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Transcript

Aufbau einer sachlichen Email

Der Betreff einer E-Mail steht im extra Betreff-Feld. Er ist das Erste, was der Empfänger zu sehen bekommt.

Die Anrede formulierst du wie in einem Brief.


Den Text einer E-Mail formulierst du ähnlich wie den eines Briefs. Achte darauf, vollständige Sätze zu schreiben und keine Umgangssprache zu verwenden. Auch Smileys und Emoticons haben in einer offiziellen Mail nichts zu suchen.

An den Schluss einer E-Mail schreibst du eine Grußformel oder auch Schlussformel.

In die Signatur einer E-Mail gehören dein Name, deine Adresse, deine Telefonnummer oder Handynummer und deine E-Mail-Adresse.

Aufbau eines sachlichen Briefs

Wenn du einen sachlichen Brief schreibst, musst du eine bestimmte äußere Form einhalten.

Der Briefkopf besteht aus der Adresse des Absenders und der Adresse des Adressaten. Zudem stehen oben rechts die Ortsangabe und das Datum.

Die Betreffzeile gibt den Anlass des Briefes im Nominalstil wieder.

Der Brief beginnt mit einer passenden und höflichen Anrede.
Danach folgt der Brieftext, in dem das Anliegen vorgetragen wird.
Der Brief endet mit einer geeigneten Grußformel.
Zuletzt muss der Brief unterschrieben werden.

Bei einem sachlichen Brief solltest du zudem auf folgende Aspekte achten:

… eine passende Anrede und eine passende Grußformel verwendest. … hinter der Anrede ein Komma machst und klein weiterschreibst. … einen guten, abwechslungsreichen Ausdruck verwendest. … die Großschreibung der Anredepronomen beachtest.



Schreibplan sachlicher Brief

Element

Was muss ich tun?

Betreff

Benenne in einer Zeile, worauf du dich mit deinem Schreiben beziehst: Bezüglich der Umfrage hinsichtlich der iPad-Einführung/Anlässlich der geplanten Einführung des Handyverbots an unserer Schule/Zum Vorschlag…

Anrede


Begrüße deinen Adressaten: Sehr geehrter Herr… Sehr geehrte Frau…


Einleitung

Anschließend nennst du dein Anliegen und verweist gegebenenfalls auf den Hintergrund deines Antrags (z.B. Wettbewerb, Zeitungsbericht, Annonce, Bericht eines Freundes etc.):

Vor Kurzem wurde an unserer Wirtschaftsschule darüber gesprochen/ diskutiert, ob in den Klassen iPads/ein Handyverbot/… eingeführt werden solle./An deutschen Schulen ist es zur Zeit üblich, die Leistungen der Schülerinnen und Schüler mit Noten zu bewerten… Aus diesem Grund würde ich Ihnen gerne in diesem Brief meine eigene Meinung zu dem Thema mitteilen.


Hauptteil

Hier begründest du dein Anliegen, machst Vorschläge zu seiner Verwirklichung, zeigst Probleme auf, entkräftest ein Gegenargument etc. (je nach Aufgabenstellung).

Beginne mit deinem Standpunkt, deiner Meinung zum Thema: Ich denke, dass es sinnvoll/notwendig/ gewinnbringend/unnötig/… ist, iPads/Handyverbote/… einzuführen/Ich bin dagegen/dafür, dass…/Meines Erachtens sollte …


Stütze deine Meinung mit Argumenten und Beispielen: iPads sind in der Anschaffung recht teuer. Möchte man beispielsweise ein aktuelles Modell, muss man dafür mehrere hundert Euro ausgeben. Außerdem…/Überdies …/Darüber hinaus lässt sich sagen…/Zudem…/Ein Grund für/gegen…/Ebenfalls kann man anführen…/Man muss beachten…/Zuletzt möchte ich anführen…

Entkräfte mögliche Gegenargumente: Zwar behaupten manche…, jedoch…/Man könnte dagegen halten, dass …, aber ich denke…/Auf der anderen Seite, …, allerdings könnte man dies umgehen durch…/Ein Gegenargument könnte sein, …, dem könnte man aber entgegenhalten, … / …

Schluss

Am Schluss fasst du in ein bis zwei Sätze dein Anliegen zusammen. Auch kannst du hier Formulierungen wie „Ich danke Ihnen bereits im Voraus für Ihre Bemühungen“, „Ich hoffe, dass Sie mein Anliegen wohlwollend zur Kenntnis nehmen“ etc. verwenden, um deinen Brief abzurunden.

Schreibe deinen Aufsatz im Präsens (Gegenwart)! Setze nach jedem Baustein einen Absatz!

Denke bei deiner Argumentation immer an den richtigen Aufbau der einzelnen Argumente:


Behauptung dass-Satz

Begründung weil/da-Satz

Beispiel beispielsweise, z.B., oder wie-Satz


Wichtig: Nutze zwischen den Argumenten Verknüpfungswörter (anschließend, zunächst, außerdem, zuletzt,...)