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Lernwirksames Unterrichten

Schwerpunkt 2

Planungsschema SP 2

Lernwirksames Unterrichten

Problemstellung entdecken

und

Vorstellungen entwickeln

01

PACE

Kartenabfrage

conceptmap - Reduktion: Auswahl der wichtigsten Begriffe

Strukturhilfe
zum selbstreguliertem Lernen

Graf-iz

Lernbegriff

Galeriegang

Lernpfad-Idee

Jonglieren

Lernpfad zu Lerntheorien

Comics:

SG-Seminar


08.April // 12:30 -15:45

Bereiten Sie Ihr Gehirn auf die heutigen Herausforderungen vor.

(5 min // EA // PACE-Material)

Notieren Sie die lernförderlichen und lernhemmende Umstände.
(10 min // EA // Kartenabfrage in taskcards)


Hilfsfragen:

- Welches konkrete positive bzw. negative Lernerlebnis hat sich Ihnen nachhaltig eingeprägt?
- Wann fand es statt?
- Wo?
- Mit wem?
- Wie haben Sie gelernt?



Formulieren Sie Handlungsfelder, die in der komplexen Situation angesprochen werden.

(15 min // EA // Kartenabfrage in taskcards)

Dokumentieren Sie Ihren Lernprozess während drei Lernsituationen

- für eine Methode,

- für eine Sozialform und

- für eine Visualisierungsform.


(ab jetzt während des SP 2 // EA // Strukturhilfe)


a) Lesen den Ihnen zugeteilten Text. (15 min // EA // Material)


b) Lesen Sie „Ihren“ Text erneut so, dass Sie den Inhalt den Tln Ihrer Gruppe erklären können. (15 min // EA // Material)

c) Erklären Sie sich gegenseitig die Inhalte Ihrer Texte
(3x 5 min // GA // 3-4 Tln // Material).


c) Erstellen Sie ein Graf-iz zur Thematik „Was ist Lernen und wie funktioniert es?“, in das alle drei Texten eingebracht sind.

(30 min // EA // Graf-iz© blanco)


d) Sichten Sie die Graf-ize anderer Tln. (5 min // EA // Galeriegang)


e) Stellen Sie Ihr Graf-iz anderen Tln zur Verfügung; T: 25.April

Lernsax -> SG5-Mrz22GyD -> b Seminarergebnisse_SP2



„Lernen bedeutet, Autobahnen im Gehirn anzulegen!“ (SPITZER)


"Das Wort "Lernen" geht auf die gotische Bezeichnung für "ich weiß" (lais) und das indogermanische Wort für "gehen" (lis) zurück (Wasserzieher, 1974). Die Herkunft des Wortes deutet bereits darauf hin, dass Lernen ein Prozess ist, bei dem man einen Weg zurücklegt und dabei zu Wissen gelangt." (MIELKE 2001)


„Lernen ist ein Verb" (MÜLLER 2013)


"Der Arbeitsplatz des Lehrers ist das Gehirn seines Schülers" (SPITZER)


„Auf Dauer tun Menschen […] nur dann etwas, wenn sie sich dabei in irgendeiner Weise souverän, kompetent und erfolgreich erleben, wenn sich jemand interessiert für sie und für das, was sie tun, und wenn sie in gewisser Weise ihr eigener Chef sein können.“ (MÜLLER 2015)


MÜLLER

„Fehler sind keine Defizite, sondern Annäherungsversuche der Kinder an die komplexe Norm der Orthografie. Fehler gehören zum Lernprozess dazu. Sie sollten nicht als Makel geahndet, sondern als Lernanlass genutzt werden!“

(BRINKMANN/ BRÜGELMANN: Fehler gehören dazu. In Grundschulmagazin 7-8/1998, S. 4 ff.)


mangelnde Fehlerkultur führ dazu, dass Fehler
... in der Schule „selektionsrelevant“ sind
... die Lernende machen, ihre Note beeinflussen


- Lern- und Leistungssituationen im Unterricht sollten ganz klar voneinander getrennt sein

lernförderliche Fehlerkultur

- Fehler können ein Anlass sein, darüber nachzudenken, warum es so nicht stimmt
- Experten nennen das Phänomen ‚negatives Wissen’
- die Lehrenden sollten das Ergebnis der Aufgabe nicht sofort als richtig oder falsch beurteilen, sondern neugierig den Lösungsweg der Lernenden untersuchen und das Problem von verschiedenen Blickwinkeln aus gemeinsam mit den Lernenden angehen


GUMSCH

Lernprodukt

diskutieren

Planungsschema SP 2

03

Lernwirksames Unterrichten

Lernmaterial bearbeiten

02

braingym: Lesen

GO-Profil

Motivationsbegriff

a) Diskutieren Sie die Thesen auf der Basis Ihrer Mitschriften.


b) Leiten Sie Handlungen für Lehrende ab.

conceptmap - Strukturierung und Visualisierung: räumliche Anordnung der Begriffe

Lerntheke

reflexion

Praxisaufgabe SP 2

Kompetenzraster SP 2

Zitate:

SG-Seminare


29.April // 08:30 - 11:45


29.April // 12:30 - 15:45

Dokumentieren Sie Ihren Lernprozess während drei Lernsituationen

- für eine Methode,

- für eine Sozialform und

- für eine Visualisierungsform.


(ab jetzt während des SP 2 // EA // Strukturhilfe)

HANNAFORD (2015) "Mit Auge und Ohr, mit Hand und Fuß - Gehirnorganisationsprofile erkennen und optimal nutzen"


a) Bestimmen Sie Ihr GO-Profil. (10 min // EA // Mitschrift)

- Auge-, Ohr-, Handdominanz

- Hemisphären:

"Bei Logikdominanz: Ihre erste Streßreaktion besteht darin, die Situation zu analysieren, etwas aufzuschreiben oder darüber zu sprechen und nach speziellen Ursachen zu suchen. Sie konzentrieren sich auf Details und wollen unbedingt alle Aspekte der Situation verstehen.


Bei Gestaltdominanz: Die unmittelbare Reaktion bei Streß ist dazu gedacht, den Überblick zu behalten und ein Gefühl für die Situation zu bekommen. Sie sind dabei ber vielleicht nicht imstande, die Details zu erkennen. Es fällt Ihnen wahrscheinlich schwer, die Situation so aufzuschlüssseln, dass Sie sie mit Worten erklären können. Sprache ist jedenfalls nicht die unmittelbare Reaktion. Sie verspüren oft den starken Drang, sich zu bewegen oder Gefühle zum Ausdruck zu bringen." (S.41f.)


dominanter Sinndominante HemisphäreLernfähigkeit
rechtes Augelinks
visuell gut
zum Lernen befähigend
linkes Augerechts
rechtes Ohrlinksauditiv gut
linkes Ohrrechts
rechte Handlinksverbal gut - kinästhetisch eingeschränkt
linke Handrechtsverbal eingeschränkt - kinästhetisch gut




rechtes Augerechtsvisuell eingeschränkt
zum Lernen behindernd
linkes Augelinks
rechtes Ohrrechtsauditiv eingeschränkt
linkes Ohrlinks
rechte Handrechtskomunikativ eingeschränkt
linke Handlinks

b) Bereiten Sie Ihr Gehirn auf das Lesen vor. (10 min // EA // braingym)

Lernsax -> SP2 -> SP2_Inhalte -> Lerntheke

a) Diagnostizieren Sie Ihren Lernstand. Legen Sie Ihren Vertiefungsschwerpunkt fest. (5 min // EA // Kompetenzraster)


b) Vertiefen Sie Ihr Wissen zu folgenden Aspekten:

- Motivation/ Motivierung, - Aufgaben- und Fehlerkultur, - Erarbeitung,

- Festigung, - Medieneinsatz

( bis 12:30 // GA // Lerntheke, Präsentationsmedien für Entwürfe z.B. Tafel, Pinnwand, Flipchart,...)


c) Stellen Sie gemeinsam (Expertengruppe) das Thema mit Hilfe einer Visualisierungsform dar. Dieses Material muss geeignet sein, in einer großen Conceptmap verwendet zu werden.

(bis 14:00 // GA // AB "Übersicht Visualisierungsformen")


d) Erstellen Sie gemeinsam (Stammgruppe) ein Concept-map "Lernwirksames Unterrichten".

(bis 14:30 // Plenum // taskcards)

"Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
aber nie kann, wenn ich will,
dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.

Wenn ich aber darf, wenn ich will,
dann mag ich auch, wenn ich soll.
Und dann kann ich auch, wenn ich muss.

Denn schließlich:
Die können sollen, müssen wollen dürfen."

anonymes Graffiti (vermutlich erstmals im Herbst 1989 am U-Bahnhof Berlin-Alexanderplatz)


Emotion
seelische Befindlichkeit und körperlicher Zustand

Motiv
Verknüpfung der Emotion mit einer Zielorientierung;
... ist eine überdauernde (latente) Handlungsbereitschaft
... ist Beweggrund des Handelns

Motivation
... ist der Prozess der Aktivierung, indem die eigene Zielsetzung im Anschluss auch bewertet wird
... ist der Wille zur Veränderung aufgrund von Bedürfnissen



Volition
... ist der Prozess, Ziele aufrecht zu erhalten und zu realisieren





sich intrinsisch zu motivieren, gelingt wenn
…die Motivation in der Tätigkeit selbst liegt (vorausgesetzt, die Tätigkeit kann ungezwungen und effektiv ausgeübt werden)
…Motivation aus Kompetenzerleben und Selbstbestimmung sowie sozialer Zugehörigkeit heraus erfolgt.
… Lernende sich mit dem Lerngegenstand identifizieren können (Relevanz des Themas für den Schüler)
… zwischen Tätigkeit und Ziel eine Beziehung besteht z.B. durch eine kompetenzanzeigende Aufgaben


DECI & RYAN (1993)

Motivieren ist Teil des Lehrerberufs!


Motivationstheorien konzentrieren sich auf äußere Anreize oder psychologische Bedürfnisse!


Extrinsische Motivation ist die vorherrschende Art der Motivation in Schule!


Lernmotivation sinkt im Laufe der Schulzeit!


Intrinsische Motivation ist die nachhaltigste Motivation, Lehrende sollten alles dafür tun, diese bei den Lernenden zu erreichen!

Praxisaufgabe SP2 (kompetenzanzeigende Aufgabe):


Erläutern Sie anhand einer kompetenzanzeigenden Aufgabe den
zielorientierten Einsatz von Methoden, Sozialformen,
Aufgabentypen und Medien innerhalb einer Unterrichtssequenz.


Reflektieren Sie das Gelingen nachhaltiger Lernprozesse unter
Berücksichtigung der Techniken der Erarbeitung und Festigung von
Lerninhalten und des schülerbezogenen und zielorientierten
intelligenten Übens.


Diskutieren und reflektieren Sie Handlungsmöglichkeiten und -
alternativen.

Lernwirksames Unterrichten

Lernzugewinn diskutieren

und

Vernetzen & Transferieren

04

Lern- und Leistungsaufgaben

Planungsschema SP 2

braingym:
Schreiben

Ideensalat

dialogischer Unterricht

reflexion

Lernstandsdiagnose

conceptmap - Elaboration: Begriffsnetz verfeinern

SG-Seminar


06.Mai // 12:30 -15:45

Dokumentieren Sie Ihren Lernprozess während drei Lernsituationen

- für eine Methode,

- für eine Sozialform und

- für eine Visualisierungsform.


(ab jetzt während des SP 2 // EA // Strukturhilfe)

Bereiten Sie Ihr Gehirn auf das Schreiben vor. (10 min // EA // braingym)

a) Beantworten Sie nacheinander folgende Fragen:

  1. Unterscheiden Sie zwei Methoden oder Sozialformen oder Aufgabentypen.
  2. Unterscheiden Sie zwei Formen der Erarbeitung oder der Festigung.
  3. Beschreiben Sie eine Lerntechnik.
  4. Beschreiben Sie eine Lernstrategie.
  5. Unterscheiden Sie Möglichkeiten des vertikalen und horizontalen Transfers.
  6. Nennen Sie 3 "klassische Medien".


(15 min // EA // Papier blanco)


b) Zerschneiden Sie die Papiere und ordnen Sie die Abschnitte 1-6 zu. Sichten Sie die Ergebnisse. Sortieren Mehrfachnennungen aus, systematisieren, ordnen, kategorisieren, ergänzen und dokumentieren (Foto hochladen: LernSax -> SG 5 -> Schwerpunkt 2 --> Seminarergebnisse).

(15 min // PA // Ideensalat)



Lernsituation
Leistungssituation
• entspannt, offen
• sach-, informations- und problemzentriert
• Fehler müssen nicht vermieden werden, wenn man im Sinne der Selbstkorrektur daraus lernen kann
• Mitlernende sind Partner
• Lehrende sind Beratende/ Moderierende des Lernprozesses
Lernende in erster Linie bemüht, Erfolge zu erbringen und Misserfolge/ Fehler zu vermeiden
• Denken und Handeln in einem motivational gespannten Feld
• keine Motivation, Neues zu lernen oder unklar Gebliebenes doch noch zu verstehen

Lernaufgaben
Leistungsaufgaben

… entwickeln und fördern

Kompetenzen und Lernprozesse


•vielfältig im Lösungsweg und in der Lösungsdarstellung
•unterstützen den individuellen Lernprozess
•Wissen wird über Leseprodukte aufgebaut
•im handelnden Umgang mit Wissen werden Lernprodukte erstellt
•Fehler werden zum Lernen genutzt

… überprüfen Kompetenzen und

Lernergebnisse



• haben eine eindeutige Lösung


•diagnostizieren und stellen den individuellen Kompetenzstand fest


•Wissen wird abgefragt und überprüft


•im handelnden Umgang mit Wissen werden Leistungsprodukte erstellt


•Fehler sind unerwünscht und nachteilig

Entwickeln Sie eine kurze Anleitung zur Erstellung von Lernaufgaben.


1. ICH mache das so! (15 min // EA // Lernjournal)

  • Das wirkt so auf mich.
  • Das verstehe ich so.
  • Das packe ich so an.
  • Das will ich erreichen.
  • Das habe ich herausgefunden.
  • So begründe ich das.

2. Wie machst DU es? (15 min // EA (Sesseltanz) // Autographensammlung)

  • Wie bist du vorgegangen?
  • Was hast du herausgefunden?
  • Wie begründest du das?
  • Was ist gelungen?
  • Was sehe ich wie du, was anders?

3. Das machen Wir so (ab)? (15 min // Plenum // Lernjournal)

  • Begriffe bilden
  • Verfahren festlegen
  • Instrumente herstellen
  • Qualitätskriterien/Standards formulieren und anwenden
  • Wissen nutzen

Prüfen Sie eine Ihrer kompetenzorientierte Sequenzplanungen kritisch hinsichtlich der Lernwirksamkeit

Lernwirksames Unterrichten

ErkenNtnismethoden


01

Betrachten &
Beobachten &
Wahrnehmen &
Vergleichen

Experimentieren

Untersuchen

Fehlerdiskussion

Pinnwand zur Mikroskopie

Learningsnack zu Fehlerdiskussion

Inquiry boards

Führerschein

Materialbaustein Betrachten & Beobachten

"Der Raum als dritter Pädagoge."

Material-baustein-Idee

FD-Seminar


13.Mai // 12:30 -15:45

Erstellen Sie einen Materialbaustein.

  • Planen Sie eine Unterrichtsphase, in der Ihre Sch. Lupieren bzw.
    Mikroskopieren.


  • Entwickeln Sie eine Methodenkarte für Ihre Sch. zum Lupieren
    bzw. Mikroskopieren.


  • Prüfen Sie die Unterrichtsphasen, in denen Sch. experimentieren.


  • Prüfen Sie die Unterrichtsphasen, in denen Sie experimentieren.

Erstellen Sie einen learningsnack.

Lernwirksames Unterrichten

Darstellungsweisen


02

Mitschrift

Protokollieren

Diagramme

Begriffsbildung

Modellbildung

FD-Seminar


20.Mai // 12:30 - 15:45



Entwerfen Sie eine Methodenkarte für die Hefterführung/ Lerndokumentation im Biologieunterricht.

Entwerfen Sie eine Methodenkarte für die Protokollführung.

Erstellen Sie einen Satz Begriffskärtchen für eine Unterrichtssequenz.

Lernwirksames Unterrichten

Aufgaben


Operatoren

Punkteblatt

03

Tafel zur Aufgabenerstellung

  • Anweisungen
  • Arbeitsaufträge
  • Erwartungen
  • Regeln
  • Vereinbarungen

FD-Seminar


03.Juni // 12:30 - 15:45

Lösen Sie die Aufgabe. (5 min // EA // Punkteblatt)

Prüfen Sie die Operatorenliste für das Fach Biologie.

Lernwirksames Unterrichten

Medien


Planungsschema SP 2

04

reflexion

Checkout-liste SP2

interaktive Tafel

Methodenkarte

Arbeitsblatt

FD-Seminar


10.Juni // 12:30 - 15:45

Entwerfen Sie eine Arbeitsblatt, das analog und digital eingesetzt werden kann.