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Transcript

6 Positionen zur

Medientheorie

Bertolt Brecht

"Meiner Ansicht nach sollten Sie aus dem Radio eine wirklich demokratische Sache zu machen versuchen. In dieser Hinsicht würden Sie z.B. schon allerhand erreichen, wenn Sie es aufgäben, für die wunderbaren Verbreitungsapparate, die Sie zur Verfügung haben, immerfort nur selbst zu produzieren, anstatt durch ihre bloße Aufstellung und in besonderen Fällen noch durch ein geschicktes zeitsparendes Management die aktuellen Ereignisse produktiv zu machen. Es ist ganz verständlich, daß Leute, die plötzlich solche Apparate in die Hand bekommen haben, sofort irgendein neues Kunstgewerbe erfinden, das für sie künstlichen Stoff schafft."

Vilém Flusser

Neil Postman

"Die Technik verhält sich zum Medium wie das Gehirn zum Verstand oder zum Denken. So wie das Gehirn ist die Technik ein gegenständlicher Apparat. So wie der Verstand ist das Medium die Art und Weise, in der man einen solchen materiellen Apparat gebraucht."

Norbert
Bolz

"Je perfekter die Medientechniken werden, desto riskanter wird der Ritt über den Bodensee, den wir Welterfahrung nennen. Gerade weil jeder spürt, dass die Medien mit ihrer Inszenierungsmacht immer tiefer in die Wirklichkeit eindringen, wächst die Sehnsucht nach dem 'wirklich Wirklichen'".

Marshall McLuhan

"Jede Erfindung oder neue Technik ist eine Ausweitung oder Selbstmanipulation unseres natürlichen Körpers, und eine solche Ausweitung verlangt auch ein neues Gleichgewicht der anderen Organe und Ausweitung der Körper untereinander. Indem wir fortlaufend neue Techniken übernehmen, machen wir uns zu ihrer Servomechanismen. Der Mensch wird sozusasgen zum Geschlechtsteil der Maschinenwelt, wie es die Biene für die Pflanzenwelt ist, die es ihnen möglich macht, sich zu befruchten und immer neue Formen zu entfalten."

Jean
Baudrillard

"Der Einsturz der Türme des World Trade Centers ist unvorstellbar, doch reicht das nicht, um daraus ein reales Ereignis zu machen. Ein Übermaß an Gewalt genügt nicht, um zur Realität zu gelangen. Denn die Realität ist ein Prinzip, und es ist dieses Prinzip, daß das wir verloren haben. Reales und Fiktion sind untrennbar miteinander verbunden, und die Faszination durch das Bild (die zugleich triumphierenden und katastrophalen Konsequenzen sind ebenfalls im weitesten Sinne imaginär)."

"Meiner Ansicht nach sollten Sie aus dem Radio eine wirklich demokratische Sache zu machen versuchen. In dieser Hinsicht würden Sie z.B. schon allerhand erreichen, wenn Sie es aufgäben, für die wunderbaren Verbreitungsapparate, die Sie zur Verfügung haben, immerfort nur selbst zu produzieren, anstatt durch ihre bloße Aufstellung und in besonderen Fällen noch durch ein geschicktes zeitsparendes Management die aktuellen Ereignisse produktiv zu machen. Es ist ganz verständlich, daß Leute, die plötzlich solche Apparate in die Hand bekommen haben, sofort irgendein neues Kunstgewerbe erfinden, das für sie künstlichen Stoff schafft."

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"Die Kulturgegenstände sind für die klassische Sozilogie Vermittlungen zwischen Menschen, und solche Gegenstände (wie Tische, Häuser, Autos) sind daher vom Menschen her zu erklären. Ein solcher Ansatz und solche Kriterien sind für die gegenwärtige Gesellschaftsstruktur nicht mehr gültig. Nicht mehr Menschen, sondern technische Bilder stehen jetzt im Zentrum, und dementsprechend sind es die Beziehungen zwischen dem technischen Bild und den Menschen, nach denen die Gesellschaft zu klassifizieren ist, zum Beispiel in Gruppen vom Typ 'Kinobesucher', 'Fernsehzuschauer' oder 'Computerspieler'. Die Bedürfnisse, Wünsch, Gefühle und Kenntnisse des Menschen sind vom technischen Bild her zu erklären."