkrieg, gefördert wird. Außerdem sollte die Weltbank zusammen mit der IWF die Währungen stabilisieren.

Aufgaben

  • Armut in der Welt bekämpfen
  • Lebensbedingungen der Menschen in den Entwicklungsländern verbessern

Ziele


= Erreichen der internationalen Entwicklungsziele

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ICSID

INTERNATIONAL CENTRE FOR SETTLEMENT OF INVESTMENT DISPUTES

(= INTERNATIONALE ZENTRUM FÜR DIE BETEILIGUNG VON INVESTITIONSSTREITGKEITEN)


Die ICSID ist nicht Teil der Weltbankgruppe, sondern eine unabhängige Einrichtung. Diese Organisation wurde im Jahr 1966 gegründet. Sie übernimmt mit gesetzlichen Bestimmungen für Auslandsinvestitionen auch Forschung- und Publikationsaufgaben, sowie Beratungsdienste. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem die Schlichtung von Investitionsaufgaben, die zwischen Regierungen und ausländischen Investoren entstehen.


Die BRD ist seit 1966 Mitglied der ICSID.

INTERNATIONAL FINANCE CORPORATION

(= INTERNATIONALE FINANZ-CORPORATION)


Die IFC ist eine weitere Organisation der Weltbankgruppe, die 1956 gegründet wurde. Sie bietet ebenfalls Kredite, sowie Eigenkapitalbeteiligungen, Garantien zu guten Bedingungen an. Zu ihren Aufgaben gehören, die Privatwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern und Firmen sowie die Regierung über die Fragen der Wirtschafts- und Unternehmensentwicklung zu beraten.


Zu den Gründungsmitgliedern der IFC gehört auch Deutschland mit dazu.




MULTILATERAL INVESTMENT GUARANTEE AGENCY

(= MULTILATERALE INVESTITIONS-GARANTIE-AGENTUR)


Eine weitere Organisation der Weltbankgruppe ist die MIGA, die sich um die privatwirtschaftliche Direktinvestition in Entwicklungsländern kümmert und diese durch Garantien gegen politische Risiken absichert, z.B. Krieg, staatlich angeordnete Einschränkungen des Zahlungstransfers, Vertragsbruch.... Außerdem wird von der MIGA technische Hilfe und Investitionsberatug angeboten.


Deutschland gehört zum Gründungsmitglied der MIGA.

INTERNATIONAL BANK FOR RECONSTRUCTION AND DEVELOPMENT

(=INTERNATIONALE BANK FÜR WIEDERAUFBAU UND ENTWICKLUNG)

Die IBRD wurde auf der Konferenz von Bretton Woods im Jahr 1944 als Teil der Weltbankgruppe gegründet. Ihre Aufgabe ist es, Länder mit mittlerem Einkommen und kreditwürdige arme Länder wirtschaftlich zu entwickeln und fördern.

Deutschland ist seit 1952 Mitglied der IBRD.


INTERNATIONAL DEVELOPMENT ASSOCIATION

(= INTERNATIONALE ENTWICKLUNGSORGANISATION)


Die IDA ist ein Teil der Weltbankgruppe und wurde 1960 gegründet. In finanzieller Hinsicht ist die IDA selbstständig, jedoch wird sie vom Personal der IBRD verwaltet.

Diese Organisation gewährt im Gegensatz zur IBDA ihre Kredite mit günstigeren Bedingungen und vergibt zudem noch Zuschüsse. Außerdem gehören zu ihren Hauptaufgaben die Armutsbekämpfung.


Deutschland gehört zu einer den wichtigsten Gebern der IDA.

Quellen

https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/welthandelsorganisation-wto--615792


https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Internationales_Finanzmarkt/Internationale_Finanzpolitik/Internationaler_Waehrungsfonds/IWF-Definition.html

https://www.bmz.de/de/service/lexikon/weltbank-14938