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Transcript

Direkte und indirekte auswirkungen von pestiziden auf einen benthischen weidegänger wärend seines lebenszyklus

Allicia Bila, Emily Baumgarteen

struktur

01

Studie

02

These

07

Auswertung

08

Zukunft

03

Hypothese

04

Untersuchung

05

Methoden

06

Ergebnisse

09

Quellen

01 STUDIE

  • Professor für Limnologie
  • aquatische Ökotoxikologie, mit dem Schwerpunkt der Wirkungsanalyse

Dirk Jungmann

  • Mikrobiologe
  • bschäftigt am TZW, Bereich Wasservertwilung

Marcus Rybicki

STUDIE

02 THEMA

Thema

direkte und indirekte Effekte einer Herbizide-Exposition im Herbst auf junge Weidetiere und einer Insektizid-Exposition im Frühjahr auf halbjunge Weidtiere

03 HYPOTHESE

dass umweltrelevante Konzentrationen von LCH signifikante Verhaltensänderungen bewirken, die zu reduzierter Nahrungsaufnahme führen

D. Jungmann, M. Rybicki

04 UNTERSUCHUNG

Testorganismus

  • Eintagsfliege

  • Rhithrogena semicolorata

  • univoltinen Winterzyklus

  • Eiablage im Mai-Juni

  • schlüpfen im Spätsommer

  • wachsen während des Herbstes/ Winters

  • durch Kick Sampling gefangen



Testorganismus

  • Aufwuchs

  • sind Biofilme auf Oberflächen

  • in Flüssen und Aquarien

  • Nahrungsmittel für viele Aquarientiere (Garnelen, Flossensauger)

  • besteht aus: Biofilmen, einzellige Algen und kleiner Teil aus Blaualgen, Hefen und andere Mikroorganismen



verwendede Pestizide

Terbutryn

  • synthetisches Herbizid
  • im AIS-Versuch als Herbizid eingesetzt
  • gegen schwimmende Wasserpflanzen und zur Unkrautbekämpfung
  • KOW-Wert: 3,5
  • pH-Bereich: 5-9

Lambda-Cyhalothrin (LCH)

  • synthetisches Pyrethroid
  • Insektizid in Landwirtschaft zugelassen
  • KOW-Wert: 7

05 METHODEN

methoden

AIS-

  • 5 künstliche Innenbäche (in Gewächshaus)
  • jeder Bach in zwei Strömungskanäle unterteilt
  • Experiment bestand aus 2 Perioden (Vorapplikationsperiode und Exspositionsperiode)
  • Leitfähigkeit, Temperatur, ph-Wert, Sauerstoff wurden mind. einmal pro Wochen gemessen
  • Experimentdauer: 69 Tage

BATCH-

  • unter Laborbedingungen in 2l Glasbehältern durchgeführt
  • Grazer sind die gleichen wie bei AIS-
  • Expositionspahse begann mit einführung von 4 Weidegänger je Glasbehälter
  • Leitfähigkeit, Temperatur, ph.Wert, Sauerstoff wurden mind. einmal pro Woche gemessen
  • Experimentdauer: 28 Tage

06 ERGEBNISSE

Terbutryn: bei der AIS-Methode

direkte Folgen

  • spezifische Auswirkungen von Pestiziden während Lebenszyklus
  • beeinflussen:
    • Überleben
    • räumliche Verteilung (Drift)
    • WachstumFruchtbarkeit (Triglyceride)

--> funktionelle Leistung im Frühjahr
  • verringerung der Wachstumsrate könnte zu Missverhältnissen zwischen Biomasse beider führen
  • Auswirkungen auf weidetiere: zunahmen an Trockengewicht

indirekte Folgen

  • beeinflusst Stresstolerant

LCH: bei der AIS-Methode

direkte Folgen

  • beeinflussen Weideleistung durch Fütterungshemmung
  • negative Auswirkungen auf Entwicklung: Cyanobakterien verringern Nährwert des Aufwuchses
  • "Nachtaktivität" beim Verhaltensparameter beobachtet

indirekte Folgen

  • beeinflussung Weideleistung indirekt indem sie physiologischen Zustand und Stresstoleranz beeinflussen
  • beeinflussung der Fruchtbarkeiit

07 AUSWERTUNG

endpunkte von terbutryn bei asi-methode

  • NOEC= No Observed Effect Concentraion


  • LOEC= Lowest Observed Effect Concentration

Endpunkte von LHC bei AIS-/ Batchmethode

  • NOEC= No Observed Effect Concentration

  • LOEC= Lowest Observed Effect Concentration

  • LC= lethal consentration

08 ZUKUNFT

Zukunft

  • weiter Untersuchungen

(mit zeitlich versetzten, aufeinanderfolgenden Expositionsszenarien)

  • Wechselwirkung von Pestiziden mit dem Lebensyklus

  • Nahrungsnetzen von Wirbellosen

10 QUELLEN

quellen

  • https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34408.0

  • https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34408.0

  • Direct and indirect effects of pesticides on a benthic grazer during its life cycle, von Marcus Rybicki, Dirk Jungmann, 17.09.2018