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Prisonniers de guerre Juifs Français dans le Reich

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Arbeitskommando 1416

quickborn

Französische Jüdische KriegsgefangeneStalag XA Schleswig

1940-1945

by Christophe Woehrle

Vers la version française

Christophe Woehrle 2021 ©

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Détachement 1416

quickborn

Prisonniers de guerre juifs françaisStalag XA Schleswig

1940-1945

by Christophe Woehrle

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Quickborn liegt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Während dem Krieg wurde in diesem Ort ein französisches Kriesgefangenen Arbeitsbataillon eingerichtet. Er wurde ausschliesslich mit jüdische Gefangenen französischen Soldaten aufgesetzt die mit Torfarbeiten beschäftigten wurden.Obwohl die Arbeit durchaus mühsam war und die Gefangenen manchmal gefoltert wurden, blieben sie durch die Genfer Abkommen geschützt und überlebten den Krieg.

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Quickborn se situe dans l‘arrondissement de Pinneberg dans le Land de Schleswig-Holstein. Pendant la guerre, les autorités militaires allemandes y ont créé un détachement de travail pour prisonniers de guerre juifs français essentiellement composé de soldats français qui ont travaillé à l’extraction de la tourbe.Le travail est particulièrement pénible et les prisonniers font l’objet de mauvais traitements, ils sont toutefois protégés par la Convention de Genève et survivent à leur captivité.

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Stand der Wissenschaft

. Es gibt ein Projekt um das Ort als Gedenkstätte zu schaffen. Es gibt eine Aussage eines belgischen jüdischen Kriegsgefangener der als zweibändiges Buch veröfentlicht wurde.. Ein kleiner Buch mit 88 Seiten wurde 2019 veröffentlicht

Wissen

Perspektiven

. Die Archiven des Stalags XA sind komplett aufbewahrt. Mehrere Aussagen französischen jüdischen Kriegsgefangenen wurden gesammelt. Eine komplette Liste der jüdischen Kriegsgefangenen des Arbeitskommando 1416 Quickborn liegt in ein Museum im Elsass.

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INFO

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Etat des connaissances

. Il existe un projet local pour la sauvegarde du lieu. Un témoignage d'un prisonnier de guerre juif belge a été édité sous la forme d'un livre en deux volumes. Un petit recueil de 88 pages a été publié en 2019

Etat des lieux de la recherche

Perspectives de recherche

. La totalité des archives du Stalag XA est conservée. De nombreux témoignages de PG Français et de leurs descendants on été récoltés. Une liste avec les noms des PG Juifs du 1416 est conservée dans un musée en Alsace.

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Verschiedene Kategorien der Repression in Quickborn

. Deutsche Strafgefangene. Russische Kriegsgefangene. Französische jüdische Kriegsgefangene. Polnische Zwangsarbeiter

Zum wissen !

- Jüdische Kriegsgefangenen gehören nicht der Kategorie der Zwangsarbeiter- Das Arbeitskommando 1416 für jüdische Kriegsgefangene war kein Straflager oder Strafkommando.- Die Gefangenschaftsbedingungen der Polen und Russen waren deutlich schlechter als die der jüdischen Kriegsgefangenen- Kein jüdischer Kriegsgefangener ist während seiner Gefangenschaft in Quickborn gestorben.

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Les différentes catégories de la répression présents à Quickborn

. Prisonniers de droit commun allemands. Prisonniers de guerre russes. Prisonniers de guerre français juifs. Travailleurs forcés polonais

A savoir !

- Les prisonniers de guerre juifs n'appartiennent pas à la catégorie des travailleurs forcés- Le détachement 1416 pour prisonniers de guerre juifs n'est pas un détachement de répression ou disciplinaire.- Les conditions de captivité des Russes et des Polonais sont pires que celles des prisonniers de guerre juifs- Aucun prisonnier de guerre juif n'est décédé pendant sa captivité à Quickborn.

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ACH Sylvain

DREYFUSS Léon

HIRSCHEN Oscar

ROTH Julien

KLOTZ Jules

AYACHE Maurice

ETTINGER Lazare

ETTINGER Marcel

BAUER André

SAMUEL Henri

LAUFF Fred

SATTLER Nathan

LEVY Alfred

FRISCHMANN Léon

BAUER Fernand

GOLDSTEIN Henri

GUGENHEIM Ernest

LEVY Jean

TARADACH Maurice

HAAS Walter

CORBEAU Germain

GUNTZBURGER Adolphe

LOEB Georges

HEYMANN Joseph

DANCYGIER Léon

GEISMAR Henri Marcel

MARGULES Léon

WALLACH Alfred

BLUM Henri

WEBER Ernest

ZGARKA Henri

LEVY Paul

BLEIBERG Jean

WEILL Edgard

SINGER Robert

BEILIN Hersz, Georges

HEYMANN Jules

METZGER Paul

LEVY Henri

BLUM Pierre

CHELICEVITCH Szita

SITKINE Azik

LEVY Arthur

NETTER Léopold

Liste der 48 jüdische Kriegsgfangene

ATHLAN Michel

OVROUTSKI Léon

KLEINBOURG René

DREYFUSS Pierre

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Oscar Hirschen ist in Lörrach, Baden, am 21. August 1914, Sohn von Ignace und seine Mutter geborene Weill, geboren. Vor dem Krieg lebt er im Departement der Vienne mit seiner zukünftige Ehefrau Anne Cécile Paulus. Als der Krieg ausbricht, wir er beim 155. Artiellerie Regiment einberufen und nach dem Waffenstillstand, Juni 1940, im Elsass festgenommen. Zuerst im Stalag IB wo er die Matrikelnummer 49406 erhält wird er am 7. März 1941 nach Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Er kommt am 20. Mai 1945 durch Lille nach Frankreich zurück und kehrt in der Vienne zurück. 1954, lebt er in Strasbourg wo er am 26. Mai 2003 im alter von 89 Jahren verstirbt und wird im jüdischen Friedhof von Cronenbourg beigesetzt.

Sylvain Ach ist am 11. März 1909 in Mackenheim, Unterelsaß geboren, Sohn von Samuel Ach Handelsmann und Mathilde geboren Dreyfuss. Vor dem Krieg lebt er in La Salle in den Vogesen mit seiner Ehefrau Jeanne Siesel die er in Diemeringen am 23. Dezember 1936 geheiratet hat und dort als Handelsangestellter Berufstätig war. Feldwebel beim 205 R.R.P Regiment, ist er im Juni 40, nach dem Waffenstillstand, im Elsaß gefangen und nach Stalag IB interniert wo er die Matrikel 45493 erhaltet. Ab dem 7. März 1941 kommt er mit anderen jüdischen Kriegsgefangenen nach Stalag XA Sandbostel und wird gleich im Arbeitskommando 1416 - Quickborn-Himmelmoor I sur Arbeit eingesetzt. Er wird durch Paris am 16. Mai 1945 repatriiert und geht nach Thiers im Departement Puy-de-Dôme wo ihn seine Familie erwartet. Später kehrt die Familie wieder ins Elsaß, in Benfeld. Sylvain Ach stirbt am 30. Juni 1978 in Strasburg und wird auf dem jüdischen Friedhof in Benfeld beigesetzt.

Ayache Moise Sauveur ist am 30. November 1910 in Saint-Etienne im département der Loire als Sohn des Judas Ayache und seine Mutter geb. Messaouada, geboren. Vor dem Krieg lebt er in der Savoie in Aix-les-Bains wo er als Handelsangestellter dient. Er ist Gemeiner im 18. Pionnier Regiment und riet am 27. Juni 1940 im Elsass in Kriegsgefangenschaft. Zuerst kommt er nach Stalag IB wo er die Matrikel 5244 bekommt und wir am 7. März 1941 nach Stalag XA und im Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Er kommt am 20. Mai 1945 durch Lille in Frankreich zurück.

Leon Dreyfuss ist am 3. Februar 1911 in Strasburg, Niederrheinnisches Departement geboren als Sohn von Theophile Dreyfuss und Alice geborene Wiener. Am 7. September 1933 heiratet er in Strasburg, Helene Turschwel. Vor dem Krieg leben sie mit ihren zwei Kinder in Saumur wo Leon als Buchhalter tätig ist. Bei Kriegsausbruch wird er im 172. Infanterie Regiment einberufen und wird nach dem Waffenstillstand im Elsass festgenommen. Zuerst im Stalag IB unter der Matrikel 51460 interniert, wird er am 7. März 1941 nach Stalag XA versetzt und kommt im Arbeitskommando 1416 Quickborn. Am 25. Mai 1945 wird er befreit und kommt durch Lille nach Saumur zurück. Leon Dreyfuss stirbt am 29. Januar 2008 in Lausanne in der Schweiz.

Hersz genannt Georges Beilin ist am 28. Februar 1919 in Warschau, Polen, geboren. Sohn des Friseurs Lipa Beilin und Weinflasz Fajga, rüssischer Herkunft. Vor dem Krieg lebt die Familie in der Avenue de Clichy im 17. Kreis der Stadt Paris wo Georges als Friseur tätig ist. Als der Krieg ausbricht, wird er im 28. Artillerie Regiment eingesetzt und nach seiner Gefangennahme nach Stalag IIIB Furtsenberg/Oder interniert wo er die Matrikel 47826 erhaltet. Er ist am 23. Mai 1995 in Sare in den Pyrénées-Atlantiques verstorben.

Netter Leopold ist am 8. Januar 1913 in Binningen, Schweiz, geboren. Er ist der Sohnvon Alfred Netter und seine Mutter war eine geborene Gerst. Kellner und ledig, lebt er vor dem Krieg in Vichy und wird als Gemeiner im 172 Festungs Infanterie Regiment einberufen. Er wird nach dem Waffenstillstand Juni 1940 im Elsass festgenommen und wird beim Stalag IB interniert, Matrikel 49739. Am 7. März 1941 wird er im Stalag XA versetzt und beim Arbeitkommando 1416 Quickborn eingesetzt. Er kehrt am 23. Mai 1945 nach Braziat im Departement Allier zurück. Er verstirbt am 9. September 2004 in Geispolsheim und im jüdischer Friedhof in Cronenbourg begraben.

André Lazare Bauer ist am 18. Dezember 1907 in Romanswiller (Unterrhein) geboren. Sohn des Viehhändlers Ferdinand Bauer und seiner Ehefrau Klementine Kahn. Vor dem Krieg lebt er in Limoges Departement der Haute-Vienne wo er als Angestellter beruftätig ist. Nach der Kriegserklärung wird er als Gemeiner im 34. Ferstungsinfanterie Regiment eingesetzt und am 21. Juni 1940 im Elsass gefangen. Zuerst kommt er im Stalag IB unter der Matrikel 43994 und später zum Stalag XA versetzt wo er im Kriegsgefangenen Arbeiter Bataillon 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt wird. Am 23. Mai 1945 kehrt er wieder nach Frankreich zurück und verstirbt am 4. Mai 1962 in Wassellone, Unterrhein.

Fernand Bauer ist am 17. Juli 1913 in Romanswiller, Unterrhein, geboren. Sohn des Viehhändlers Edgar Bauer und seiner Ehefrau Fanny Levy. Vor dem Krieg lebt er in Aigueperse im Departement Puy-de-Dôme wo er als Vertreter beruftätig ist. 1939 kommt er als Soldat der erster Klasse im 68. Festungsinfanterie Regiment und wird am 1. Juli 1940 in Seltz festgenommen, er wird im Stalag VD unter der Matrikel 3921 interniert, aus dem er am 21. Dezember flüchtet. Wiederergriffen zehn Tage später wird er im Stalag XIIF interniert und am 26. Mai 1941 zum XIIA versetzt. Am 1. Juni 1941 wird er zum XIB versetzt und bekommt eine neue Matrikelnummer, 103775, später kommt er nach Quickborn im Arbeitskommando 1416. Am 23. Mai 1945 kommt er durch Lille nach Frankriech zurück und lebt im 11. Kreis in Paris. Er verstirbt in Strasburg am 26. Mai 1969 und wird im jüdischen Friedhof in Cronenburg beigesetzt.

Michel Athlans ist am 7. März 1918 in Berdy-ben-Arrdji in Algerien geboren. Vor dem Krieg lebt er in Algier woe er als Metzger tätig ist. Gemeiner bei 4. Infanterie Regiment wird er Mai 1940 festgenommen und im Stalag 1A Stablack untergebracht. Ab dem 19. März 1941 wird er zum Stalag XB versetzt und wird im Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 23. Mai 1945 kommt er, durch Lille, nach Frankreich zurück und fährt nach Algier zurück.

Jean Bleiberg ist am 28. März 1903 in Opatow, Russland, geboren. Er meldet sich freiwillig dem Regiment de Marche Volontairez Etrangerz bei Kriegsgerklärung, damals wohnt er in Paris, Grenetastr. 60 im 2.ten Kreis im Quartier Bonne-Nouvelle wo er als Händler beruftätig ist. Er wird im Juni 1940 festgenommen und zuerst in einem Frontstalag bei Metz eingeliefert, später kommt er im Stalag XIB am 10. März 1941 und bekommt die Matrikelnummer 98374. Am 9. April wird er nach Stalag XC Nienburg überwiesen und als Jude im Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 23. Mai 1945 kommt er über Lille nach Frankreich zurück. Näheres ist unbekannt.

Henri Blum ist am 30. September 1908 in Quatzenheim, Unterrhein, geboren. Sohn des Max Blum genannt Raymund Händler und Nanette geboren Bloch. Vor dem Krieg lebt er in Bellerive im Departement Allier wo er als Handelsmann tätig ist. Als Gemeiner im 172 Infanterie Regiment wird er im Elsass, nach dem Waffenstillstand, festgenommen und im Stalag IB überwiesen, wo er die Matrikel 48767 erhaltet. Am 7. März 1941, wird er im Stalag XA transferiert und zum Arbeitskommando 1416 QUickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 20. Mai 1945 wird er nach Frankreich repatriiert und kommt von Lille wieder ins Elsass zurück, nach Quatzenheim. Am 18. August 1995 verstirbt er in Strassburg.

Pierre Blum ist am 15. Juli 1906 in Erstein, Unterrhein, geboren. Er ist der sohn von Michel, genannt Moïse Blum und seiner Ehefrau Celestine geborene Rehs. Am 12. November 1935 verheiratet er sich mit Johanna Heumann. Chauffeur von Beruf, wohnt er vor dem Krieg in Périgueux im Departement Dordogne und wird als Gemeiner im 72. Infanterie Regiment bei der Kriegserklärung einberufen. Er riet am 27. Juni 1940 im Elsass in Gefangenschaft, wird er im Stalag IB interniert und bekommt die Matrikelnummer 51858. Am 7. März 1941 wird er im Stalag XA versetzt und im Kriegsgefangenen Arbeiterbataillon 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 26. Mai 1945 kommt er über Lille nach Frankreich zurück und lässt sich in Tours, Departement Indre-et-Loire nieder. Er ist in Chamalières, Departement Puy-de-Dome, am 7. August 1981 verstorben.

Szita genannt Simon Chelicevitch ist am 2. November 1907 in Sosnowiec in Polen geboren, sohn von Szmul Hersz Chelicevitch und Jachet geborene Steinitz. Vor dem Krieg ist er Metzger in Paris, 77, Morillons Strasse im 15.ten Kreis. Er wird als Gemeiner im 172. Infanterie Regiment einberufen und wird nach dem Waffenstillstand im Elsass festgenommen. Er wird im Stalag IB eingeliefert unter der Matrikel 50701, später, am 7. März 1941, wird er im Stalag XA versetzt und im Arbeitskommando 1416 in Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 20. Mai 1945 kehrt er durch Lille nach Frankreich zurück. Er verstirbt in Paris am 29. Oktober 1951.

Germain Simon CORBEAU ist am 14. August 1911 in Gundershofen, Unterelsass, geboren. Sohn des Handelsmannes Mathias Corbeau und seiner Ehefrau Aline geb. Kauffman. Er hat sich am 29. September 1937 in Mommenheim mit Mariette Aron verheiratet. Als Händler Buruftätig, wurde er bei Kriegserklärung einberufen im 59. Artillerie Regiment wo er als Obergefreiter dient. Vor dem Krieg lebt er bei Herr Cerf in Sornac, Departement der Correze. Er wird nach dem Waffenstillstand im Elsass festgenommen und wird zuerst, am 29. Juli 1940 im Stalag IB interniert. Am 7. März 1941 wird er zum Stalag XA versetzt un beim Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Er trägt die Matrikelnummer 48059. Er wird am 16. Mai 1945 befreit und kommt durch Paris nach Frankreich zurück, er unterlässt sich mit seiner Familie in Limoges. Am 27. Januar 2002 verstirbt er in Mulhouse, Oberrhein.

Dancygier Lejba Icek genannt Leon ist am 5. Mai 1917 in Jedlinsk (Polen) geboren. Sohn von Dancygier Northa und Bassia, seine Mutter. Von Beruf Stricker, wohnt er vor dem Krieg mit seine Eltern und Schwestern im 20. Bezirk von Paris. Gemeiner im 57. R.A.M riet er am 22. Juni 1940 in Gigot in Kriegsgefangenschaft. Zuerst im Stalag XB unter der Matrikelnummer 53442 und später im XA, kommt er zur Arbeit bei Arbeitskommando 1416 Quickborn. Am 23. Mai 1945 kommt er über Valenciennes nach Paris zurück und verstirbt am 11. November 1993 in Paris.

Lazare Ettinger ist am 10. Februar 1914 in Rouen, Seine-Maritime, geboren. Er ist sohn von Pinkus Ettinger und von Simone Henriette Hornstein. Er ist als Büroangestellter bei den Stahlwerken in Longwy als er beim 67. Infanterie Regiment einberufen wird. Am 24. Juni 1940 wird er in den Vogesen festgenommen und nach Stalag IB am 30. Juli 1940 überwiesen unter der Matrikelnummer 49955. Am 7. März 1941 kommt er zum Stalag XA und beim Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 23. Mai 1945 kommt er nach Frankreich zurück und lässt sich in Paris, 11. Kreis, nieder. Am 30. September 1948 heiratet er in Paris, 20. Kreis, Jeanne Louise Bernard. Lazare verstirbt am 3. Oktober 1994 im 13. Kreis von Paris.

Marcel Ettinger ist am 2. Mai 1915 in Mommenheim, Unterelsass geboren, Sohn von Emile Ettinger und seine Mutter geborene Grunenwald. Als Elektriker wohnt er vor dem Krieg in den Vogesen und wird bei Kriegserklärung als Gemeiner im Ersten Pionier Regiment einberufen. Er riet in Gefangenschaft nach dem Waffenstillstand im Elsass und wird im Stalag IB interniert unter der Matrikel 44395. Am 7. März kommt er nach Stalag XA und kommt zum Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 20. Mai 1945 kommt über Lille nach Frankreich zurück und lässt sich in Lyon im Dritten Kreis nieder wo er am 2. Januar 1999 verstirbt.

Leon Frischmann ist am 10. Mai 1901 in Białobrzegi (Polen) geboren, vor dem Krieg ist er als Lagerhalter in Angoulême tätig. Als der Krieg ausbricht wird er im 8. Infanterie Regiment einberufen und rietet in der Gefangenschaft in Vannes (Bretagne) am 22. Juni 1940. Er kommt zuerst im Stalag XB wo er die Matrikelnummer 67097 erhält. Nach weniger Zeit wird er im Arbeitskommando 1416 Quickborn versetzt aus dem er am 23. Mai 1945 befreit wird und durch Valenciennes nach Frankreich zurückkommt. Er lässt sich in Paris, im 20. Bezirk, nieder.

Geismar Henri Marcel ist am 18. April 1911 in Grussenheim (Ob.Els.) geboren, Sohn des Mathias Geismar und Levy Emma Elise. Die Familie lässt sich vor dem Krieg in den Vogesen nieder, wo Henri Marcel als Händler tätig ist. Er wird 1939 im 18. Pionnier Regiment einberufen und wird nach dem Waffenstillstand Juni 1940 festgenommen und nach Stalag IB überwiesen wo er die Matrikelnummer 53714 erhält. Er wird nach Quickborn im Arbeitskommando 1416 versetzt aus dem er am 20. Mai 1945 durch Lille nach Frankreich züruckkommt. Am 16. Juni 2004 verstirbt er in Colmar im Els.

Pierre Dreyfuss ist am 1. Januar 1915 in Westhouse, Unterrhein, geboren. Er ist der Sohn von Edgar Dreyfuss und Jenny Levy, er heiratet mit Liliane Denise Coblentz und erzeugt zwei Kinder. Als der Krieg ausbricht, lebt er in Westhouse und wird als Obergefreiter im 34. Festungsregiment einberufen. Er riet in Kriegsgefangenschaft nach dem Waffenstillstand im Elsass und am 30. Juli 1940 nach Stalag IB eingeliefert, am 7. März 1941 wird er im Stalag XA versetzt und zum französischen jüdischen Kriegsgefangenen Arbeiterbataillon 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 31. Mai 1945 wird er befreit und kommt nach Westhouse zurück. Er verstirbt am 9. Juli 1999 in Strasburg und wird im jüdischen Friedhof Benfeld begraben.

Henri Goldstein ist ein belgischer Kriegsgefangenen der am 16. Mai 1920 in Bruxelles geboren wurde. Er war Filmtechnicker von Beruf. Er wurde im Stalag IVC interniert wo er die Matrikel 1286 erhielt, als belgischer Kriegsgefangener wurde er bald mit den jüdische franzïschen Kriegsgefangenen gemischt. Die Wallonen wurden sehr schnell als Franzose betrachtet weil die flämischen Kriegsgefangenen, als Germanen betrachtet, rasch befreit wurden und in der Wehrmacht eingezogen. Er ist der einzige jüdischer belgischer Kriegsgefangener in Quickborn. Als er mit der Stadt Quickborn über eine Entschädigung handeln wollte, schrieb er ein Buch über seine Kriegsgefangenschaft. Das Buch wurde deutlich in diesem Rahmen verfasst, und die beiden Bände gehören mehr zur Kategorie der Romanen als zum objektiven Bericht und die Gefühle überstehen die historische Wahrheit. Es bleibt trotzdem ein Objekt das in gewissene und ganz besondere Themen benützt werden kann, aber mit grosser Vorsicht.

Ernest Gugenheim ist am 22. Januar 1916 in Westhofen (Unterrhein) geboren, Sohn des Max Gugenheim und Leonie Cahen. Feldwebel im 20. Zug Regiment seit 1938, kommt er nach dem Waffenstillstand Juni 1940 in Kriegsgefangenschaft in den Vogesen. Nach Stalag IB überwiesen unter der Matrikel 52922, wird der Lehrer und Rabbiner im Arbeitskommando 1416 Quickborn zu Arbeit eingesetzt. Dort dient er als Kaplan. Am 16. Mai 1945 kommt er nach Frankreich zurück und lässt sich in Vichy nieder, 1977 verstirbt er im 5. Bezirk von Paris.

Adolphe Guntzburger ist am 20. Juli 1901 in Diemringen Unterelsass geboren, Sohn von Salomon Guntzburger und Rachel geborene Simon. Vor dem Krieg arbeitet er in einer Mühle im Departement der Aube und wird im 207. Pionnier Regiment einberufen. Als Kriegsgefangener kommt er nach Stalag XA und erhältet die Matrikelnummer 43932. Am 7. März 1941, wird er in Quickborn zur Arbeit eingesetzt bis am 23. Mai 1945 als er durch Lille nach Frankreich zurückkommt. 1947 heiratet er Lucie Mayer in Strasbourg wo sich das Paar niederlässt, er verstirbt 1985 in Strasbourg.

Haas Walter ist am 25. November 1908 in Brünn (Brno) Tschekoslovakei geboren, vor dem Krieg lebte er in Montpellier wo er als Lagerarbeiter tätig war. Beim 2. Infanterie Regiment als Gemeiner einberufen, wird er in Paris am 15. Juni 1940 festgenommen und im Stalag VIIA interniert wo er die Matrikelnummer 96581 bekommt. Danach kommt er in mehrere Lager, wie XB oder XA und durch XIB am 18. März 1941. Schliesslich wird er im Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Er kommt am 23. Mai 1945 über Lille nach Frankreich zurück.

Joseph Heymann ist am 5. Januar 1905 in Lingolsheim (Unterrhein) als Sohn der Pferdehändler Moïse Heymann und dessen Ehefrau Fanny Fraenkel, geboren. Er verheiratet am 4. Januar 1940 in Dauendorf, Flore Lehmann. Er lebt vor dem Krieg in den untere pyrenäen wo er als Händler beruftätig ist und wird im 172. Infanterie Regiment als Gemeiner einberufen. Nach dem Waffenstillstand von Juni 1940 riet er in Kriegsgefangenschaft und wird im Stalag IB unter der Matrikelnummer 51342 eingeliefert. Am 7. März 1941 wird er im Arbeitskommando 1416 in Quickborn, Stalag XA, zur Arbeit ingesetzt. Am 23. Mai 1945 wird er durch Lille nach Frankreich zurückgeführt und lässt sich in Lingolsheim nieder. 1985 verstirbt er in Strasbourg und wird im jüdischer Friedhof von Wolfisheim beigesetzt.

Jules Heymann ist am 3. Februar 1905 in Frauenberg in der Mosel geboren, Sohn von Leon Heymann und seine Mutter eine geborene Cerf. Als Handelsangestellter in Bourbonne-les-Bains wird er beim 20. Zug Regiment als Gemeiner einberufen und nach dem Waffenstillstand von Juni 1940 in Kriegsgefangenschaft gekommen. Zuerst im Stalag IB unter der Matrikel 54208 interniert, wird er am 7. März 1941 zum Stalag XA überwiesen und nach Arbeitskommando 1416 in Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Er wird am 23. Mai 1945 befreit und kommt durch Lille nach Frankreich und kehrt nach Frauenberg zurück. Er verstirbt 1992 in Strasbourg und im israelitischer Friedhof in Sarreguemines begraben.

Klotz Jules ist am 6. Januar 1909 in Schiltigheim, Unterrhein, geboren, Sohn von Michel Klotz und Friderika Krumbein. Der ledige Schneider lebt vor dem Krieg im Departement der Aube und wird als Adjutant beim 155. Artillerie Regiment einberufen und am 27. Juni 1940 im Elsass festgenommen. Zuerst wird er im Stalag IB unter der Matrikel 52501 eingeliefert, kommt am 7. März 1941 nach Stalag XA und Arbeitskommando Quickborn. Er kommt am 29. Mai 1945 über Lille nach Frankreich zurück und lässt sich in Strasbourg nieder. Er heiratet in Strasbourg am 25. September 1956, Margot Mendel. Er verstirbt am 14. August 1988, im Alter von 79 Jahren in Strasbourg und im israelitischer Friedhof in Cronenbourg beigesetzt.

Lauff Fred ist am 12. September 1908 in London, England, geboren. Er lebt vor dem Krieg in Condom, im Departement Gers wo er als Händler tätig ist, er ist verheiratet und Vater eines Kindes. Er ist Unteroffizier im 214. Infanterie Regiment, erste Kompanie und riet in Gefangenschaft Mai oder Juni 1940. Zuerst ist Besancon interniert, wird er nach Stalag XB in Sandbostel überwiesen. Später kommt er im Stalag XA und wird in Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 23. Mai 1945 kommt er nach Frankreich zurück und lässt sich wieder in Condom nieder.Als ranghöher Unteroffizier übernimmt er die Stelle des Vertrauensmann in Quickborn.

Levy Alfred ist am15. März 1911 in Mulhouse, Ober-Elsass geboren. Verheiratet und Angestellter, lebt er vor dem Krieg im 17. Bezirk von Paris. Obergefreiter im 18. Pionnier Regiment wird er festgenommen und im Stalag XB eingeliefert wo er die Matrikel 58510 erhält. Später kommt er im Stalag XA und in Quickborn. Am 20. Mai 1945 kehrt er nach Paris zurück.

Levy Arthur ist am 27. Juli 1914 in Grosbliederstroff, Departement der Mosel, geboren. Bäcker von Beruf und ledig wird er beim 82. Festungsinfanterie Regiment als Soldat einberufen. Zuerst im Stalag XC in Nienburg wo er die Matrikelnummer 98478 bekommt kommt er in den Stalag XIIF, XIB und schliesslich im Stalag XA und beim Arbeitskommando 1416 Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Er kommt im Mai 1945 nach Frankreich zurück und lässt sich in Grosbliederstroff nieder, er verstirbt am 2. August 1996 in Metz und in Grosbliederstroff auf dem jüdischer Friedhof begraben.

René Kleinbourg ist am 13. Januar 1915 in Paris geboren, er ist der Sohn des Nathan Kleinbourg und von Marem Scherman. Er heiratet 1939 in Saint-Denis am 22. März 1939, Malka Chaja Mekler und erzeugt einen Sohn. Er wird beim 172. Infanterie Festungsregiment einberufen und im Juni 1940 im Elsass, nach dem Waffenstillstand, als Kriegsgefangener genommen. Zuerst kommt er nach Stalag IB wo er die Matrikel 55292 erhält und wird am 7. März 1941 zum Stalag XA und im Arbeitskommando 1416 Quickborn versetzt. Nach Frankreich zurück, lebt er in Paris und lässt sich bei Lyon nieder wo er am 10. April 1954 zum zweiten Mal heiratet, mit Veronique Marie Claudine Puret. Er verstirbt in Anse im Departement Rhône am 3. Februar 1968 im alter von 53 Jahre.

Levy Jean ist am 2. Dezember 1911 in Saint-Mihiel, Meuse, geboren als Sohn von Jean und seine Mutter geborene Creange. Ledig und Angestellter, lebt er vor dem Krieg in Nancy und wird beim 20. Train Auto einberufen. Festgenommen im Elsass nach dem Waffenstillstand kommt er im Stalag IB wo er die Matrikel 47663 erhält. Am 7. März 1941 geht er weiter nach Stalag XA und Arbeitskommando 1416 Quickborn. Am 29. Mai 1945 kehrt er über Lille nach Frankreich und nach Nancy zurücl. Er ist am 11. März 2004 im alter von 92 Jahre in Saint-Pons-de-Thomières Departement Hérault verstorben.

Levy Henri Heymann ist in Obernai am 9. September 1908 geboren, er ist Sohn des Händlers Abraham Levy und Celestine geborene Weil. Ledig und Aufseher, lebt er vor dem Krieg in Vichy. Er wird beim 155. Stellungsartillerie Regiment einberufen und wird am 27. Juni 1940 im Elsass festgenommen. Zuerst wird er im Stalag IB interniert unter der Matrikel 55515, am 7. März 1941 kommt er nach Stalag XA und Arbeitskommando 1416 in Quickborn. Am 16. Mai 1945 kehrt er über Paris nach Frankreich zurück und kehrt nach Strasbourg zurück. Er verheiratet am 24. September 1946 in Strasbourg Camille Anne Anstett. Er ist am 4. Februar 1992 in Strasbourg gestorben und wurde im jüdischer Friedhof in Cronenbourg beigesetzt.

Levy Paul ist am 16. August in Colmar, Ob.Els., geboren. Lastkraftwagenführer, verheiratet, lebt er in Lievin, Departement vom Pas-de-Calais, Nordfrankreich. Er wird beim Schützengraben Artillerie Regiment einberufen und wird am 16. Mai 1940 in Maubert-Fontaine in den Ardennen festgenommen und im Stalag IB unter der Matrikel 2510 interniert. Am 7. März 1941 wird er im Stalag XA, Arbeitskommando 1416 Quickborn, versetzt. Er kehrt über Lille am 26. Mai 1945 nach Liévin zurück.

Loeb Georges ist am 14. Februar 1913 in La Walck, Unterelsass geboren, Sohn von Salomon und Elise Metzger. Nach dem Krieg verheiratet er Catherine Lotte Sender. Händler in Paris, wird er im 172. Festungs Infanterie Regiment einberufen und riet nach dem Waffenstillstand Juni 1940 im Elsass in Kriegsgefangenschaft. Zuerst im Stalag IB unter der Matrikelnimmer 49705 interniert wird er am 7. März 1941 nach Stalag XA versetzt und in mehrere Arbeitkommandos eingesetzt. Nach eine verfehlte Flucht im Februar 1943 kommt er nach Arb.Kdo.1416 in Quickborn von dem er am 16. Mai 1945 nach Frankreich und Paris zurückkehrt. Er verstirbt am 20. September 2007 im 16. Bezirk Paris.

Margules Leon ist am 22. November 1915 in Kalisz, Polen, geboren. Als er noch Zahnarzt studierte, brach der Krieg aus und er wurde beim 3. Infanterie Regiment einberufen und Mai-Juni 1940 riet er in Kriegsgefangenschaft. Zuerst im Stalag XB interniert, bekommt er die Matrikel 55576, später kommt er im Stalag XA und beim Arbaitskommando 1416 in Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Er kehrt am 25. MAi 1945 über Lille nach Nancy zurück. Er ist am 18. Februar 2005 im Alter von 89 Jahren in Saint-Malo verstorben.

Metzger Paul Samuel ist am 16. September 1914 in Brumath, Unterelsass, geboren, sohn von Charles Metzger und seine Mutter geborene Schwab. Metzger von Beruf, verheiratet und Vater eines Kindes, lebte er vor dem Krieg in Limoges im Departement der Haute-Vienne. Als Gefreiter wird er beim 172. Festungsinfanterie Regiment einberufen und riet nach dem Waffenstillstand Juni 1940 im Elsass in Kriegsgefangenschaft. Zuerst im Stalag IB unter der Matrikelnummer 48914 kommt er am 7. März 1941 nach Stalag XA wo er in Quickborn zur Arbeit eingesetzt wird. Er kehrt am 20. Mai 1945 über Lille nach Brumath zurück und verstirbt in Strasbourg am 3. Januar 1977, er wurde im jüdischer Friedhof in Brumath begraben.

Roth Julien ist am 20. Dezember 1909 in Duttlenheim, Unterrhein, geboren. Sohn vom Schneidermeister Leo Roth und Heinrika Meyer. Der ledige Verkäufer lebt vor dem Krieg in Dijon, Departement Côte-d'Or und wird beim 172. Festungs Infanterie Regiment als Obergefreiter einberufen. Er riet nach dem Waffenstillstand im Elsass in Gefangenschaft und wird im Stalag IB, Matrikel 48635 interniert. Am 7. März 1941 wird er im Stalag XA vesetzt und im Arbeitskommando 1416 Quickborn eingesetzt. Am 28. Mai 1945 kehrt er nach Dijon zurück und verheiratet sich in Mulhouse am 27. März 1952 mit Alice Beck. Er ist am 28. Dezember 1998 in Strasbourg gestorben und im jüdischer Friedhof in Rosenwiller beigesetzt.

Samuel Henri ist am 7. April 1912 in Quatzenheim, Unterrhein, geboren. Sohn des Viehhändlers Salomon Samuel und Lieschen Weill, er heiratet am 11. Juli 1935 in Strasbourg, Hedwig Henriette Metzger. Vor dem Krieg ist er als Buchhalter in der Dordogne tätig und wird beim 226. Infanterie Regiment als Sanitäter einberufen. Am 22. Juni 1940 wird er in Lutzelhouse gefangen und im Frontstalag 210 in Strasbourg interniert. Danach, kommt er im Stalag VD und erhält die Matrikelnummer 4200. Er flüchtet am 21. Dezember 1940, wird aber wieder gefangen und im Stalag XIIF von Saarburg ab dem 11. Januar 1941 interniert. Er wird am 1. Juni 1941 nach XIB Fallinbostel überwiesen und erhält eine neue Matrikelnummer 103771. Wieder versetzt kommt er im Stalag XC, später im XA und im Arbeitskommando 1416 in Quickborn. Er kehrt am 23. Mai 1945 durch Valenciennes nach Lyon zurück, und lässt sich später in Strasbourg nieder. Er ist am 27. Dezember 2011 in Strasbourg im Alter von 99 Jahren verstorben.

Nathan Sattler ist am 17. Mai 1917 in Kańczuga, Polen, geboren. Sohn von Bernard Sattler und seine Mutter war eine geborene Marmor. Vor dem Krieg ist er als Friseur in Paris tätig und wird beim 23. Artillerie Pionnier Arbeiter einberufen, er wird nach dem Waffenstillstand im Elsass festgenommen und nach Stalag IB überführt wo er die Matrikel 48382 erhält, am 7. März 1941 kommt er nach Stalag XA und beim Arb.Kdo. 1416 in Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 23. Mai 1945 kehrt er nach Paris zurück.

Singer Robert ist am 29. September 1915 in Erstein, Unterrhein, geboren, Sohnvon Gustave Singer und seine Mutter war Dockes geboren. Vor dem Krieg dient er als Ackermann in Mirecourt in den Vogesen. Er wird beim 172. Festungs Infanterie Regiment als Gemeiner einberufen und wird nach dem Waffenstillstand im Elsass festgenommen. Nach Stalag IB überführt wo er die Matrikel 49619 erhält, am 7. März 1941 kommt er nach Stalag XA und beim Arb.Kdo. 1416 in Quickborn zur Arbeit eingesetzt. Am 16. Mai 1945 kehrt über Paris nach Erstein zurück. Er ist am 16. Februar 2003 in Strasbourg gestorben.

Ovroutski Leon ist am 18. November 1913 in Paris, 13. Bezirk geboren, Sohn von Moise Maurice Ovroutski und von FannyFeiga Krodorovsky. Tapezierer und ledig wird er im 172. Festungs Infanterie Regiment einberufen und Juni 1940 reit er im Elsass in Kriegsgefangenschaft. Zuerst im Stalag IB unter der Matrikel 50707wird er über Stalag XA nach Arbeitskommando Quickborn versetzt. Am 23. Mai 1945 kehrt er nach Paris zurück und verheiratet sich am 11. Dezember 1947 in Paris mit Fanny Gans. Er verstirbt in Lyon am 17. Juni 1993.

Sitkine Jacques Azik ist am 9. März 1909 in Russland geboren. Händler in Paris, wird er im 19. Infanterie Regiment einberufen und am 17. Mai 1940 festgenommen. Zuerst im Stalag IXA, dann IXC, kommt er im XIB Fallingbostel am 18. März 1941 und bekommt die Matrikel 96503. Später im XC wird er beim Arb.Kdo. 1416 in Quickborn eingesetzt. Er wird am 23. Mai 1945 vom Arb.Kdo 6033 über Lille nach Paris zurückgeführt.

Taradach Maurice ist am 9. März 1909 im 5. Bezirk von Paris geboren. Händler, verheiratet und Vater von zwei Kinder, wird er im 156. Festungs Infanterie Regiment einberufen. Zuerst im Stalag XB wo er die Matrikel 34057 erhält, kommt er später im XA und nach Arb.Kdo. 1416 Quickborn. Er kehrt am 25. Mai 1945 durch Lille nach Paris zurück. Er ist am 11. März 1979 in Villiers-sur-Orge bei Paris gestorben.

Alfred Wallach ist am 14. Juni 1906 in Mulhausen, Oberrhein, geboren. Sohn von Henri Wallach und seine Mutter ist eine geborene Hauser. Er ist Händler in Périgueux im Departement Dordogne und beim 172. Festungs Infanterie Regiment einberufen. Er riet nach dem Waffenstillstand im Elsass in Kriegsgfangenschaft und kommt nach Stalag IB wo er die Matrikel 54867 erhält. Am 7. März 1941 wird er im Stalag XA versetzt und beim Arbeitkommando 1416 Quickborn eingesetzt. Er kehrt am 23. Mai 1945 nach Frankreich zurück. Er verstirbt am 7. August 1990 in Geispolsheim und liegt auf dem jüdischen Friedhof in Cronenbourg.

Weber Ernest ist am 29. Mai 1915 in Hoenheim, Unterrhein, geboren, Sohn von Maurice Weber, seine Mutter war eine geborene Bloch. Lediger Angestellter lebt er, vor dem Krieg, in Epinal in den Vogesen und wird beim 172. Festungs Infanterie Regiment als Ober-Gefreiter einberufen. Er wird nach dem Waffenstillstand Juni 1940 festgenommen und nach Stalag IB überwiesen wo er die Matrikelnummer 51560 erhält. Er wird nach Quickborn im Arbeitskommando 1416 versetzt aus dem er am 30. Mai 1945 durch Valenciennes nach Limoges züruckkommt. Am 30. Mai 1945 verstirbt er in Brive im Departement Corrèze.

Weill Edgard ist am 8. Februar 1915 in Quatzenheim, Unterrhein, geboren, Sohn von Michel Weill, seine Mutter war eine geborene Roos. Lediger Hänlder lebt er, vor dem Krieg, in Epinal in den Vogesen und wird beim 172. Festungs Infanterie Regiment als Gemeiner einberufen. Er wird nach dem Waffenstillstand Juni 1940 festgenommen und im Lager in Belfort, später im Stalag IB überwiesen wo er die Matrikelnummer 49277 erhält. Er wird nach Quickborn im Arbeitskommando 1416 versetzt aus dem er am 16. Mai 1945 durch Paris nach Epinal züruckkommt. Am 27. Januar 1991 verstirbt er in Strasbourg.

Zgarka Henri ist am 16. März 1912 in Paris geboren, Sohn om Lederwarenfabrikant Jacob Joseph Zgarka und die Haushalterin Berthe Gorsd. Lediger Lederwarenfabrikant lebt er, vor dem Krieg, in Paris und wird beim 68. Artillerie Regiment als Gefreiter einberufen. Er wird nach dem Waffenstillstand Juni 1940 festgenommen und im Stalag IB überwiesen wo er die Matrikelnummer 53985 erhält. Er wird nach Quickborn im Arbeitskommando 1416 versetzt aus dem er am 20. Mai 1945 durch Lille nach Paris züruckkommt. Am 24. März 1978 verstirbt er in Antibes, Departement Alpes-Maritimes.

SUIVANT

ACH Sylvain

DREYFUSS Léon

HIRSCHEN Oscar

AYACHE Maurice

ETTINGER Lazare

ROTH Julien

KLOTZ Jules

SAMUEL Henri

LAUFF Fred

ETTINGER Marcel

BAUER André

LEVY Alfred

SATTLER Nathan

FRISCHMANN Léon

BAUER Fernand

ZGARKA Henri

LOEB Georges

WEBER Ernest

BLUM Henri

BLUM Pierre

MARGULES Léon

HEYMANN Jules

HEYMANN Joseph

TARADACH Maurice

WEILL Edgard

LEVY Henri

LEVY Jean

GUNTZBURGER Adolphe

LEVY Arthur

CORBEAU Germain

BEILIN Hersz dit Georges

WALLACH Alfred

GUGENHEIM Ernest

DANCYGIER Léon

GOLDSTEIN Henri

METZGER Paul

LEVY Paul

GEISMAR Henri Marcel

HAAS Walter

BLEIBERG Jean

SITKINE Azik

CHELICEVITCH Szita

SINGER RObert

NETTER Léopold

Liste des 48 prisonniers de guerre juifs

DREYFUSS Pierre

ATHLANS Michel

OVROUTSKI Léon

KLEINBOURG René

Christophe Woehrle 2021 ©

Oscar Hirschen est né à Lörrach dans le Land de Baden, le 21 août 1914, fils de Ignace Hirschen, sa mère est née Weill. Avant la guerre, ce célibataire, est vendeur et habite à Saint-Junien dans la Vienne avec sa fiancé, qu'il épouse après la guerre, Cécile Anne Paulus. Mobilisé lors de la déclaration de guerre au 155e R.A., il est fait prisonnier après l'armistice de juin 1940 en Alsace. Interné au Stalag IB, il reçoit le matricule 49406, puis le 7 mars 1941 il est envoyé au détachement 1416 de Quickborn. Libéré et rapatrié le 20 mai 1945 par le centre de Lille, il se retire à nouveau dans la Vienne. En 1954, il réside à nouveau à Strasbourg. Il est décédé à Strasbourg le 26 mai 2003 à l'âge de 89 ans et repose au cimetière israélite de Strasbourg-Cronenbourg.

Sylvain Ach est né le 11 mars 1909 à Mackenheim dans le département du Bas-Rhin, fils de Samuel Ach commerçant et de Mathilde née Dreyfuss. Avant la guerre, il habite à La Salle dans le département des Vosges avec son épouse Siesel Jeanne qu'il a épousé à Diemeringen le 23 décembre 1936 où il exerce le métier d'employé de commerce. Sergent au 205e R.R.P, il est fait prisonnier en juin 1940, après l'armistice, en Alsace. Il est interné au Stalag IB où il reçoit le matricule 45493. A compter du 7 mars 1941, avec d'autres prisonniers de guerre de confession israélite, il est transféré vers le Stalag XA de Sandbostel puis rejointl'Arbeitskommando1416 de Quikborn, Himmelmoor I. Il est rapatrié par Paris le 16 mai 1945 et se retire à Thiers dans le Puy-de-Dôme ou est réfugiée sa famille. Plus tard, il revient en Alsace et s'installe à Benfeld. Silvain Ach décède à Strasbourg le 30 juin 1978 et repose au cimetière israélite de Benfeld.

Ayache Moise Sauveur est né le 30 novembre 1910 à Saint-Etienne dans la Loire, fils de Judas Ayache, sa mère est née Messaouda. Avant la guerre il réside à Aix-les-Bains en Savoie où il exerce la profession d'employé de commere. Soldat au 18e régiment du génie, il est fait prisonnier le 27 juin 1940 en Alsace et transféré vers le Stalag IB où il reçoit le matricule 52444. Le 7 mars 1941, il est déplacé vers le Stalag XA et envoyé dans le détachement de travail 1416 de Quickborn. Rapatrié par le centre de Lille le 20 mai 1945.

Leon Dreyfuss est né le 3 février 1911 à Strasbourg département du Bas-Rhin, fils du commerçant Théophile Dreyfuss et de Alice Wiener. Le 7 septembre 1933, il épouse à Strasbourg, Hélène Turschwel. Avant la guerre, ils sont réfugiés à Saumur avec leur deux enfants où il exerce le métier de comptable. A la déclaration de guerre, Léon est rappelé à l'activité au 172e régiment d'Infanterie, il est fait prisonnier après l'armistice en Alsace et interné au Stalag IB sous le matricule 51460. Le 7 mars 1941, il est transféré au Stalag XA où il rejoint le détachement de travail 1416 de Quickborn. Libéré le 25 mai 1945, il est rapatrié par Lille et rejoint sa famille à Saumur. Léon Dreyfuss est décédé le 29 janvier 2008 à Lausanne en Suisse.

Hersz dit Georges Beilin est né le 28 février 1919 à Varsovie en Pologne, fils de Lipa Beilin patron coiffeur et de Weinflasz Fajga de nationalité russe. Avant la guerre il réside avenue de Clichy à Paris dans le 17e et exerce la profession de coiffeur. Lors de la déclaration de guerre, il est appelé au 28e Régiment d'Artillerie stationné à Bourges. Fait prisonnier, il est interné au Stalag IIIB de Furstenberg/Oder où il reçoit le matricule 47826. Il est décédé le 23 mai 1995 à Sare dans les Pyrénées-Atlantiques.

Leopold Netter est né le 8 janvier 1913 Binningen en Suisse, fils d'Alfred Netter et sa mère née Gerst. Garçon de café, il vit à Vichy avant la guerre et est intégré comme soldat 172e Régiment d'Infanterie de Forteresse. Fait prisonnier après l'Armistice de juin 1940 en Alsace, il est intérné au Stalag IB, matricule 49739, qu'il quitte le 7 mars 1941 pour le Stalag XA et le détachement de travail 1416 de Quickborn. Rapatrié le 23 mai 1945 par le centre de Lille, il se retire à Braziat dans l'Allier. Il est décédé le 9 septembre 2004 à Geispolsheim et repose au cimetière israélite de Cronenbourg.

André Lazare Bauer est né le 18 décembre 1907 à Romanswiller dans le département du Bas-Rhin, fils du vendeur de bestiaux Ferdinand Bauer et de son épouse Clémentine Kahn. Avant la guerre il habite à Limoges en Haute-Vienne où il exerce la profession de marchand. Il est rappelé à l'activité et est soldat de 2e classe au 34e Régiment d'infanterie de forteresse, fait prisonnier en Alsace le 21 juin 1940, il est interné au Stalag IB sous le matricule 43994. Le 7 mars 1941, il est transféré au Stalag XA et rejoint le détachement 1416 de Quickborn. Il est rapatrié le 23 mai 1945 par le centre de Lille, il décède à Wasselonne le 4 mai 1962.

Fernand Bauer est né le 17 juillet 1913 à Romanswiller dans le département du Bas-Rhin, fils d'Edgar Bauer marchand de bestiaux et de Fanny Lévy. Avant la guerre il réside à Aigueperse dans le département du Puy-de-Dôme où il exerce le métier de représentant de commerce. Il est rappelé à l'activité en 1939 et intègre le 68e Régiment d'Infanterie de Forteresse comme soldat de 1ère classe, puis fait prisonnier le 1er juillet 1940 à Seltz. Il est interné au Stalag VD sous le matricule 3921, mais s'en évade le 21 décembre 1940. Il est repris une dizaine de jours plus tard et transféré au Stalag XIIF le 11 janvier 1941, puis le 26 mai 1941 il est transféré au Stalag XIIA. Le 1er juin 1941 il est transféré au Stalag XIB et reçoit un nouveau matricule le 103775, puis vers la XA et rejoint le commando 1416 de Quickborn. Il est rapatrié par Lille le 23 mai 1945 et se retire à Paris dans le 11e arrondissement. Il décède le 26 mai 1969 à Strasbourg et repose au cimetière israélite de Strasbourg-Cronenbourg.

Michel Athlans est né le 7 mars 1918 à Berdy-ben-Arrdji en Algérie, avant la guerre il résidait à Alger où il exerçait le métier de boucher. Soldat de 2e classe au 4e régiment d'infanteire, il est fait prisonnier lors de la bataille de France en mai 1940, il est transféré le 9 juin 1940 vers le Stalag 1A de Stablack. A compter du 19 mars 1941, il est transféré au Stalag XB, puis rejoint le détachement de travail 1416 de Quickborn. Il est rapatrié le 23 mai 1945 par le centre de Lille et retourne vivre en Algérie.

Jean Bleiberg est né le 28 mars 1903 à Opatow en Russie, engagé volontaire étranger au Régiment de Marche de Volontaires Etrangers en 1939, il réside au 60 rue Greneta à Paris dans le 2e arrondissement, quartier de Bonne-Nouvelle ou il exerce le métier de commerçant. Fait prisonnier en juin 1940, il est interné au Frontstalag 212 de Metz puis transféré le 10 mars 1941 vers le Stalag XIB, le 9 avril il est transféré vers le Stalag XC de Nienburg-sur-la-Weser au sud de Brême où il reçoit le matricule 98374. Identifié comme israélite, il est envoyé au détachement 1416 de Quickborn, d'où il est libéré en mai 1945 et rapatrié par le centre de Lille le 23 mai 1945.

Henri Blum est né le 30 septembre 1908 à Quatzenheim dans le département du Bas-Rhin, fils de Max Blum dit Raymond, commerçant et de Nanette Bloch. Avant la guerre, il réside au 47, avenue de Russie à Bellerive dans l'Allier où il exerce le métier d'employe de commerce. Soldat de 2e classe au 172e R.I., il est fait prisonnier en Alsace, après l'armistice de juin 1940 et interné au Stalag IB sous le matricule 48767. Le 7 mars 1941, il est transféré au Stalag XA et rejoint le détachement de travail 1416 de Quickborn. Le 20 mai 1945, il est rapatrié par le centre de Lille et rejoint son village de naissance en Alsace, à Quatzenheim. Il est décédé à Strasbourg le 18 août 1995.

Pierre Blum est né le 15 juillet 1906 à Erstein dans le département du Bas-Rhin, fils de Michel dit Moïse Blum et de Célestine née Rehs. Le 12 novembre 1935, il épouse à Strasbourg, Jeanne Heumann. Chauffeur de profession, il réside à Périgueux en Dordogne puis est mobilisé dès la déclaration de guerre comme soldat de 2e classe au 72e R.I. Capturé le 27 juin 1940 en Alsace, il est interné au Stalag IB où il reçoit le matricule 51858, puis le 7 mars 1941, il est transféré au Stalag XA et mis au travail au détachement 1416 de Quickborn. Rapatrié le 26 mai 1945 par le centre de Lille, il s'installe à Tours en Indre-et-Loire. Il est décédé à Chamalières, département du Puy-de-Dôme, le 7 août 1981.

Szita dit Simon Chelicevitch est né le 2 novembre 1907 à Sosnowiec en Pologne, fils de Szmul Hersz Chelicevitch et de Jachet née Steinitz. Avant la guerre il exerce la profession de boucher au 77 rue des Morillons à Paris dans le 15e arrondissement. Il est mobilisé comme soldat au 172e R.I., il est fait prisonier après l'armistice du 20 juin 1940 en Alsace et interné au Stalag IB sous le matricule 50701. Transféré au 7 mars 1941 vers le Stalag XA puis au détachement 1416 de Quickborn, il est libéré par le centre de Lille le 20 mai 1945, il est décédé à Paris le 29 octobre 1951.

Germain Simon CORBEAU est né le 14 août 1911 à Gundershofen, Bas-Rhin, fils du commerçant Mathias Corbeau et de son épouse Aline née Kauffmann. Il s'est marié à Mommenheim le 29 septembre 1937 avec Mariette Aron, de profession commerçant, il est caporal-chef au 59e Régiment d'Artillerie et réside, avant la guerre, chez Monsieur Cerf à Sornac en Corrèze. Fait prisonnier après l'armistice en Alsace, il est interné dès le 29 juillet 1940 au Stalag IB, il est transféré le 7 mars 1941 vers le Stalag XA où il reçoit le matricule de prisonnier 48059. Il rejoint le détachement de travail 1416 de Quickborn. Il est libéré le 16 mai 1945 et rentre par le centre de Paris, il déclare se retirer à Limoges. Il est décédé à Mulhouse le 27 janvier 2002.

Dancygier Lejba Icek dit Léon est né le 5 mai 1917 à Jedlinsk en Pologne, fils de Dancygier Northa et de Bassia.Tricoteur de profession, il réside dans le 20e arrondissement de Paris. Soldat au 57e R.A.M., il est fait prisonnier le 22 juin 1940 à Gigot et transféré au Stalag XB matricule 53442, puis au XA et envoyé au détachement 1416 de Quickborn. Il est libéré le 23 mai 1945 par le centre de Valenciennes et rejoint Paris. Décédé le 11 novembre 1993 à Paris 20e.

Lazare Ettinger est né le 10 février 1914 à Rouen dans le département de Seine-Maritime, fils de Pinkus Ettinger et de Simone Henriette Hornstein. Il exerce la profession d'employé de bureau aux acieries de Longwy lorsqu'il est mobilisé comme soldat au 67e Régiment d'infanterie. Il est fait prisonnier le 24 juin 1940 dans le département des Vosges puis transféré le 30 juillet 1940 vers le Stalah IB sous le matricule 49955. Transféré le 7 mars 1941 vers la Stalag XA il est mis au travail au détachement 1416 de Quickborn. Rapatrié vers la France le 23 mai 1945, il se retire à Paris dans le 11e arrondissement. Le 30 septembre 1948, à Paris 20e, il épouse Jeanne Louise Bernard. Le 3 octobre 1994 il est décédé à Paris dans le 13e arrondissement.

Marcel Ettinger est né le 2 mai 1915 à Mommenheim, Bas-Rhin, fils de Emile Ettinger sa mère née Grunenwald. Electricien, il vit à Saint-Dié des Vosges lors de la déclaration de guerre et mobilisé comme soldat de 2e classe au 1er régiment du génie. Fait prisonnier après l'armistice en Alsace, il est interné au Stalag IB sous le matricule 44395. Le 7 mars 1941, il est transféré vers le Stalag XA et intégré au détachement de travail de 1416 de Quickborn. Rapatrié le 20 mai 1945 par le centre de Lille et déclare se retirer à Lyon, 3e arrondissement, dans le Rhône où il décès le 2 janvier 1999.

Léon Frischmann est né le 10 mai 1901 à Białobrzegi en Pologne, avant la guerre il est magasinier et réside à Angoulême. Soldat au 8e Régiment d'Infanterie lors de la guerre, il est fait prisonnier à Vannes le 26 juin 1940 et transféré au Stalag XB où il reçoit le matricule 67097. Transféré au détachement 1416 de Quickborn, il est rapatrié le 23 mai 1945 par le centre de Valenciennes et déclare se retirer à Paris dans le 20e arrondissement.

Geismar Henri Marcel est né le 18 avril 1911 à Grussenheim dans le département du Haut-Rhin. Il est le fils de Mathias Geismar et de Levy Emma Elise. La famille Geismar se réfugie dans les Vosges, à Gerardmer, où il exerce le métier de commerçant. Il intègre le 18e Régiment du Génie lors de la déclaration de guerre et est fait prisonnier dans les Vosges après l'armistice de juin 1940. Interné au Stalag IB sous le matricule 53714, il est envoyé au détachement 1416 de Quickborn. Le 20 mai 1945 il est rapatrié par le centre de Lille et se retire à Grussenheim. Il décède à Colmar le 16 juin 2004.

Pierre Dreyfuss est né le 1er janvier 1915 à Westhouse dans le département du Bas-Rhin, fils d'Edgar Dreyfuss et de Jenny Lévy, il épouse Liliane Denise Coblentz et a deux enfants. Lors de la déclaration de guerre, il vit toujours à Westhouse où il exerce la profession de Charretier, il est rappelé à l'activité comme caporal-chef au 34e Régiment d'Infanterie de Forteresse. Fait prisonnier en Alsace après l'armistice, il est transféré dès le 30 juillet 1940 au Stalag IB, puis le 7 mars 1941 vers le Stalag XA afin de rejoindre le détachement 1416 de Quickborn. Rapatrié le 31 mai 1945, il retourne vivre à Westhouse. Pierre Dreyfuss est décédé à Strasbourg le 9 juillet 1999 et repose au cimetière israélite de Benfeld.

Henri Goldstein est un prisonnier de guerre belge né le 16 mai 1920 à Bruxelles qui exerce le métier de technicien du cinéma. D'abord interné au Stalag IVC ou il reçoit le matricule 1286, il est rapidement regroupé avec les prisonniers de guerre juifs français. Les Belges francophones sont assimilés à des Français, les néerlandophones, assimilés aux germains, sont libérés rapidement et incorporés dans l'armée allemande. Il est le seul juif belge du détachement de Quickborn. Après la guerre, dans le cadre d'une procédure en dédommagement, il écrit un récit en deux volumes sur sa captivité. Ecrit bien des années après son passage à Quickborn et avec la volonté manifeste de faire valoir son statut de victime, les deux volumes s'apparentent plus à un roman historique qu'à un récit objectif, et les ressentis prennent le dessus sur la vérité historique. Il n'en reste pas moins un témoignage intéressant sur des points précis de la captivité à Quickborn mais ne peut servir à traiter l'histoire de ce détachement en tant que tel.

Ernest Gugenheim est né le 22 janvier 1916 à Westhofen dans le département du Bas-Rhin, fils de Max Gugenheim et de Léonie Cahen. Sergent au 20e Régiment du Train, depuis novembre 1938, il est fait prisonnier dans les Vosges après l'Armistice de juin 1940. D'abord interné au Stalag IB, il déclare être professeur-rabbin et reçoit le matricule 52922. Transféré au détachement de travail 1416 de Quickborn, il devient l'aumônier du commando. Libéré le 16 mai 1945, il se retire à Vichy. Il est décédé en 1977 à Paris dans le 5e arrondissement.

Adolphe Guntzburger est né le 20 juillet 1901 à Diemringen département du Bas-RHin, fils de Salomon Guntzburger et de Rachel née Simon. Alors qu'il est manoeuvre dans un moulin dans l'Aube, il intègre le 207e Régiment de Pionniers, fait prisonnier, il rejoint le Stalag XA et reçoit la matricule 43932. Le 7 mars 1941, il rejoint le détachement de Quickborn dont il est libéré le 23 mai 1945 par le centre de Lille. Il épouse en 1947 Lucie Mayer à Strasbourg où il s'installe et est décédé en 1985 à Strasbourg.

Walter Haas est né le 25 novembre 1908 à Brünn (Brno) en Tchécoslovaquie, avant la guerre il réside à Montpellier où il exerce le métier de magasiner. Mobilisé comme soldat de 2e classe au 2e Régiment d'Infanterie, il est fait prisonnier à Paris le 15 juin 1940 et interné au Stalag VIIA sous le matricule 96581. Transféré au XB puis le 18 mars 1941 au XIB puis le Stalag XA et le détachement de travail 1416 de Quickborn. Il retrouve la France le 23 mai 1945 par le centre de Lille.

Heymann Joseph est né le 5 janvier 1905 à Lingolsheim, fils du marchand de chevaux Moïse Heymann et de Fanny Fraenkel. Le 4 janvier 1940, il épouse à Dauendorf, Flore Lehmann. Domicilié dans les Basses-Pyrénées où il exerce le métier de vendeur, il est incorporé dans le 172e Régiment d'Infanterie comme soldat de 2e classe. Fait prisonnier après l'Armistice en Alsace, il est interné au Stalag IB sous le matricule 51342 puis transféré le 7 mars 1941 vers le Stalag XA et le détachement 1416 de Quickborn. Le 23 mai 1945, il est démobilisé par le centre de Lille et se retire à Lingolsheim dans le Bas-Rhin. Il est décédé en 1985 à Strasbourg et repose au cimetière israélite de Wolfisheim.

Jules Heymann est né le 3 février 1905 à Frauenberg en Moselle, fils de Léon Heymann et sa mère née Cerf. Employé de commerce à Bourbonne-les-Bains avant la guerre, il est mobilisé au 20e Régiment du Train Auto comme soldat de 2e classe. Célibataire, il est fait prisonnier après l'Armistice de juin 1940 en Alsace et interné au Stalag IB sous le matricule 54208. Transféré le 7 mars 1941 au détachement 1416 de Quickborn dépendant du Stalag XA, il en est libéré le 23 mai 1945 par le centre de Lille. Il décède en 1992 à Strasbourg et repose au cimetière israélite de Sarreguemines.

Jules Klotz est né le 6 janvier 1909 à Schiltigheim, fils de Michel Klotz et de Frédérique Krumbein. Tailleur et célibataire, il est réfugié dans l'Aube et intègre en tant qu'adjudant le 155e Régiment d'Artillerie. Fait prisonnier le 27 juin 1940 en Alsace, il est transféré au Stalag IB om il reçoit le matricule 52501, puis transféré le 7 mars 1941 au Stalag XA et rejoint le détachement de travail de Quickborn. Il est libéré le 29 mai 1945 par le centre de Lille et rejoint Strasbourg où il s'installe définitiviement. Il se marie à Strasbourg le 25 septembre 1956 avec Margot Mendel. Décédé à Strasbourg le 14 août 1988 il repose au cimetière de Strasbourg-Cronenbourg.

Fred Lauff est né le 12 septembre 1908 à Londres en Angleterre. Habitant à Condom dans le Gers où il exerce le métier de commerçant, marié et père d'un enfant, il est sous-officier dans la première compagnie du 214e Régiment d'Infanterie. Fait prisonnier, il est interné au camp Hugo de Besançon puis au Stalag XB de Sandbostel où il reçoit le matricule 53483, puis rejoint le détachement de travail de Quickborn. Rapatrié le 23 mai 1945 par le centre de Valenciennes, il retourne à Codom. Sous-officier le plus haut gradé, il prend les fonctions d'homme de confiance.

Alfred Levy est né le 15 mars 1911 à Mulhouse. Marié et employé, il habite Paris dans le 17e arrondissement. Caporal-Chef au 18e Régiment du Génie, il est fait prisonnier puis interné au Stalag XB où il reçoit le matricule 58510. Il est transféré au Stalag XA et rejoint le détachement 1416 de Quickborn. Le 20 mai 1945, il est rapatrié et se retire à Paris.

Arthur Lévy est né le 27 juillet 1914 à Grosbliederstroff en Moselle. Boulanger de profession et célibataire, il est soldat au 82e Régiment d'Infanterie de Forteresse. Interné au Stalag XC de Nienburg sous le matricule 98478 et respectivement aux XIIF et XIB pour terminer son parcours au Stalag XA et mis au travail au détachement 1416 de Quickborn. Rapatrié en mai 1945, il se retire à Grosbliederstroff. Décédé le 2 août 1996 à Metz et repose dans le cimetière israélite de cette commune.

René Kleinbourg est né le 13 janvier 1915 à Paris dans le 18e arrondissement, fils de Nathan Kleinbourg et de Marem Scherman. Il épouse à Saint-Denis le 22 mars 1939, Malka Chaja Mekler. Jardinier et père d'un enfant, il est mobilisé au 172e Régiment d'Infanterie de Forteresse. Fait prisonnier en juin 1940 après l'Armistice en Alsace, il est interné au Stalag IB sous le matricule 55292 puis transféré le 7 mars 1941 vers le Stalag XA et le détachement 1416 de Quickborn. Il est libéré et rapatrié, se retire à Paris, puis s'installe en région lyonnaise. Il convole le 10 avril 1954 en secondes noces avec Véronique Marie Claudine Puret. Il est décédé à Anse dans le département du Rhône le 3 février 1968.

Jean Lévy est né le 2 décembre 1911 à Saint-Mihiel dans la Meuse, fils de Jean et sa mère, née Creange. Employé célibataire, il est soldat au 20e train auto et réside à Nancy. Fait prisonnier après l'Armistice en Alsace, il est interné au Stalag IB où il reçoit le matricule 47663. Le 7 mars 1941, il est transféré au Stalag XA et rejoint le détachement 1416 de Quickborn. Le 29 mai 1945, il rejoint la France par le centre de Lille et s'installe à Nancy. Il est décédé le 11 mars 2004 à Saint-Pons-de-Thomières dans l'Hérault à l'âge de 92 ans.

Henri Heymann Levy est né à Obernai le 9 septembre 1908 fils du commerçant Abraham Levy et de son épouse Célestine née Weil. Chef de chantier et célibataire, il réside avant la guerre à Vichy où il est réfugié. Caporal au 155e Régiment d'Artillerie de Position, il est fait prisonnier le 27 juin 1940 en Alsace. Interné au Stalag IB sous le matricule 55515, il est transféré le 7 mars 1941 au Stalag XA et rejoint le commando de travail 1416 de Quickborn. Rapatrié le 16 mai 1945 par le centre d'Orsay à Paris, il se retire à Strasbourg. Il épouse le 24 septembre 1946 à Strasbourg, Camille Anne Anstett. Il est décédé à Strasbourg le 4 février 1992 et repose au cimetière israélite de Strasbourg-Cronenbourg.

Paul Lévy est né le 16 août 1906 à Colmar. Ce conducteur de camion, marié et vivant à Liévin dans le Pas-de-Calais est intégré au 391e Régiment d'Artillerie de Tranchée, fait prisonnier le 16 mai 1940 à Maubert-Fontaine dans les Ardennes, il est interné au Stalag IB sous le matricule 2510. Transféré le 7 mars 1941 au Stalag XA et mis au travail au 1416 de Quickborn. Il est rapatrié par Lille le 26 mai 1945 et rejoint Liévin.

Georges Loeb est né le 14 février 1913 à La Walck, département du Bas-Rhin, fils de Salomon Loeb et d'Elise Metzger. Après la guerre il épouse Catherine Lotte Sender. Voyageur de commerce, il intègre le 172e Régiment d'Infanterie de Forteresse et fait prisonnier en Alsace après l'Armistice de juin 1940. Interné au Stalag IB d'Hohenstein sous le matricule 49705, il est transféré le 7 mars 1941 au Stalag XA dans divers détachements et rejoint le 1416 de Quickborn en février 1943 après une évasion manquée. Rapatrié à Paris le 16 mai 1945, décédé le 20 septembre 2007 dans le 16e arrondissement.

Leon Margules est né le 22 novembre 1915 à Kalisz en Pologne. Etudiant dentiste parisien, il intègre le 3e Régiment d'infanterie, il est fait prisonnier en mai-juin 1940 et interné au Stalag XB où il reçoit le matricule 55576, puis transféré au Stalag XA et au détachement de travail 1416 de Quickborn. Libéré le 25 mai 1945 par Lille il se retire à Nancy. Il est décédé à Saint-Malo le 18 février 2005 à l'âge de 89 ans.

Paul Samuel Metzger est né le 16 septembre 1914 à Brumath, Bas-Rhin, fils de Charles Metzger, sa mère était née Schwab. Boucher, marié à Yvonne et père d'un enfant, il vivait avant la guerre à Limoges en Haute-Vienne. Caporal au 172e R.I.F. il est fait prisonnier en Alsace après l'Armistice de juin 1940 et interné au Stalag IB sous le matricule 48914. Transféré le 7 mars 1941 au Stalag XA puis au détachement de travail 1416 de Quickborn, il est libéré le 20 mai 1945 et se retire à Brumath. Il est décédé le 3 janvier 1977 à Strasbourg et repose au cimetière israélite de Brumath.

Julien Roth est né le 20 décembre 1909 à Duttlenheim dans le Bas-Rhin, fils du maître-tailleur Leo Roth et de Heinrika Meyer. Voyageur de commerce et célibataire, il vit avant la guerre à Dijon en Côte d'Or et rejoint le 172e R.I.F. comme caporal-chef. Fait prisonnier en Alsace après l'armistice, interné au Stalag IB matricule 48635, transféré au XA puis à L'arb.Kdo 1416 de Quickborn. Rapatrié le 28 mai 1945 par le centre de Lille, il se retire à Dijon. Marié à Mulhouse le 27 mars 1952 avec Alice Beck. Décédé à Strasbourg le 28 décembre 1998, il repose au cimetière israélite de Rosenwiller.

Henri Samuel est né le 7 avril 1912 à Quatzenheim dans le Bas-Rhin, fils du marchand de bestiaux Salomon Samuel et de Lieschen Weill, il épouse le 11 juillet 1935 à Strasbourg, Hedwig Henriette Metzger. Avant la guerre, il est comptable et réside au Vieux-Mareuil en Dordogne. Mobilisé au 226e R.I. comme soldat sanitaire, il est fait prisonnier le 22 juin 1940 à Lutzelhouse. Interné au Frontstalag 210 de Strasbourg au Stalag VD sous le matricule 4200, il s'évade le 21 décembre 1940, repris il est interné au Stalag XIIF de Saarbourg à compter du 11 janvier 1941. Il est transféré le 1er juin 1941 vers le XIB de Fallingbostel sous le matricule 103771, transféré au Stalag XC de Nienburg à compter du 21 juin 1941 qu'il quitte cinq jours plus tard pour le XC puis le XA et le détachement de travail 1416 de Quickborn. Rapatrié le 23 mai 1945 par Valenciennes, il s'installe à Lyon puis retourne vivre à Strasbourg. Il est décédé le 27 décembre 2011 à Strasbourg à l'âge de 99 ans.

Nathan Sattler est né le 17 mai 1917 à Kanczuga en Pologne, fils de Bernard Sattler et sa mère est née Marmor. Avant la guerre il est coiffeur à Paris et intègre le 23. Regiment de Commis Ouvriers d'Artillerie. Il est fait prisonnier après l'Armistice en Alsace et interné au Stalag IB où il reçoit la matricule 48382, le 7 mars il est transféré au XA et rejoint le détachement de travail 1416 de Quickborn. Il est libéré le 23 mai 1945 par Lille et s'installe à Paris.

Robert Singer est né le 29 septembre 1915 à Erstein, Bas-Rhin, fils de Gustave Singer et sa mère, née Dockes. Avant la guerre il réside à Mirecourt dans les Vosges où il travaille comme cultivateur. In est mobilisé au 172e R.I.F comme soldat et fait prisonnier après l'Armistice en Alsace. Interné au Stalag IB où il reçoit la matricule 49619, le 7 mars il est transféré au XA et rejoint le détachement de travail 1416 de Quickborn. Il est libéré le 16 mai 1945 par Paris et s'installe à Erstein. Il est décédé le 16 février 2003 à Strasbourg.

Leon Ovroutski est né le 18 novembre 1913 à Paris 13e fils de Moise Maurice Ovroutski et de Fanny Feiga Krodorovsky. Tapissier célibataire il réside à Paris et est mobilisé au 172e R.I.F., fait prisonnier en Alsace après l'armistice, interné au Stalag IB matricule 50707, transféré au XA puis à L'arb.Kdo 1416 de Quickborn. Rapatrié le 23 mai 1945 par le centre de Lille, il se retire à Paris. Il se marie le 11 décembre 1947 à Paris avec Fanny Gans. Il est décédé à Lyon le 17 juin 1993.

Jacques Azik Sitkine est né le 9 mars 1909 en Russie, commerçant à Paris, il est mobilisé au 19e Régiment d'Infanterie et fait prisonnier le 17 mai 1940. Interné au Stalag IXA, puis au IXC, il rejoint le XIB où il reçoit la matricule 96503 le 18 mars 1941 puis le 16 avril, il arrive au XC et au détachement 1416 de Quickborn. Il est rapatrié le 23 mai 1945 depuis le détachement 6033 par le centre de Lille et se retire à Paris.

Maurice Taradach est né le 9 mars 1909 à Paris dans le 5e arrondissement. Ce représentant marié et père de deux enfants est mobilisé au 156e Régiment d'Infanterie de Forteresse. Interné au Stalag XB, il reçoit le matricule 34057, puis est transféré vers le XA et le détachement de travail 1416 de Quickborn. Rapatrié le 25 mai 1945 par Lille, il se retire à Paris. Décédé le 11 mars 1979 à Villiers-sur-Orge.

Alfred Wallach est né le 14 juin 1906 à Mulhouse, fils de Henri Wallach et sa mère est née Hauser. Commerçant à Périgueux en Dordogne, il est mobilisé au 172e R.I.F. et fait prisonnier après l'Armistice en Alsace. Après être interné au Stalag IB sous le matricule 54867 il rejoint le XA et est mis au travail au détachement de Quickborn. Il revient en France en mai 1945 et s'installe à Geispolsheim où il meurt le 7 août 1990, il repose au cimetière israélite de Cronenbourg.

Ernest Weber est né le 29 mai 1915 à Hoenheim, Bas-Rhin, fils de Maurice Weber, sa mère est née Bloch. Employé et célibataire, il vit à Epinal dans les Vosges avant la guerre et intègre comme Caporal-Chef, le 172e R.I.F. Il est fait prisonnier dans les Vosges après l'Armistice de juin 1940. D'abord interné au Stalag IB, il reçoit le matricule 51560. Transféré au détachement de travail 1416 de Quickborn, il devient l'aumônier du commando. Libéré le 30 mai 1945 par Valenciennes, il se retire à Limoges. Il est décédé le 20 août 1945 à Brive en Corrèze.

Edgard Weill est né le 8 février 1915 à Quatzenheim, Bas-Rhin fils de Michel Weill, sa mère est née Roos. Avant la guerre, célibataire et voyageur de commerce à Epinal dans les Vosges, il intègre le 172e R.I.F. Il est fait prisonnier dans les Vosges après l'Armistice de juin 1940. D'abord interné au camp de Bougenel à Belfort puis au Stalag IB, il reçoit le matricule 49277. Transféré au détachement de travail 1416 de Quickborn, il devient l'aumônier du commando. Libéré le 16 mai 1945 par Paris, il se retire à Epinal. Il est décédé le 27 janvier 1991 à Strasbourg.

Henri Zgarka est né le 16 mars 1912 à Paris, fils de Jacob Joseph Zgarka maroquinier et de Berthe Gorsd ménagère. Avant la guerre, célibataire et maroquinier à Paris, il intègre le 68e R.A. comme Brigadier. Il est fait prisonnier dans les Vosges après l'Armistice de juin 1940. D'abord interné au Stalag IB, il reçoit le matricule 53985. Transféré au détachement de travail 1416 de Quickborn, il devient l'aumônier du commando. Libéré le 20 mai 1945 par Lille, il se retire à Paris. Il est décédé le 24 mars 1978 à Antibes dans les Alpes-Maritimes.

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Organisation der KG-Lager in NS-Deutschland

Deutschland wurde in Militärbezirke geteilt in denen mehrere Stalag (Stammlager für Soldaten und Unteroffiziere) und Oflag (Offizierlager) eingerichtet wurden. Beide Kategorien werden getrennt, weil die Offiziere durch das Genfer Abkommen nicht zur Arbeit eingesetzt werden. Trotzdem haben sich Offiziere freiwillig zur Arbeit gemeldet um aus dem Stacheldraht zu kommen.Die jüdischen Kriegsgefangenen in Quickborn stammen aus mehreren Stalag IA, IB, IVC, VD, VIIA, XIIF, XA, XB, XC oder XIB - Jüdische Kriegsgefangenen aus dem Stalag IB werden im Bezirk XA bei Hamburg in verschiedenen Arbeitskommandos zur Arbeit eingesetzt.

Karte

Die Soldaten bleiben nur für kurze Zeit im Stalag und werden schnell in Kriegsgefangenen Arbeitsbataillon Kgf.Arb.Btl. verteilt um die Wirtschaft zu unterstützen. Diese Arb. Kdo. werden durch die Wehrmacht (bis 1944) verwaltet, haben aber ihre eigene Führung und die meisten Kriegsgefangenen werden nie mehr ihr Stalag sehen. Jede Region zählt Strafkommandos und Erziehungslager, auch Kriegsgefangenen Bau und Arbeiter Bataillon sind als Strafinstrument zu betrachten. Es wurden Lager eingerichtet für Flüchtlinge (Rawa-Ruska und Kobjerczyn) oder für Straflinge (Stalag XXB). Es gibt noch Heilag (Heimkehrerlager) und Aspilag (Aspirantenlager).

Das Arbeitskommando Quickborn zählt 25 jüdische Kriegsgefangenen die aus dem Elsass stammen, obwohl ein Teil von ihnen die Region schon längst verlassen hatten um bei Paris oder in Innenfrankreich sich niederzulassen. 23 weitere stammen für 11, aus Frankreich, 5 waren Polen, und es waren noch 1 Algerier, 1 Russe, 1 Belgier, 1 Tscheche, 1 deutscher, 1 Schweizer und ein Engländer. Dieser Engländer, als höchster im Rang der Unteroffiziere, Adjudant, wurde als Vertrauensmann eingesetzt in Quickborn. Wie es das Genfer Abkommen vorsieht, unterstützt Ernest Gugenheim der damals noch Hilfsseelsorger war, die Gemeinschaft auf spiritueller Ebene.

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Organisation des camps en Allemagne

Chaque région militaire est composée de Stalag et d'Oflag. Les Stalag (Stammlager, camp pour le rang) recoivent les hommes du rang, soldats et sous-officiers alors que les Oflag (Offizierlager, camp pour officiers) accueillent les officiers. On sépare les deux catégories, car la Convention de Genève interdit le travail des officiers. Toutefois, certains officiers, pour tromper l'ennui, se portent volontaires pour le travail. Les prisonniers juifs de Quickborn viennent de différents Stalags, IA, IB, IVC, VD, VIIA, XIIF, XA, XB, XC et XIB - De nombreux prisonniers de guerre juifs du Stalag IB sont transférés dans d'autres détachements de la région d'Hambourg et sont affectés à différents travaux.

Carte

Les soldats ne restent que peu de temps au Stalag et son répartis dans des détachements de travail, Kriegsgefangenen Arbeitkommando répartis sur tout le territoire couvert par le Stalag. Ces détachements sont sous l'autorité de l'armée mais fonctionnent indépendamment du Stalag que la plupart des prisonniers ne reverront plus jamais durant leur captivité. Chaque région à ses détachements disciplinaires appelés par l'administration Strafkommandos ou Erziehungslager, les Kriegsgefangenen Arbeiter Bataillon sont également des détachements de répression. Il a existé des camps spéciaux pour les évadés (Rawa-Ruska et Kobjerczyn) et pour les condamnés pour relations (Stalag XXB) D'autres camps existent, les Heilag (Heimkehrerlager) camps de transits - les Aspilag (camps d'Aspirants)

Le commando de Quickborn compte 25 prisonniers de guerre juifs nés en Alsace que la plupart avaient quitté pour s'installer en région parisienne et d'autres régions françaises, les 23 autres sont originaires pour 11 d'entre-eux de France, 5 Polonais, 1 Algérien, 1 Russe, 1 Belge, 1 Tchèque, 1 Allemand, 1 Suisse et 1 Anglais. Ce dernier, sous-officier le plus gradé, il était adjudant, est l'homme de confiance du détachement de Quickborn. Comme le prévoit la Convention de Genève, Gugenheim Ernest, Maréchal-des-Logis et aide aumônier militaire, prend en charge la communauté sur le plan spirituel.

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Quickborn ist keine Ausnahme

Die jüdischen französischen Kriegsgefangenen sind überall im Reich in den 21. Bezirke anwesend. Manche Lager empfangen mehr Juden als andere und besonders das Stalag XVIIA in Kaisersteinbruch in Österreich. Ein grossteil der jüdischen Elsässer kam durch die V. Region, weil dort die Elsässer gesammelt wurden um sie im Besetzten Elsass zurückzubringen um sie in das RAD und in die Wehrmacht einzuziehen. Weil Elsass Judenrein war, wurden die Juden auf dem Rest der Lager im ganzen Reich verteilt. Das man jüdische französische Kriegsgefangenen in Arbeitskommando sammelt ist eine Seltenheit, aber es gibt mehrere andere jüdische Arbeitskommando in NS-Deutschland die selbe Bedingungen erlebt haben.

Die Sterberate ist bei den jüdischen Kriegsgefangenen dieselbe wie bei ihren Kameraden und die meisten kamen 1945 nach Frankreich zurück. Sie leben unter gleichen Lebensbedingungen als die anderen Franzosen und es kommt vor, dass jüdische Kriegsgefangenen ins Zivil überführt wurden, dass heisst, sie haben ihren Schutz als Kriegsgefangenen gelassen um als Zivilarbeiter in Deutschland zu arbeiten. Trotzdem bleiben sie geschützt. Sie erhalten Pakete, können schreiben, haben Freizeit, können ihren Kultus durchführen, werden gesundheitlich besorgt und auch repatriiert. Eine Rückkehr vor Ende des Krieges nach Frankreich ist gefährlicher als im Lager in Deutschland zu bleiben.

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Quickborn n'est pas une exception

Les prisonniers de guerre juifs sont présents dans la totalité des Stalags des 21 régions en Allemagne. Certains, en accueille plus que d'autres, on notera surtout le Stalag XVIIA de Kaisersteinbruch en Autriche. Une grande partie des Juifs Alsaciens, sont passés par la région V, car tous les Alsaciens y étaient rassemblés en vue de leur rapatriement en Alsace. La région étant annexée de fait, le retour des Juifs n'est pas possible et ils sont répartis sur tout le territoire. Les rassemblements de juifs dans des détachements sont rares, mais d'autres détachements de Juifs ont existé en Allemagne et ont traversé la guerre dans les mêmes conditions.

Le taux de mortalité chez les prisonniers de guerre français juifs n'est pas supérieur à celui de leurs camarades et la quasi totalité des captifs retrouve la France en 1945. Ils bénéficient des mêmes conditions de détention que leurs camarades, et selon les régions militaires, on retrouve des juifs parmis les prisonniers de guerre transformés, c'est -à-dire qui ont choisi d'abandonner leur statut de prisonnier de guerre pour devenir travailleurs libres. Malgré cela, ils ne sont pas plus inquiétés. Ils reçoivent des colis, écrivent des lettres, ont des loisirs, peuvent pratiquer leur culte et bénéficient des mesures de rapatriement et de soins. Un retour en France, avant la fin de la guerre, est bien plus dangereux que de rester dans les camps du Reich

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Zgarka Henri1912-1978

Was jetzt ?

Alle Familien der 48 Kriegsgefangenen werden jetzt kontaktiert um an die größte Zahl an Material heranzukommen. Briefe, Erinnerungen, Aussagen, Intimbücher, Bilder, usw.Wenn Sie etwas über die 48 französischen jüdischen Kriegsgefangenen der Quickborner Liste erhalten freuen wir uns auf Ihre Mitteiling an cwoehrle@laposte.net

Die Forschung geht weiter

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Zgarka Henri1912-1978

La suite ?

A présent les familles des prisonniers de guerre juifs sont contactées afin de rassembler un maximum d'éléments sur leur captivité. Lettres, témoignages, carnets, photos, etc.Si vous reconnaissez un des 48 prisonniers de la liste et que vous possédez des documents, nous serions heureux de faire votre connaissance et d'échanger en prenant contact avec cwoehrle@laposte.net

Les recherches continuent

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by Christophe Woehrle

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