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Sprache, Denken & Wirklichkeit

Eine Arbeit von: Maya, Olivia, Lena, Adrian & Leander

Gliederung

Definition

Zusammenhänge

Kernthese von Humbolt

Theoretiker

Output

Beispiele

Fazit

Sprache ist ein sich stets weiterentwickelndes,

komplexes System von Lauten und Zeichen zum

Zwecke der Kommunikation. Jedem Zeichen des

Systems wird eine Bedeutung zugeordnet. Sprache

wirkt im Prozess der Kommunikation als Medium

zwischen dem Sender (Sprecher/Schreiber) und dem

Empfänger (Hörer/Leser).

Denken als mentale Aktivität kann in

Zusammenhang gebracht werden mit

Informationsverarbeitung,

Erkenntnisqewinnung und Problemlösung,

wobei der Problemlösung große Bedeutung

zukommt. Jeder Mensch kann denken, wobei

die Fähigkeiten je nach Person unterschiedlich

ausgeprägt sein können. Doch auch Denken

kann durch den Einsatz von Denkwerkzeugen

verbessert werden

Wirklichkeit ist ein Zustand, wie man ihn tatsächlich antrifft, erlebt; Bereich dessen, was als Gegebenheit, Erscheinung wahrnehmbar ist. Wichtig hierbei ist, dass diese, philosophisch definiert, immer subjektiv ist.

Aufgabe:

a) Definiere die Begriffe Sprache, Denken und Wirklichkeit in deinen eigenen Worten.

b) Stelle anschließend begründete Vermutungen und Hypothesen auf, wie diese Begriffe miteinander zusammenhängen.

Zusammenhänge

Sprache

beeinflusst Denken -> sprachliche Äußerungen lösen gedankliche Aktivitäten und Verstehensprozesse aus (Erschließung des Handlungssinnes)

ermöglicht Gliederung, Strukturierung, Präzisierung, Objektivierung, Fixierung

beeinflusst die Wirklichkeit und gibt die Gedanken verständlich wieder

Kontext bestimmt Bedeutung des Wortes

formt Denken & Wirklichkeit

erzeugt Vorstellungswelt beim Gegenüber -> prägt Wirklichkeitswahrnehmung

hat Entlastungsfunltion -> Speicherung der bekannten Begriffe

Aufgabe:

A) Gib die Zusammenhänge in deinen eigenen Worten wieder.

B) Falls Ihnen weitere Zusammenhänge einfallen notieren Sie diese. Beurteilen Sie aufgrund der erläuterten Zusammenhänge das folgende Zitat von Samuel Johnson : " Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken".

Aufgaben:

A) Lesen Sie sich das AB gründlich durch und notieren Sie sich erste Gedanken.

B) Bleibt die Bedeutung der Wörter gleich ? Diskutieren Sie !

C) Können Sie mehr Wörter finden, die mehrere Verwendungen/ Bedeutungen haben ?

Kernthesen Humboldts

Aufgabe:

Definiere die Kernthese von Humboldt und erläutere sie im Anschluss.

Theoretiker

Jean Piaget

Helmut Seiffert

Noam Chomsky

Franz Boas & Roman Jakobson

Ludwig Wittgenstein

Biographie :

- Geboren am 09.08.1896

- Gestorben am 16.09.1980

- wissenschaftliche Karriere: Biologe, Pionier der kognitiven Entwicklungspsychologie


Theorie :

- Sprachentwicklung----> allgemeine Entwicklung

- Einteilung in Entwicklungsphasen : Erfahrungen der Umwelt, alle Sinne, Wörter symbolisieren Erfahrungen,

- Grammatik spielt keine Rolle

- Wichtig ! Abstraktes Denken, Sprache & Denken ist eine Voraussetzung zur Weiterentwicklung


Beleg der Mengenwahrnehmung:

- ein Gefäß wird mit Wasser gefüllt -> dieses Wasser wird anschließend in ein anderen Behälter gekippt und wenn der Wasserpegel höher ist als vorher denken Kinder, dass mehr Wasser vorhanden ist als vorher.

- ab einem Alter von 5-8 Jahren wird eine andere Denkweise eingeleitet und man erkennt, dass exakt gleich viel Wasser vorhanden ist

Ergebnis :

Die Erkenntnis/Das Denken wird nicht von der Sprache beeinflusst, da es sich um eine grundsätzliche Veränderung der Denkweise handelt.


Biographie :

-> Geboren am 27. April 1927 in Hameln

-> Gestorben am 5. November 2000 in Erlangen

-> deutscher Philosoph und ein wissenschaftlicher Autor

-> Studium Göttingen : Geisteswesen -> anschließend Wirtschafts-+ Soziologiestudium

Theorie:

"Die Dreidimensionalität des sprachlichen Zeichens "

  1. Syntaktische Zeichendimension --> man erkennt Zeichen , Gebilde , aber nur die von der eigenen Kultur lassen sich entziffern . Bsp. chinesische Zeichen
  2. Semantische Zeichendimension -> Bedeutung der Zeichen -> Verständnis erkennen
  3. Pragmatische Zeichendimension -> befasst sich mit dem wozu beteiligte Person von einem Symbol zu aufgefordert werden

Biographie:

- geboren am 07.12.1928

- Professor für Linguistik, Entwickler der Spracherwerbstheorie des Nativismus


Theorie:

- angeborene Basisstruktur -> universal Grammatik

- angeborene Spracherwerbsfähigkeit wird durch Muttersprache konkretisiert

- Sprache ist Denken nachgeordnet



Biographie:

- Franz Boas: geboren am 09.07.1858, gestorben am 21.12.1942

-> Ethnologe, Sprachwissenschaftler, Physiker, Geograph

- Romas Ossipowitsch Jakobson: geboren am 10.10.1896, gestorben am 18.07.1982

-> Philologe, Linguist, Semiotiker


Theorie:

- Boas-Jakobson-Prinzip

-> Muttersprache zwingt Sprecher dazu, auf bestimmte Details zu achten, gewisse Begriffe zu unterscheiden, bestimmte Assoziationen zu haben

-> sprachliche Gewohnheiten werden geistige Gewohnheiten

- Beispiel: "the neighbour" (kein Geschlecht) aber "der/die Nachbar/in" (Geschlecht enthalten)

Biographie

- geboren am 26.04.1889, gestorben am 29.04.1951

- östereichischer Philosoph -> bedeutenster im 20. Jahrhundert / Logiker, Begründer der sachanalytischen Philosophie


Theorie

" Grenze meiner Sprache bedeuten Grenzen meiner Welt" ~ Wittgenstein

Tractatus logico - philosophicus

- menschliche Sprache unvollkommen, kann Komplexität der Wirklichkeit nicht erfassen

- Gedanken sind logische Bilder der Welt

- Satz: "zeigt seine Bedeutung, sagt sie aber nicht" -> Ideale Sprache

1953 posthum

- volles Potenzial der Sprache erkennen, indem man sie in relativen & bewegenden Aspekten analysiert

- konkrete Praktizierung der Sprache

- Wörter haben je nach Kontext/Verwendung unterschiedliche Bedeutung


-> Philosophie ist eine von innen heaus voranschreitende, von der Sprache ausgehende Tätigkeit der begrifflichen Klärung und nicht eine abstrakte Begriffsspekulation



Beispiele

Trauung im Standesamt

  • Kern der Trauung ist ein ritualisierter Dialog
  • mit dem "JA" sagen verändert sich die Realität (Partner werden zu Eheleuten)

Sprache Denken Wirklichkeit
(JA sagen) (Gedanke, dass das soeben Ausgesprochene (Leben der zwei Personen jetzt "Auswirkungen" hat) verändert sich)

  • Taufen
  • Warnen
  • Drohen
  • Befehlen
  • Tratsch

Sprachliche Handlungen

sprachliches Kommunizieren nimmt als Handeln stets Einfluss auf die Wirklichkeit

sprachliche Äußerungen lösen gedankliche Aktivitäten und Verstehensprozesse aus

"Achtung, Auto!" (Sprache) -> Gefahrenquelle wird gewittert (Denken)-> man passt auf/ verhält sich angemessen (Wirklichkeit)

Fazit

Sprache

Denken

Wirklichkeitswahrnehmung

beeinflusst entwickelt

beeinflusst

beeinflusst

- "das Vehikel des Denkens"
- Entwickelt soziale Welt
- Wortbedeutung von Kontext geprägt

- wird von Sprache beeinflusst
- Vorstellungswelt


- geprägt durch Sprache

Aufgabe :

Formuliere ein eigenes Fazit, welches die Aspekte

Sprache,

Denken

& Wirklichkeit

beinhalten muss.

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