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Wie der Jazz entstand

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Transcript

Wie der Jazz entstand

Von maxim und Lareen

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Der Stammbaum des Jazz

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historische bedingungen

Historische Bedingungen:

  • 1492 - Entdeckung Amerikas
  • 1501 Beginn der Sklaverei -> Vermischung von Kulturen

Neuere Formen von Jazz

Old-Time Jazz

  • ab 19. Jhdt.
  • New Orleans und Chicago
  • entstand in Vergnügungsvierteln in New Orleans
  • Louis Armstrong
  • Melodieinstrumente: Trompete/Kornett, Posaune, Klarinette
  • Rhythmusinstrumente: Banjo, Kontrabass
  • meistens fröhlich, hektisch, improvisiert, durcheinander
  • Gruppenimprovisation + Soloimprovisation
  • Chicago: zweites Zentrum


Swing

  • ab 1930 in New York "Cotton Club"
  • Bandleader: Duke Ellington, Benny Goodman, Glenn Miller
  • Musik nach Noten
  • Keine Gruppenimprovisation
  • Soloimprovisation möglich
  • Einteilung in Sektionen:
  • Rhythmus-Section: Klavier, Schlagzeug, Bass, Tuba, Gitarre
  • Reed-Section: Saxofon, Klarinette, Querflöte
  • Brass-Section: Trompete, Pasaude


Bebop

  • ab 1940 in New York
  • "Mintons Playhouse"
  • Bandmitglieder: Thelonius Monk, Charly Parker, Dissy Gillespie
  • schnell, hektisch, abgerissen
  • Combo statt Big Band
  • mehr Improvisation
  • komplizierte Rhythmik und Harmonik
  • Scattgesang auf Silben (be, re, de, bop,...)


Cool Jazz

  • ab 1950
  • Miles Dawis
  • "cool"- kühles, unaufgeregtes Musizieren
  • zurückhaltender Klang
  • langsames, schleppendes Tempo
  • weit geschwungene, gleitende Melodienbogen
  • verhauchte Tongebung


Free Jazz

  • ab 1960
  • "Jeder ist Solist"- keine Trennung von Solo und Begleitung
  • Improvisation pur
  • ohne Harmonie, keine Trennung von Klang & Geräusch
  • freie Rhythmik
  • kein Leadsbeat

Worksongs

  • Lieder der Afroamerikaner, die seit dem 17. Jhdt. als Sklaven nach USA deportiert wurden
  • wurde während der Arbeit gesungen
  • ohne Instrumentalbegleitung gesungen (A-Capella)
  • einer singt vor, andere singen nach
  • einfache Melodie & Text
  • dienten zur Konzentration, bessere Koordination der Bewegung, und lenkten alle Sänger von der Monotonie der Arbeit ab
  • Durchhaltevermögen steigerte
  • nur mündlich ausgeführt

SPIRITUALS

  • -> auch Gospel genannt
  • geistlicher Afroamerikanischer Gesang
  • wurden seit 1880 gesammelt
  • Schwarze drücken ihre Sehnsucht nach Erlösung aus
  • Vorsänger & Gemeinde wechseln sich ab
  • Melodik meist fünftönig
  • Aufbau meist dreiteilig: Refrain-Strophe-Refrain
  • über Bibeltexte wurden Botschaften übertragen und wurden als "Codesongs" eingesetzt
  • wurde nach und nach von weißen übernommen
  • Gospel verwendet moderne Tanzrythmen




Ragtime

  • entstand 19. Jhdt.
  • wird meistens mit Klavier gespielt
  • Ragtime = "verrissene Zeit"
  • hat einen abgehackten Rhythmus
  • dient zum Entertainment
  • wurde in Bars gespielt
  • wurde nicht improvisiert

Blues

  • entstand Ende des 19. Jhdt.
  • spricht aus was Schwarze in ihrem Alltag erleben, z.B. Diskriminierung, Katurkatastrophen, usw.
  • Bluesgänge weisen den gleichen harmonischen und formalen Aufbau
  • wird immer in ich-Form gesungen
  • hat meistens negativen Inhalt