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Transcript

Das schnelle Ablaufen vieler verschiedener Vorgänge erfordern von der Lehrkraft schnelles Handeln ohne große Bedenkzeit. Sie steht ständig unter Handlungsdruck (Doyle, 1896, S. 394).

Unzählige Vorgänge, Aufgaben, Personen, persönliche Vorlieben und Fähigkeiten prägen die Arbeit im Klassenzimmer. Gleichzeitig gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Ressourcen, die es ermöglichen persönliche und soziale Ziele zu verfolgen (Doyle, 1986, S. 394).

Viele Abläufe sind schwer vorhersagbar, da diese gemeinsam produziert werden und sich abhängig von der Situation und der Gruppe entwickeln (Doyle, 1986, S. 395).

Durch das regelmäßige Zusammenkommen der Schülerinnen und Schülern einer Klasse mit der Lehrkraft entstehen Regeln, Normen und Routinen, die auf die Durchführung von Aktivitäten Einfluss nehmen (Doyle, 1986, S. 395).

Der Klassenraum stellt einen öffentlichen Raum dar, in dem die Handlungen der Lehrperson für die anderen Beteiligten sichtbar sind und entsprechend mitverfolgt werden. Wenn sie mit einer Schülerin oder einem Schüler interagieren, sie bspw. zurechtweisen, haben sie dabei eine Reihe von Zeuge.

Es laufen mehrere Vorgänge zur selben Zeit ab. Während die Lehrkraft einer Schülerin/einem Schüler hilft, muss sie die anderen im Auge behalten und auf etwaiges Störverhalten reagieren (Doyle, 1986, S. 394).