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Transcript

Erster Weltkrieg


9. Klasse, PP

Stundenverlauf

01

Wiederholung von Begriffen der letzten Stunde

Einstieg:

04

Tagebücher weiterarbeiten

02

Input

03

Computerspiel zum U-Boot-Krieg

Wiederholung von Begriffen

Erklärt die Begriffe "Stellungskrieg" und "Heimatfront"


Kurzer Austausch zu zweit.

1. Benennt, wo sich der Stellungskrieg abspielte.

2. Erklärt, wie man sich den Stellungskrieg militärisch vorstellen kann.
3. Erklärt, Inwiefern kann der Begriff der Heimatfront als Staatspropaganda verstanden werden?
4. Erläutert, inwiefern sich die Frauenrolle durch die Heimatfront änderte.
5. benennt Anlass und Ursachen des U-boot-krieges.

Fragen zum Input

Stellungskrieg

defensive Form der Kriegsführung, die von statischen Frontverläufen geprägt ist.


Nach dem gescheiterten deutschen Vorstoß nach Paris standen sich die gegnerischen Heere an der Westfront ab Herbst 1914 von der belgischen Küste bis zur schweizerischen Grenze gegenüber.


Eilig ausgehobene Erdlöcher sollten gegen feindlichen Beschuss schützen.


Im jetzt einsetzenden "Stellungskrieg" wurde an der rund 700 Kilometer langen Frontlinie auf beiden Seiten schließlich ein tiefgestaffeltes, zumeist dreigliederiges Grabensystem mit Unterständen angelegt

Der Versuch, durch "Materialschlachten" wieder zum "Bewegungskrieg" zurückzukehren, führte zu bis dahin unvorstellbaren Opferzahlen.


Auf deutscher Seite konnten die Verluste bald nicht mehr durch frische Mannschaften ausgeglichen werden.

Da selbst Großoffensiven trotz des Einsatzes Hunderttausender Soldaten keinen entscheidenden Durchbruch in die feindlichen Verteidigungslinien ermöglichten, sollten ab 1915 der Einsatz von Giftgas und ab 1916 von Tanks Fortschritte erzielen. Doch bis zum Frühjahr 1918 änderte sich am Frontverlauf im Westen nur wenig.

Die Heimatfront will die zivile Bevölkerung, die nicht aktiv kämpft in den Krieg miteinbeziehen und sich so ihren moralische Zustimmung zum Krieg sichern.


Schon wenige Monate nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurden im Deutschen Reich die Lebensmittel knapp. Ab 1915 ra­tionierten die Behörden die Grundnah­rungsmittel und gaben Lebensmittelkar­ten aus. Dennoch kam es bald zu Versor­gungsengpässen. Lange Schlangen vor den Geschäften und Hunger wurden zum Alltag der Menschen.

In der offiziellen Propaganda wurde die nicht im Krieg kämpfende Bevölkerung „Heimatfront“ genannt. Die Menschen sollten die Entbehrungen ertragen und so die Solda­ten an der Front unterstützen.

Frauen müssen durch ihre Arbeit in den Munitions- und Waffenfabriken dafür sorgen, dass ihre Männer an der weit entfernten Front über Waffen verfügen. Aber nicht nur in der Rüstungsindustrie mussten plötzlich Frauen die vielen Männern ersetzen, die seit August 1914 an den Fronten kämpften und starben.

Frauen trugen nun die Post aus, schufteten in den Fabriken. Der Einsatz von Frauen war seitens der Politik und des Militärs erwünscht und notwendig – nur so konnte die Heimatfront die Versorgung mit Kriegsgerät und Nahrungsmitteln sicherstellen
https://segu-geschichte.de/heimatfront/

Heimatfront

U-Boot-Krieg

  • Am 22. September 1914 versenkte das Boot U9 unter dem deutschen Kapitänleutnant Otto Weddigen in der Nordsee auf einen Schlag drei britische Kreuzer.

  • Plötzlich war das U-Boot eine ernst zu nehmende Waffe, die geeignet erschien, der britischen Überlegenheit auf allen Ozeanen aus der Tiefe heraus entgegenzutreten.

  • Am 2. November 1914 hatte Großbritannien die Nordsee zum Kriegsgebiet erklärt und mit einer Blockade begonnen, die Deutschland vom Welthandel abschnitt. Die dt. Bevölkerung geriet in einer Hungerkrise.

  • Daraufhin erklärte das Deutsche Reich das Seegebiet rings um Großbritannien zum Kriegsgebiet und befahl am 22. Februar 1915 den U-Boot-Krieg gegen Handelsschiffe alliierter und neutraler Staaten innerhalb dieser Gewässer. In Ausnahmefällen wurde auf jedes Schiff scharf und ohne Warnung geschossen, auch ohne vorherigen "Schuss vor den Bug".
  • Als im Mai 1915 bei der Versenkung der irrtümlich als Hilfskreuzer betrachteten Waffen transportierenden "Lusitania" (Passagierschiff) über 100 US-Bürger ihr Leben verloren, protestierten die neutralen USA und drohten erstmals mit Kriegseintritt.

Quellen:



https://www.dhm.de/lemo/kapitel/erster-weltkrieg/kriegsverlauf/stellungskrieg.html

https://segu-geschichte.de/heimatfront/

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