Want to make creations as awesome as this one?

No description

Transcript

Studienkompass-Gruß

zum Start ins 3. Förderjahr

Das 3. Förderjahr

Vergiss nicht!

Wichtige Termine:Workshop "Kurs halten!"Workshop "Horizonte ansteuern!"

Nutze das Studien-kompass-Netzwerk!

Nutze die festen Bausteine in der Studienkompass-Förderung!

Wenn du ein Freiwilliges Soziales Jahr planst oder ähnliche Pläne hast, pausierst du für ein Jahr vom Studienkompass. Nach deiner Rückkehr wirst du Teil einer neuen Regionalgruppe und kannst an den Workshops und Veranstaltungen dieser Gruppe teilnehmen.

Im 3. Studienkompass-Förderjahr finden die beiden letzten Workshops statt:im Winter "Kurs halten!"im Sommer "Horizonte ansteuern!"Du wirst rechtzeitig per E-Mail über die Termine informiert!

Nutze das Studienkompass-Netzwerk!Wenn du direkt studierst und dafür in eine neue Stadt ziehst, wirst du zusätzlich der dortigen Regionalgruppe zugeordnet (sofern es eine gibt). Du erhältst die Einladungen zu den Treffen deiner neuen und alten Gruppe und entscheidest, welche Veranstaltungen für dich spannend sind.An vielen Orten bietet der Alumniverein ASk e.V. Ersti-Treffen an!

Im 3. Förderjahr ändert sich alles

Was, wenn ...

Umgezogen? Aktualisiere jetzt deine Daten

... ich ein Studium beginne?

... ich ab dem Sommersemester studieren werde

... ich ab diesem Herbst eine Ausbildung anfange?

...ich erst einmal ein Jahr Pause mache?

... ich noch nicht weiß, wie es weitergeht.

... damit du immer die richtigen Einladungen und Informationen erhältst! Egal ob Mail-Adresse, Anschrift oder Telefonnummer, informiere uns über deine Änderungen per E-Mail an: studienkompass@sdw.org.

Dann machst du im November/Dezember den Workshop "Kurs halten!" mit und im kommenden Sommer den Workshop "Horizonte ansteuern!".

Dann machst du im November/Dezember den Workshop "Kurs halten!" mit und im kommenden Sommer den Workshop "Horizonte ansteuern!".

Dann rutschst du automatisch in den nächsten Jahrgang. Alle Workshops machst du dann ein Jahr später.Im Herbst werden wir über eine Online-Umfrage deinen aktuellen Status abfragen. Bitte hinterlege uns eine E-Mail-Adresse, die du auch überall in der Welt abrufst.Wenn du in deinem Pausenjahr Fragen hast, kannst du dich natürlich jederzeit bei deiner Regionalkoordination und den Mentor/-innen melden.

Dann machst du beim Workshop "Horizonte ansteuern!" im kommenden Sommer mit. Du kannst dann auch den Workshop "Kurs halten!" in diesem Jahr besuchen.

Dann kannst du in diesem Herbst beim Workshop "Kurs halten!" mitmachen und dich vor Ort von uns beraten lassen.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt!

Kennt sich jemand im Behördendschungel aus?

Wie formuliere ich ein Bewerbungs- oder Motivationsschreiben?

Hat jemand ein paar gute Rezepte, die ich mal für meine WG kochen kann?

Wie viel Geld muss ich im Monat eigentlich einplanen?

Prinzipiell gilt: Mach zunächst eigenständig einen Entwurf! Lass diesen aber immer nochmal von jemandem Korrektur lesen. Auch deine Mentoren und Mentorinnen oder die Regionalkoordination helfen dabei gerne.Mit der Beantwortung von W-Fragen (Was? Warum? Wer? Wann? Wo? Weshalb?) kannst du für dich selbst Klarheit und Struktur schaffen.Es gibt insgesamt kein Patentrezept, um eine Bewerbung zu formulieren, allerdings solltest du ein paar Formalien einhalten. Auf diversen Internetseiten findest du kostenlose Muster. Die solltest du aber nur als Anregung nutzen. Denn auch Personalverantwortliche, die die Bewerbungen lesen, kennen die ersten Google-Treffer!Zur allgemeinen Struktur der Bewerbung: https://tinyurl.com/BewerbungsstrukturMittlerweile haben auch Unternehmen klare Bewerbungsempfehlungen, die du dir anschauen kannst (z.B. Telekom oder Otto).Klassische Portale wie www.karrierebibel.de, www.stepstone.de oder www.staufenbiel.de bieten Beispielbewerbungen zum Download.Achtung: Alle anderen können diese Vorlagen einsehen und vergleichen! Die Vorlagen sollten nur zur groben Orientierung dienen.Achte insbesondere bei einer Stipendienbewerbung ganz genau auf die formalen Regeln, die vorgegeben werden!Die Studienkompass-App hält ebenfalls viele Bewerbungstipps bereit. Schau dich dort einmal um:https://app.studienkompass.de/bewerbung/c/0.

Die Höhe der Lebenshaltungskosten ist - wenig überraschend - sehr individuell, je nachdem, was die eine oder der andere zum Leben braucht und in welcher Lebensphase man sich gerade befindet. Du solltest für dich entscheiden, welche Bereiche dir am wichtigsten sind und wie viel Geld du für sie ausgeben willst. Generell ist es gut, sich erst einmal vor Augen zu führen, welche Bereiche man finanziell abdecken muss.Wohnung (Mietzahlungen und Nebenkosten)Transport (ÖPNV oder das eigene Auto)Verpflegung (Einkauf im Supermarkt, Essen in Mensa oder Kantine)Ausstattung und HaushaltsgegenständeKleidungHygiene und GesundheitPost und Telekommunikation (z.B. die Handy-Flatrate oder der Streamingdienst)Bildung (evtl. Schulgebühren, Prüfungskosten, notwendige Lern-/Arbeitsmaterialien)Sport/Freizeit/ReisenSonstiges (Versicherungen, Haustiere...)Ganz wichtig ist, sich einen Überblick über die Fixkosten zu verschaffen. Also welche Ausgaben hast du jeden Monat bzw. regelmäßig und wie hoch sind diese? Das kannst du dann gegen die Einnahmen, also dein Gehalt oder Stipendium oder eine andere Beihilfe gegenrechnen und schauen, was übrig bleibt. Den Rest kannst du dann nach Bedarf auf die anderen Bereiche aufteilen.Als Studierende/-r oder Azubi brauchst du im Durchschnitt in Deutschland ca. 800-900 Euro. Eine detaillierte Übersicht findest du z.B. hier:für Studierende: https://www.mystipendium.de/studienfinanzierung/kosten-studium.für Azubis: https://www.wissen.de/beispielrechnung-was-azubis-verdienen-und-wie-viel-sie-tatsaechlichbenoetigen/page/0/1

Wenn du für dein Studium in eine andere Stadt ziehst, gibt es am Anfang einige Behördengänge zu erledigen. Damit du dich im "Behörden-Dschungel" besser zurecht findest, gibt es dieBehördennummer 115. Dort werden dir Fragen beantwortet wie "In welcher Frist muss ich meinen neuen Wohnsitz anmelden?" oder "Wie kann ich Wohngeld beantragen?" Unter der 115 erfährst du alle wichtigen Infos zur Verwaltung deiner Kommune, zum Beispiel die Öffnungszeiten der zuständigen Ämter.Die Hotline ist immer Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar.Weitere Informationen erhältst du hier.Auch für Azubis gibt es zum Ausbildungsstart einiges zu beachten. Welche Bescheinigungen du brauchst und welche Rechte und Pflichten du hast, kannst du hier erfahren.

An der Hochschule

Fragen über Fragen...

Was ist der AStA bzw. der Studierendenrat?

Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) oder der Studierendenrat ist die Exekutive der Studierendenschaft und vertritt die studentischen Interessen sowohl innerhalb der Hochschule als auch gegenüber hochschulexternen Organisationen (z.B. den Anbietern des Semestertickets oder dem Studierendenwerk). Des Weiteren steht er als Kontaktmöglichkeit für Fragen und Probleme zur Verfügung, die über fachliche Angelegenheiten eines Studiengangs hinausgehen. Geleitet wird er vom Vorstand. Beim AStA kann sich jeder engagieren und diesen nach seinem Schwerpunkt unterstützen.

Was gibt es für Angebote, um etwas neben dem Studium zu machen?

Welche Angebote zur Freizeitgestaltung bietet die Uni?

Was machen eigentlich Hochschul-gemeinden?

Wo an der Hochschule bekomme ich Hilfe für meine berufliche Planung?

Was ist ein Gründerservice?

Was ist die Fachschaft und wobei hilft mir der Fachschaftsrat?

Wie finde ich den richtigen Master?

Viele Hochschulen pflegen Chöre oder eigene Universitäts-Orchester. Die Arbeitsergebnisse werden nicht nur bei einem Semesterabschlusskonzert präsentiert, sondern auch bei außer-universitären Veranstaltungen. Die Teilnahme steht Lehrenden sowie Studierenden aller Fachbereiche offen.Oft findet sich auch eine hochschuleigene Theatergruppe, die ebenfalls im Semester ein oder mehrere Stücke zur Aufführung bringt.Viele Hochschulen haben auch Hochschulsport-Angebote. Kostenlos oder für wenig Geld bekommt ihr ein vielseitiges Angebot und könnt unbekannte Sachen ausprobieren. In Broschüren oder online kannst du dir das jeweilige Angebot anschauen. Oft bietet der Hochschulsport auch Sportreisen an, z.B. Skikurse, Wandertouren oder einen Segeltörn. Achtung: Viele Angebote sind nur vor Semesterbeginn buchbar und schnell ausgebucht! Achtet deshalb auf die Fristen eurer Hochschulen.

Die meisten Hochschulen haben Career-Center oder einen Career Service. Diese bieten Studierenden Angebote rund um das Thema Berufseinstieg und begleiten dich vom ersten Semester an. Dabei kannst du eine Potenzialanalyse durchführen, Seminare zur Work-Life-Balance, zum Selbstmanagementoder zum Bewerbungstraining belegen, Karrierecoaching in Anspruch nehmen oder einfach nur Vorträge von Expert/-innen hören. Schau dir das Angebot deiner Hochschule an und nimm inhaltlich so viel mit, wie du kannst. So günstig (teilweise kostenlos) kommst du nur selten wieder an Workshops heran!Zusätzlich haben viele Hochschulen eine Stellenbörse mit interessanten Jobangeboten für Berufseinsteiger/-innen.

Die Fachschaft ist eine Institution der Studierendenselbstverwaltung und Interessensvertretung an der Hochschule. Die Fachschaft wählt während der Uni-Wahlen den Fachschaftrat (FSR), der die Interessen der Studierenden vertritt und sich um die Studienordnungen, die Studienbedingungen und Berufungsverfahren kümmert. Der Fachschaftsrat arbeitet im Austausch mit Mitarbeitenden deiner Fakultät oder deines Studiengangs und hat oft ein Mitspracherecht im Lehr- und Studienausschuss und bei der Auswahl des Studiendekans. Außerdem machen Fachschaftsräte oft Serviceangebote, bieten eine Altklausuren-Datenbank oder organisieren Partys.Zudem ist die Fachschaft der ideale Einstieg in die Hochschulpolitik und eine Möglichkeiten, mal hinter die Kulissen zu gucken: du lernst Studierende aus deinem Fachbereich kennen und bekommst die Chance, an deiner Universität aktiv zu werden.

Für Viele endet die (akademische) Ausbildung nicht mit dem Bachelorabschluss. Die Entscheidung für einen Master stellt sich allerdings als fast genauso aufwändig dar, wie die Bachelorentscheidung. Unterstützung bekommst du in allen Zentralen Studienberatungen der Hochschulen, für die du dich interessierst.Wie schon für den Bachelor, findest du auf www.hochschulkompass.de alle Masterprogramme aufgelistet.Es empfiehlt sich, zu den Studienfachberatungen der jeweiligen Masterprogramme zu gehen oder telefonische Beratungen zu vereinbaren. Auch hier gilt es wieder, gut vorbereitet zu sein und im Idealfall zu wissen, was du im Master lernen möchtest.Das Tolle am Bachelor-Master System ist die Möglichkeit, nach dem Bachelor in eine neue Stadt ziehen, einen anderen Schwerpunkt oder eine Fachvertiefung wählen zu können. Allerdings musst du die jeweiligen Zulassungsbedingungen erfüllen. Beschäftige dich also frühzeitig mit deinem Wunschmaster und belege entsprechende Kurse, auch zusätzlich zu deinen Pflichtseminaren.

Viele Studierende engagieren sich in Studierenden-Initiativen. Sie tun dies, um einen besseren Praxisbezug zur im Studium vermittelten Theorie zu erhalten, Kontaktezuknüpfen, Verantwortung zu übernehmen, sich persönlich weiterzuentwickeln oder auch aus dem einfachen Grund, um einmal selbst etwas auf die Beine zu stellen. Es gibt verschiedene Initiativen und Möglichkeiten zum Engagement.Eine Übersicht über die größten Initiativen findest du auf folgenden Seiten:https://tinyurl.com/Engagement-im-StudiumNeben diesen politischen, fachbezogenen oder inhaltsbezogenen Initiativen kannst du dich bei vielen gemeinnützigen Organisationen auch tageweise ehrenamtlich engagieren.

An fast allen Hochschulen gibt es z.B. christliche, islamische oder buddhistische Hochschulgemeinden. Die Hochschulgemeinden sehen sich als Interessensvertretung der sozialen, religiösen und kulturellen Interessen der Gläubigen an der Hochschule. In jeder Hochschulgemeinde gibt es einen wöchentlichen Gemeindeabend sowie geistliche Veranstaltungen, wie Andachten, Gottesdienste und Weiterbildungsveranstaltungen. Zum Programm der Hochschulgemeinden gehören auch sozial- und gesellschaftspolitische Veranstaltungen.

Immer mehr Hochschulen haben einen Gründerservice, der Studierende, vor allem aber Alumni bei der Gründung von Start-ups oder der Freiberuflichkeit unterstützt. Oftmals berät dieser Service auch zu rechtlichen Fragen der Selbstständigkeit und vergibt Fördermittel an ausgewählte Projekte.

Finanzierung & Stipendien

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen rund um das Thema habe?

Studierende: Sowohl das Studierendenwerk als auch derAStA bieten kompetente Beratungen rund um das Thema Studienfinanzierung.Azubis:Beim für dich zuständigen Arbeitsamt bzw. Jobcenter kannst du dich informieren, welche Ausbildungsbeihilfen für dich in Frage kommen. Sofern dein Ausbildungsbetrieb kein reines Handwerksunternehmen oder eine Landwirtschaft ist, ist er Mitglied in der Industrie- und Handelskammer (IHK). Auch hierhin kannst du dich mit allen Fragen zur Ausbildungsförderung (und auch anderen Themen) wenden. Jede Region hat ihre eigenenBeratungsstellen.

An wen kann ich michwenden,wenn ichFragen zumBaFög-Antrag habe?

Auf diesen Internetseiten kannst du dich rund um das BAföG informieren. Außerdem bietet das BAföG-Amt deiner Hochschule und die bundesweite Hotline persönliche Beratung. Die Studierendenwerke bieten auch Beratung zu Studienfinanzierung und BAföG-Beratung, wenn du dir nicht sicher bist, ob oder wie viel BAföG dir zusteht.www.bafög.dewww.bafoeg-rechner.de/RechnerWichtig zu wissen:Es gibt auch BAföG für Schüler und Schülerinnen, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen. Das heißt, dass Auszubildende in einer schulischen Ausbildung, die diese nicht aus dem eigenen (und dem elterlichen) Einkommen oder Vermögen finanzieren können, dieses BAföG beantragen können. Im Gegensatz zum Studien-BAföG muss es nicht zurückgezahlt werden.Weitere Infos zum BAföG findest du hier.Falls du noch Fragen hast, kannst du dich auch an die kostenlose BAföG-Hotlinewenden: 0800-223 63 41

Welche Versicherungen brauche ich im Studium oder in der Ausbildung?

Die Verbraucherzentralen der Bundesländer bieten Online-Informationen zum Thema „Versicherung im Studium“ an: https://tinyurl.com/StudierendenversicherungenAuch Azubis müssen sich versichern. Die empfohlenen Versicherungen unterscheiden sich nicht großartig von denen der Studierenden, aber es gibt ein paar zusätzliche Aspekte zu bedenken, wie z.B. darüber nachzudenken, ob man in eine Berufsunfähigkeitsversicherung einzahlen möchte. Auch gibt es mitunter im Ausbildungsbetrieb die Möglichkeit für eine betriebliche Altersvorsorge. Eine gute Übersicht findest duhier.

Wie komme ich an ein geeignetes Stipendium?

Die deutschen Hochschulen haben oftmals einen Beauftragten für das Deutschlandstipendiumoder andere Stipendien der Begabtenförderwerke.Weitere allgemeine Informationen zu Stipendien und Stipendienbewerbungen findest du hier:• www.stipendienlotse.de (Datenbank zur Recherche von Stipendienprogrammen)• www.stipendiumplus.de (Auskünfte zu den 13 Begabtenförderwerken)• www.deutschlandstipendium.de (Informationen zum Deutschlandstipendium)Zusätzlich zu diesen Suchmaschinen und Überblicksseiten, bieten natürlich auch die Homepages der einzelnen Stipendiengeber detaillierte Informationen an. Außerdem kannst du auf der Homepage vieler Hochschulen Erfahrungsberichte, z.B. von Deutschland-Stipendiat*innen finden, die dir dabei helfen einzuschätzen, was bei diesem Stipendium auf dich zukommt.Der Elternkompass vom Studienkompass bietet eine kostenlose Stipendienberatung an:www.elternkompass.info - Unter 030-278906777 oder service@elternkompass.info kannst du eine individuelle Telefon- oder Online- Beratung bekommen. Einen guten Überblick bietet auch der Stipendium-O-Mat https://www.surveymonkey.de/r/FQFTWLM.Auch für Azubis gibt es Stipendien. Diese sind branchenspezifisch, d.h. je nachdem, welche Ausbildung du machst, können sie für dich in Frage kommen. Hier findest du eine kleine Auswahl.

Welche finanziellen Beihilfen kann ich als Studi/Azubi bekommen?

Neben dem BAföG gibt es noch andere Beihilfen, die man als Studierende/-r oder Azubi beantragen kann.Für Azubis gibt es die sogenannte Berufsausbildungsbeihilfe (BAB).Sie ist ein Zuschuss, der von der Agentur für Arbeit gezahlt wird. Diesen bekommst du nur, wenn du eine betriebliche Ausbildung machst. Weitere Voraussetzungen und Infos zur Antragstellung findest du hier:https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab.Sowohl Studierende als auch Azubis in einer schulischen Ausbildung können einen Bildungskredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Es können bis zu 300 Euro monatlich beantragt werden. Wie der Name schon sagt, ist es ein Kredit, den man - mit Zinsen - zurückzahlen muss.

Beratungsangebote an der Hochschule

Wohin wende ich mich, wenn...

ich allgemeine Fragen zur Organisation des Studiums habe

Allgemeine Fragen zur Studienorganisation beantwortet immer die Zentrale Studienberatung deiner Hochschule. Sie ist eine gute erste Anlaufstelle für viele grundsätzliche Fragen. Die Mitarbeiter*innen der Zentralen Studienberatung bieten dir individuelle Beratungsgespräche zu folgenden Themen:• methodische Unterstützung bei der Studienwahl, insbesondere bei Entscheidungsschwierigkeiten• Fragen zum Studienbeginn und Verlauf• Informationen zum Fachwechsel• Unterstützung bei der Suche nach alternativen Studienmöglichkeiten• Auskünfte zu Anschlussmöglichkeiten (Master, MBA, Promotion)• Vereinbarkeit von Studium und NebentätigkeitInteressant ist auch, dass sich die Hochschulen vermehrt um die Vereinbarkeit von Familie und Studium kümmern und in der Regel dafür Beratungseinrichtungen haben. Sie unterstützen in der Kinderbetreuung, beraten auch rechtlich.

ich inhaltliche Fragen zum Studium habe

Fragen zur Organisation deines Fachstudiums klärt die jeweilige Studienfachberatung. Wichtige Informationen bekommst du dazu auch aus den Modulhandbüchern sowie den Studien- und Prüfungsordnungen zu deinem Studienfach, die es online einzusehen gibt.Ansprechpersonen für Prüfungsinhalte, fachliche Fragen, Vorbereitung von Seminararbeiten oder Referaten sind die jeweiligen Dozierenden, die immer auch Sprechstunden anbieten.

ich mein Studienfach wechseln möchte

Lass dich gut beraten, bevor du einen Fachwechsel umsetzt, z.B. von der jeweiligen Fachstudienberatung, oder suche das Gespräch mit deinen Mentoren und Mentorinnen! In diesen Gesprächen lässt sich gut klären, was dich an deinem bisherigen Studienfach besonders stört und welcher Studiengang in Zukunft besser zu dir passen könnte. Einige Hochschulen bieten hierzu auch eine Fachwechsel-Studienberatung. Diese berät dich zu Leistungen, die du dir anrechnen lassen kannst oder die du nachholen musst, um das neue Fach anzutreten.

ich gesundheitlich beeinträchtigt bin

Meist ist an die Zentrale Studienberatung eine Beratungsstelle für Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung/Behinderung angebunden. Beeinträchtigte, wie beispielsweise Hör- oder Sehgeschädigte, erhalten Unterstützung bei der Studienplanung und erfahren, wie ein Nachteilsausgleich beantragt wird und was dieser bringt. Die Beratung ist anonym und wirkt sich nicht negativ auf dein Studium aus.

mir alles zu viel wird

An allen Hochschulen gibt es eine psychologische Beratungsstelle.Für Beratungstermine ist eine Anmeldung erforderlich, dringende Fälle werden oft bevorzugt behandelt. Häufig bieten die Beratungsstellen auch gruppentherapeutische Angebote wieAchtsamkeitstrainings zur Stressbewältigung oder Gruppentherapie bei Prüfungsangst und Lernstress an.Nightline ist ein Zuhör- und Informationstelefon von Studierenden für Studierende. Nightlines gibt es in verschiedenen Städten. Sie bieten dir die Möglichkeit, über Dinge zu reden, die dich gerade beschäftigen, egal ob du im ersten Semester oder Doktorand/-in bist und ob du ein konkretes Anliegen hast oder du einfach jemanden zum Zuhören brauchst. Auch wenn du Fragen hast und nicht weißt, an wen du dich wenden sollst, kannst du dort anrufen. Eine Übersicht findest du hier: http://nightlines.eu/erreichbarkeit/

ich ein amtliches Dokument brauche oder mich für eine Prüfung anmelden will

Das zentrale Prüfungsamt ist Kontaktstelle für alle technisch-organisatorischen und prüfungsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Prüfungen sowieZeugnissen und Bescheinigungen.Für bestimmte Prüfungen musst du dich hier anmelden. Ob dies der Fall ist, erfährst du meist in deiner Lehrveranstaltung oder aus deiner Studienordnung. Das Prüfungsamt kann dir bei diesen Fragen ebenso weiterhelfen. Abschlussarbeiten (Bachelor, Master) werden auch beim Prüfungsamt angemeldet.

Praktikumsplanung

Wofür brauche ich ein Praktikum?

Praktika stellen eine gute Möglichkeit dar, Einblicke in die Praxis zu erhalten, erlerntes theoretisches Wissen in der Praxis zu beobachten und umsetzen zu können.

Warum lohnt sich ein Praktikum, auch wenn es nicht Pflicht ist?

Durch ein Praktikum kannst du deine Studienwahl überprüfen, zukünftige Arbeitsbereiche entdecken und Kontakte für deine Zukunft knüpfen. Auch wenn kein Praktikum für dich vorgeschrieben ist, profitierst du ungemein von der Erfahrung.

Wie finde ich ein sinnvolles Praktkum für mich?

Es gibt verschiedene Anlaufstellen, wo du dich nach passenden Praktika umschauen kannst.An der Uni gibt es oft ein Schwarzes Brett oder Aushänge in deinem Fachbereich mit Ausschreibungen für Praktika.Falls deine Uni ein Career-Center besitzt, findest du dort auch Praktikumsangebote. Die Mitarbeitenden haben einen Beratungsauftrag – sie helfen dir gerne herauszufinden, wo du einen Praktikumsplatz finden kannst.Die meisten Hochschulen und deren Fachbereiche bieten eine Praktikumsdatenbank für ihre Studierenden an. Dazu kannst du auf den Internetseiten deines Fachbereichs nachschauen. Falls eine solche Seite nicht vorhanden ist, hilft auch der Blick in die Datenbanken anderer Universitäten.Online kannst du dich auch auf Karriereplattformen wie StepStone oder Monster umschauen. Diese haben Suchfilter, so dass dudir nur passende Angebote aus deinem Bereich anzeigen lassen kannst.Es hilft zudem, bei interessanten Unternehmen aus deinem Studienbereich die Stellenangebote auf deren Internetseiten zu lesen. Oft findest du dort passende Angebote für dein Studium.Falls dein Wunschunternehmen gerade keine Stelle bereithält, die dich interessiert, kannst du immer Initiativbewerbungen verfassen (also Bewerbungen, die sich nicht konkret auf eine Stelle beziehen) und diese dem Unternehmen zukommen lassen. Das Unternehmen prüft dann, ob du für eine Stelle passend wärst und meldet sich bei Bedarf bei dir.

Wie finde ich den richtigen Zeitpunkt für ein Praktikum?

Für Pflichtpraktika ist der Zeitpunkt meist in der Studienordnung festgelegt und du musst an einem bestimmten Punkt in deinem Studium sein, um dich überhaupt für das Pflichtpraktikum anzumelden.Bei freiwilligen Praktika kannst du grundsätzlich selbst über den Zeitpunkt entscheiden. Er sollte aber natürlich mit deinem Studium und deinem Leben vereinbar sein. Wenn du nur ein kurzes Praktikum von bis zu 8 Wochen machen möchtest, kannst du dieses in die vorlesungsfreie Zeit im Sommer (die "Sommerferien") legen. Wenn du ein längeres Praktikum machen möchtest, bietet es sich vielleicht an, ein Urlaubssemester bei deiner Hochschule zu beantragen. Ein Urlaubssemester wird nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet, so dass z.B. dein BAföG-Anspruch in späteren Semestern nicht verloren geht. Du bist aber im Urlaubssemester nicht BAföG-berechtigt und solltest dir daher unbedingt vorher Gedanken über deine Finanzierung in diesem Semester machen. Mehr Informationen zum Thema Urlaubssemester findest du hier:https://www.studis-online.de/Studieren/urlaubssemester.php

Was bedeutet die Mindestlohn-bestimmung für mein Praktikum?

Seit der Mindestlohnregelung von 2015 und muss in Deutschland ein Mindestlohn (von aktuell 9,60 Euro pro Stunde) an alle Arbeitnehmenden ab dem 18. Lebensjahr gezahlt werden. Diese Bestimmung greift für euch ab einem dreimonatigen Praktikum.Handelt es sich um ein Pflichtpraktikum, das in eurer Studienordnung vorgesehen ist, habt ihr keinen Anspruch auf Mindestlohn. Die Regelung bedeutet in der Praxis, dass viele Unternehmen Praktikanten, die ein freiwilliges Praktikum absolvieren, nur für drei Monate einstellen, da Unternehmen sonst den Mindestlohn zahlen müssten.Weitere Informationen findest du hier:https://tinyurl.com/PraktikumMindestlohnEine Aufwandsentschädigung zahlen mittlerweile viele Unternehmen, auch wenn sie keinen Mindestlohn zahlen müssen. Der Durchschnitt liegt dabei zwischen 400-800 Euro und variiert je nach Branche. Erkundige dich bei Kommilitonen nach ihren Erfahrungen und recherchiere im Internet für deinen Bereich. Du solltest dich nicht unter Wert verkaufen und dich trauen, nach einer Bezahlung zu fragen und dafür deine Gründe nennen.

Wie nutze ich mein Praktikum optimal für mich?

Für ein gutes Praktikum ist nicht nur deine Praktikumsstelle verantwortlich. Erkundige dich bei deinem Vorstellungsgespräch, welche Aufgabenfelder auf dich warten und welche eigenständigen Aufgaben du erhältst. Überlege dir genau, was du aus deinem Praktikum mitnehmen möchtest und wann du dein Praktikum als erfolgreich bezeichnen würdest. Damit deine Erwartungen erfüllt werden, solltest du Eigeninitiative zeigen, mit Fragen auf die Mitarbeitenden zugehen und die Arbeitsabläufe gut beobachten. Für deinen Lernerfolg bist du mitverantwortlich!

Rund um das Thema Ausland

Ich interessiere mich generell für einen Auslandsaufenthalt, weiß aber gar nicht, was zu mir passen kännte.

Ich habe Lust eine Fremdsprache zu lernen oder aufzufrischen.Wo geht das?

Ich möchte gern im Ausland studieren oder ein Auslandspraktikum machen. Was muss ich tun?

raus von zuhausWege ins Ausland -Auslandsaufenthalte für junge Leute von eurodeskHier kannst du dich unabhängig informieren und kostenlos zu Auslandsaufenthalten beraten lassen.Die Broschüre dazu findet ihr hier:Rausvonzuhaus | Auslandsaufenthalte für JugendlicheKostenlose und neutrale Informationen zu Auslandsaufenthalten für Jugendliche, u.a. zu Freiwilligendiensten, Schüleraustausch, Work & Travel, Au-Pair...Rausvonzuhaus

Es gibt mehrere Wege ins Auslandsstudium. Informationen dazu findest du online, bei deinem Fachbereich, der eventuell einen Erasmuskoordinator hat oder im International Office (IO) / Akademischen Auslandsamt (AAA) deiner Hochschule. Das IO hat Sprechzeiten und bietet meist auch Beratung und Veranstaltungen zum Studium im Ausland an.Eine Alternative zum eigenen Suchen von Plätzen bieten verschiedene Vermittlungsinitiativen.Die beiden bekanntesten sind AISEC und IASTE.AIESEC ist eine internationale Studierendenorganisation, die einen interkulturellen Austausch ermöglicht und Praktika ins Ausland vermittelt. Dies ist allerdings mit Kosten für dich verbunden.Bei AIESEC kannst du dich auch ehrenamtlich in der Projektorganisation engagieren.IASTE ist die weltweit größte Praktikanten-Austauschorganisation für Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften und der Land- und Forstwirtschaft. Über IASTE kannst du kostenfrei Auslandspraktika in den genannten Bereichen absolvieren.Eine Übersicht über die Möglichkeit eines Praktikums, eines Jobs oder eines Freiwilligendiensts im Ausland findet sich z.B. im Europäischen Jugendportal:https://europa.eu/youth/EU_deAuslandssemester können auch privat organisiert werden (sog.„free mover“). Dazu musst du dich bei der entsprechenden Hochschule direkt als ausländische Bewerber/-in registrieren. Alle weiteren Unterlagen müssen ebenfalls selbstständig organisiert werden, ebenso das ggf. nötige Sprachzertifikat.Bitte beachte: Bei selbst organisierten Auslandsaufenthalten müssen alle Studiengebühren von dir getragen werden! Du kannst aber auch versuchen, deine Kontaktperson von einem neuen Standort zu überzeugen und eine neue Kooperation zu starten. Einen Versuch ist es wert!Der DAAD bietet außerdem eine Datenbank, in welcher diverse Informationen zu einzelnen Ländern, Hochschulen, Studienfächern und weiterführende Links nach Regionen, Fachrichtungen etc. sortiert sind.Neben den Informationsangeboten bietet der DAAD auch Auslandsstipendien für Studierende aller Fachbereiche.https://tinyurl.com/DAADStipendienDas bekannteste Austauschprogramm ist das ERASMUS+ Programm. Damit können ein oder mehrere Semester an europäischen Partnerhochschulen verbracht werden. Als Erasmus+ Stipendiat zahlt man im Ausland keine Studiengebühren, erworbene Leistungen können anerkannt werden. Zudem erhält man eine monatliche Förderung von bis zu 500 Euro (Studium) bzw. 700 Euro (Praktikum). Die Höhe der Förderung hängt vom Zielland ab.https://tinyurl.com/ErasmusPlusProgrammÜbrigens: Erasmus+ ist kombinierbar mit BAföG und einem Deutschlandstipendium. Bewerbungen für ein Erasmus+ Stipendium sind direkt an die eigene Hochschule zu richten (bei Praktika manchmal auch an ein Hochschulkonsortium).

An der Hochschule gibt es für Studierende stark vergünstigte oder kostenlose Sprachkurse an einem Sprachenzentrum, die während des Semesters stattfinden. Wer im Semester keine Zeit hat, kann auch Intensivkurse belegen oder Sprachreisen mit der Uni machen.Eine kostenfreie Alternative – insbesondere für die Verbesserung der Sprachpraxis – ist ein „Sprach-Tandem“: Allen Studierenden, die Fremdsprachen unabhängig von oder parallel zu Sprachkursen vertiefen möchten, bietet die Hochschule die Vermittlung von Tandem-Partnerschaften an. Das heißt, es werden zwei Studierende mit unterschiedlichen Muttersprachen in Kontakt gebracht, die selbstständig Treffen organisieren, um die jeweiligen Sprachen zu üben. So lernst du praxisorientiert die Sprache und hast auch noch eine ganze Menge Spaß dabei. Für die Organisation von Sprach-Tandems gibt es inzwischen auch praktische Apps.

Alumni-Verein „ASk e.V.“

Es ist so weit, ihr habt die Schule endlich hinter euch gelassen, euch eine wohl verdiente Pause vom Pauken gegönnt - ob nun im Urwald von Costa Rica, dem Strand in Kalifornien, oder dem Stadtpark in Paderborn ;-) - und startet schon bald in einen aufregenden neuen Lebensabschnitt! Ob als Azubi oder Ersti - üblicherweise ist man die ersten Monate total überfordert. Das wissen wir „alten Hasen“ vom ASk aus Erfahrung. Plötzlich muss man alles selbst organisieren, einen Stundenplan zusammenstellen, sich in einem Betrieb einfinden, sich für Kurse anmelden, durch die Uni- oder Unternehmensbürokratie durchblicken… Klingt kompliziert!Nach unserer Zeit im Studienkompass machen wir es uns nun zur Aufgabe, die wertvollen Erfahrungen, die jede und jeder einzelne von uns auf dem Weg gesammelt hat, an diejenigen weiterzugeben, die jetzt vor denselben Fragen und Problemen stehen, die auch wir uns einst gestellt haben. Seien es nützliche Tipps für die Berufsschulzeit, die Wahl des Studiengangs, die Planung eines Auslandsaufenthalts, oder der Berufseinstieg nach der Ausbildung oder dem Studium: Unser Ziel ist es, jungen Menschen die Hemmnis vor scheinbaren „Mammutaufgaben“ zu nehmen und bestmöglich zu unterstützen. Da wir selbst das Programm durchlaufen haben, können wir uns gut an die einzelnen Phasen im Studienkompass erinnern und bieten somit geeignete Unterstützung für die aktuellen Studienkompass-Teilnehmenden. Darüber hinaus sind wir engagiert, unsere Erfahrungen an Schüler/-innen und Studierende weiterzugeben. Mit besten Grüßen Euer Alumni Studienkompass e.V.

Du willst mitmachen und deine Erfahrungen an andere Studienkompass-Teilnehmende weitergeben? Dann werde ASk-Mitglied!

Studienkompass auf die Ohren

Studienkompass-Podcastsrund um Brückenjahr, Karriere und Selbstwert

Changes -eine Playlist für den Start in einen neuen Lebensabschnitt

Das Studienkompass-Team wünscht dir viel Spaß und Erfolg in deinem neuen Lebensabschnitt!