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Medien-konzept

Form und Umfang

Medien-curriculum

Links

Ausstat-tungsplan

Fort-bildungs-plan

Angebote des Inno-Teams

Medienkonzeptarbeit RH/SC/WUG/GUN

Hinweise zu den Grundlagen der einheitlichen Beratungen durch das Innovationsteam und des Referent*innennetzwerks.

Grafik © 2022 by Jörg Schreiber, Joscha Falck is licensed under CC BY-NC 4.0 https://t1p.de/meko2022

Grafik © 2022 by Jörg Schreiber and Joscha Falck is licensed under CC BY-NC 4.0 https://t1p.de/meko2022

Wir empfehlen, das Medienkonzept als ein dynamisches Arbeitspapier für den schulinternen Gebrauch zu verstehen. Entscheidend ist dabei, dass das Medienkonzept die tatsächliche Arbeit bzw. getroffene Planungen abbildet und als Grundlage für zukünftige Arbeiten herangezogen wird. Für den Schulentwicklungsprozess ist das Medienkonzept dann wertvoll, wenn es ein hohes Maß an Verbindlichkeit aufweist, alle Fächer durchdringt und die Integration möglichst vieler Kolleg*innen sicherstellt.


Form und Umfang der Medienkonzepte sind dabei nicht vorgeschrieben. Aus der Erfahrung der letzten Jahre empfehlen wir jedoch, den Umfang überschaubar zu halten. Für das Kompetenzcurriculum scheint uns ein maximaler Umfang von einer Seite pro Jahrgangsstufe sinnvoll.

Für die Darstellungsform empfehlen wir eine tabellarische Aufbereitung. Darüber hinaus sind digitale Darstellungsformen möglich (z.B. in Form eines Mebis-Kurses oder mit Padlets/Taskcards sowie Office365). Es bietet sich an, digitale Darstellungsformen zu erproben, die ein gemeinsames Arbeiten an einem Dokument zulassen und ortsunabhängig von jeder Lehrkraft eingesehen werden können.

Das Innovationsteam Roth-Schwabach/Weißenburg-Gunzenhausen unterstützt alle Grund- und Mittelschulen beider Schulamtsbezirke mit verschiedenen Angeboten der Beratung, der Moderation und der Fortbildung. Unsere Angebote zur Entwicklung eines aktualisierten Medienkonzepts, zu IT-Beratung oder zu verschiedenen Fortbildungsschwerpunkten entnehmen Sie bitte der folgenden Seite: https://wakelet.com/wake/DLyTh2wUQSQ9xl3hlr_9W


Bei Rückfragen zu den Hinweisen und Vorschlägen für die Aktualisierung der Medienkonzepte können Sie sich auch direkt an das Innovationsteam wenden. Die Kontaktdaten sowie weitere Angebote von Herrn Falck, Herrn Schreiber und Herrn Schaller können dem Flyer entnommen werden.

Die Ausstattungsplanung sollte den Ist-Stand der Einzelschule erfassen und den gewünschten Soll-Zustand mit allen geplanten Maßnahmen sichtbar machen. Dabei kann auf die vierteljährliche IT-Umfrage der ALP Dillingen zurückgegriffen werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, diesen Aspekt des Medienkonzeptes eng mit der Systembetreuung und dem jeweiligen Sachaufwandsträger abzustimmen.


Aus den Erfahrungen der letzten Jahre empfiehlt es sich, den Ausstattungsplan auch oder sogar ausschließlich graphisch zu erfassen und die jeweiligen Ist- und Soll-Ausstattungskomponenten, z. B. anhand eines Gebäudeplans in verschiedenen Farben sichtbar zu machen. Die Standorte von Tablet- oder Laptop-Wägen sollten dabei ebenso sichtbar gemacht werden.

Bei der Aktualisierung bis zum 31. Juli 2022 ist insbesondere die Aufnahme der Medienführerschein-Module zu berücksichtigen. Mit dem KMS vom 16.9. sind alle Schulen in Bayern aufgefordert, die Inhalte (nicht zwingend alle Module) des Medienführerscheins der Stiftung für Medienpädagogik Bayern im Unterricht abzubilden.

Das Medienkompetenzcurriculum bildet das Herzstück des Medienkonzepts. In ihm werden medienbezogene Kompetenzen abgebildet, die in der jeweiligen Jahrgangsstufe und in allen Fächern unter Berücksichtigung digitaler Medien angebahnt werden können.


In der Auflistung sind die Kompetenzformulierungen zu den Bereichen des Kompetenzrahmens zur Medienbildung an bayerischen Schulen zuzuordnen. Diese umfassen „Basiskompetenzen“, „Suchen und Verarbeiten“, „Kommunizieren und Kooperieren“, „Produzieren und Präsentieren“ und „Analysieren und Reflektieren“. Für die Kompetenzformulierungen kann der Medienkompetenz-Navigator zu Hilfe genommen werden. Damit steht ein einfaches Tool zur Verfügung, welches sämtliche Lehrplanbezüge aller Jahrgangsstufen aufzeigt.


Das Mediencurriculum soll zudem schulspezifische Bezüge enthalten und Querverweise zu Materialien und eingesetzter Software sowie eingesetzten Geräten aufweisen. Hierbei kann auch auf Angebote der Medienzentren und/oder der Berater*innen für digitale Bildung zurückgegriffen werden. Gerade hier bietet sich ein gemeinsames Arbeiten auf einer Onlineplattform an, da Tools oder externe Angebote direkt verlinkt werden können.


Wie bereits angedeutet sollte sich das Curriculum auf das beziehen, was bereits im Unterricht stattfindet oder konkret geplant ist. Aus unserer Sicht macht es wenig Sinn, medienbezogene Kompetenzen zu Themen und Jahrgangsstufen zuzuweisen, von denen man von vornherein weiß, dass sie keinen Eingang in die Unterrichtspraxis haben werden oder bei einem Wechsel der Lehrkraft nicht mehr aufrecht zu erhalten sind. Die Einigung auf Mindestanforderungen und auf einen Mindeststandard sind hier sinnvoller.


Die geforderte Aktualisierung der Medienkonzepte zum Ende des laufenden Schuljahres bedeutet nicht, dass das alte Medienkonzept gelöscht werden muss. Aus unserer Sicht können ältere Elemente bestehen bleiben und um neue Aspekte ergänzt werden. Hierzu zählen z.B. auch Aspekte aus dem Fernunterricht und der durch die Corona-Pandemie erweiterte Einsatz verschiedener Lernplattformen.


Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass sich die Fortbildungsbewegungen in den letzten Jahren verändert haben und diese Entwicklungen durchaus Eingang in das Medienkonzept finden sollten. Es sollten also auch Bemühungen erfasst werden, mit denen neue Kolleg*innen am Schuljahresanfang in die bestehenden Systeme eingeführt werden („Onboarding“). Darüber hinaus gehören auch systematische Verweise auf die Angebote der Stabsstelle oder Fortbildungshinweise per Wocheninfo/Newsletter mit in die Fortbildungsplanung.


Zukünftig sollten auch Ansatzpunkte des „Personal Learning“ stärker in den Fokus gerückt werden. Wird also z.B. mit einem Fortbildungskanal in der Lernplattform, einer Fortbildungswand im Lehrerzimmer oder weitergegebenen Informationen aus sozialen Netzwerken experimentiert, können auch derartige Fortbildungsimpulse Eingang in das Medienkonzept finden.

Der letzte Punkt des Medienkonzepts bezieht sich auf die schulinterne Fortbildungsplanung. Hier sollen alle Fort- und Weiterbildungsangebote der Einzelschule erfasst werden. Da Fortbildungsbausteine häufig in „Serien“ oder „Zusammenhängen“ (z.B. verschiedene Bausteine zum Tablet-Einsatz) organisiert werden, empfehlen wir, auch Fortbildungen aus der Vergangenheit des laufenden Schuljahres/des letzten Schuljahres kenntlich zu machen.


Darüber hinaus sollte die Fortbildungsplanung aufzeigen, welche SchiLf-Schwerpunkte angedacht sind und auf welche Weise diese von wem und mit wem (z.B. externe Referent*innen) organisiert wird. An dieser Stelle macht es Sinn, auf die Planungsarbeiten des Digi-Teams oder einer Steuergruppe zu verweisen und die Auswertungen aus der Arbeit mit dem DigCompEdu Bavaria zu berücksichtigen.