Want to make creations as awesome as this one?

Schulprojekt

Transcript

Volksschule Zemendorf im Wandel der Zeit

100 Jahre Burgenland

Die 2.Klasse erkundet die Orte Zemendorf und Stöttera und findet dabei Geschäfte und Gebäude, die es heute gar nicht mehr gibt. Interessiert lauschen die Schülerinnen und Schüler den Geschichten der Bewohnerinnen und Bewohner und staunen über die vielen Geschäfte, das Kino und vielem mehr.


Aus dem spannenden Ortsrundgang durch Stöttera sind eindrucksvolle Fotos entstanden:





Auch die 1.Klasse war sehr fleißig und hat die Ausstellung mit viel Engagement mitgestaltet. Was die Kinder damals gerne spielten, haben sie auch herausgefunden. Einige dieser Spiele waren so beliebt, dass sie jetzt in die Pausengestaltung mit aufgenommen wurden. Einige Eindrücke der "alten" Spiele gibt es hier:









Im Neuzubau unserer Schule gibt es eine kleine Ausstellung zum Thema "100 Jahre Burgenland- unsere Schule im Wandel der Zeit". Eine alte Schulbank wurde am Dachboden der Schule ausfindig gemacht und mit anderen Schulgebrauchsgegenständen aufgestellt.

Viele Gegenstände aus vergangenen Tagen, die von von den Schülerinnen und Schülern mitgebracht wurden, sind im ersten Stock in der Mehrzweckklasse ausgestellt.




















In der vierten Klasse wurden Projektmappen zum Thema "Unsere Schule im Wandel der Zeit" erstellt. Dazu wurden unter anderem Eltern und Großeltern zu ihrer Schulzeit befragt. Was sich bei den Kindern dazu besonders eingeprägt hat:


"Die Strafen damals waren sehr hart und oft ungerecht!"


"So viele Kinder waren in einer Schulklasse!"


"Es wurden auch Streiche gespielt. Das finde ich lustig!"


"Als meine Mama in die Schule ging, bekam sie schulfrei, weil es über 30 Grad Celsius in der Klasse hatte."


"Als mein Papa zur Schule ging, bekam er schulfrei, weil es minus 22 Grad Celsius draußen hatte und die Klasse nicht warm wurde."


"Mein Papa machte viele Ausflüge mit dem Lehrer!"


"Das Lieblingsfach meiner Oma war Mathematik!"


"In dem Fach Handarbeiten verletzte sich eine Mitschülerin meiner Oma mit einer Häkelnadel an der Wange!"


"Früher musste man immer zu Fuß zur Schule gehen!"









Die 3.Klasse beschäftigt sich unter anderem mit der Schrift aus vergangener Zeit. Dabei wurde die Kurrentschrift genauer unter die Lupe genommen. Dass diese Art zu schreiben sehr schwierig ist, darüber sind sich alle einig. Mit Feder und Tinte gelingen aber schließlich doch sehr schöne Namenszüge. Die Frau Lehrerin oder der Herr Lehrer von damals wären sehr stolz gewesen!






Eine Schülerin der 4.Klasse liest ein Gedicht der Zemendorfer Mundartdichterin Herta Schreiner.

Wir hören gespannt zu:

->Gedicht<-

Die 4.Klasse erstellt nicht nur einen Zeitstreifen für die Ausstellung, sondern auch einen Stopmotionfilm, der wichtige Ereignisse der letzten hundert Jahre zeitlich zuordnet.


->Zeitstreifen<-


Ein Interview mit der 100-jährigen Frau Leimstättner lässt uns direkt Einblicke in die Kindheit von damals gewinnen. Vielen lieben Dank für die Bereitschaft dieses Gespräch mit einer Lehrerin der Volksschule zu führen.

Hier ein kurzer Ausschnitt:


->Eine 100-jährige erzählt<-



Zusammenfassend erzählte uns Frau Theresia über ihre Schulzeit, die schon über 86 Jahre zurückliegt, dass sie 4 Jahre in die Volksschule in Stöttera (in der Hauptstraße bei den heutigen Wohnungen) ging und später bei jedem Wetter zu Fuß in die Schule nach Kleinfrauenhaid marschierte. Vormittags war Unterricht, am Nachmittag musste sie bei Arbeiten im Haushalt und auf dem Feld mithelfen.

Die Schülerinnen und Schüler der ersten bis zur vierten Schulstufe wurden alle in einem Raum unterrichtet. Es gab fast keine Lehrmittel (Frau L. kann sich nur an eine Landkarte erinnern), sie besaß nur ein Buch und geschrieben wurde anfänglich auf einer Schiefertafel, dann in ein Heft mit Tinte.

Die Kinder saßen auf langen Bänken und die Klassenräume waren nicht sehr sauber.

Manche Lehrer waren sehr streng. Unfolgsamen Kindern wurde mit einem Stock auf die Finger geklopft.


Hier gibt es noch weitere Fotos der "alten" Spiele, die die Kinder der 1.Klasse entdeckt haben:





Die 3.Klasse wollte wissen, wie die "Schule von damals" ausgesehen hat. So wurde kurzerhand einfach die alte Schulbank vom Dachboden geholt, alte Schulgegenstände von Schülerinnen und Schülern mitgebracht und einige Kinder hatten großen Spaß daran, in die "Kleidung von damals" zu schlüpfen. Obwohl diese Reise in die Vergangenheit sehr spannend war, sind alle Kinder wieder gerne in die heutige Zeit zurückgekehrt.

















Und so ist es heute bei uns in der VS Zemendorf:





Was burgenländische Kinder früher gegessen haben und besonders heute gerne essen, haben die Kinder der 4.Klasse zusammengetragen und daraus ein wirklich tolles Kochbuch gemacht. Alles wurde zu Hause ausprobiert und natürlich verkostet. Guten Appetit!

zum KOCHBUCH

Den alten Gebäuden in Zemendorf können wir auch auf die Spur kommen, denn bei unserem Streifzug durch den Ort sind viele, besonders ältere Menschen, behilflich, uns aus der früheren Zeit zu erzählen und so entdecken wir ein Haus, in dem einmal das Kino war, das alte Gemeindegasthaus, eine Trafik, wo heute der Gemeinschaftsplatz ist und viele andere Bauwerke.





Anlässlich dieses besonderen Gedenkjahres hat sich die Volksschule Zemendorf etwas ganz Besonderes einfallen lassen:

Alle Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und das gesamte Personal der Nachmittagsbetreuung haben sich auf der Schulwand im Innenhof mit einem Handabdruck verewigt.

Nach dem Motto "100 Jahre Burgenland - Wir waren dabei!" hatten alle, ob Groß oder Klein großen Spaß daran, bei diesem einzigartigen Projekt mitzuwirken.

Das gesamte Schulhaus wurde mit selbstgemalten Kunstwerken zum Thema Burgenland dekoriert. Einige Eindrücke gibt es hier:












Hier gibt es drei Spielanleitungen:

Spielanleitungen

Wir freuen uns wirklich sehr, unser Projekt "100 Jahre Burgenland" zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler und das gesamte LehrerInnenteam haben mit viel Engagement das Leben in und rund um unsere Schule im Wandel der Zeit erkundet und dabei wirklich interessante und längst vergessene Geschichten wiederentdeckt.

Die 4.Klasse singt die burgenländische Landeshymne:

LANDESHYMNE

Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich mit der Schulzeit aus vergangenen Tagen beschäftigt haben, darf ein Blick in die Zukunft natürlich nicht fehlen:

Die "Schule der Träume" haben einige so beschrieben:


Meine Traumschule (Sophie)

Meine Traumschule heißt Palominafels. Sie befindet sich im Nordburgenland in einer Hügellandschaft. Der Unterricht beginnt um 8 Uhr und endet um 12.35 Uhr. Die Schüler können auch nach dem Unterricht noch in der Schule bleiben. Insgesamt gehen 100 Mädchen und 75 Buben in die Schule. Es gibt einen Speisesaal, einen Turnsaal, eine Reithalle, einen Raum für Musik, Mathe, Deutsch und eine Physikraum. In den Klassen befinden sich alle Dinge, die man für den Unterricht braucht. Der Schulgarten ist sehr groß und verfügt über einen Reitplatz, einen Pferdestall, einen Swimmingpool, 15 Hängematten, einen Hundetrainingsplatz, einen Tennisplatz, einen Basketballplatz und einen Fußballplatz. Im Schulhof können die Kinder mit den Hunden und Pferden spielen. Ein großer Kirschbaum und viele Weinstöcke befinden sich vor dem Schulgebäude. Neben den herkömmlichen Schulfächern werden noch andere Fächer wie Hundetraining, Reiten und Schwimmen unterrichtet.






Meine Traumschule (Linnea)

Meine Traumschule trägt den Namen Blumenschule. Sie befindet sich am Land mitten in einer Blumenwiese. Der Unterricht startet um acht Uhr und endet um 12 Uhr. Es gibt verschiedene Klassen, beispielsweise eine für Mädchen und eine für Buben. In der Schule gibt es einen riesengroßen Turnsaal. Ein Fußballplatz befindet sich gleich neben einem Pferdestall. Die Lehrerinnen heißen Petra und Marion. In der Schule meiner Träume werden die Fächer Fußball, Reiten, Turnen, Werken, Mathematik und Deutsch unterrichtet.

Die Schulregeln besagen, dass jedes Kind gleich behandelt werden muss.

Die Kinder haben die Möglichkeit nach vier Jahren die Schule zu wechseln, aber sie könnten auch länger in der Schule bleiben.



Meine Traumschule (von Julia)

Meine Traumschule ist weiß gestrichen und heißt Volksschule Pöttelsdorf.

Der Unterricht beginnt täglich um 8 Uhr. Es befinden sich insgesamt 120 Kinder in dieser Schule.

Das Gebäude besitzt eine große Bibliothek mit vielen gemütlichen Tischen, Stühlen und Bänken. Außerdem gibt es einen Computerraum, einen Speisesaal und einen riesigen Turnsaal mit einem Sportplatz im Freien.

Im Schulgarten findet man einen riesengroßen Spielplatz und eine Sandkiste. Im Schulhof können die Schüler auch ihre Pausen verbringen.

In meiner Traumschule werden die Fächer Mathematik, Deutsch, Lesen, Malen, Musik und Kochen unterrichtet. Pro Semester gibt es zwei Ausflüge und im Winter gehen die Kinder eislaufen. Im Sommer besuchen alle einen Freizeitpark.

Die Lehrer sind alle sehr nett und freundlich.


Meine Traumschule (Hannah)

Meine "Schule der Träume" heißt Wetterland. Sie befindet sich in der Steiermark. Der Unterricht startet um 9 Uhr und endet um 12 Uhr. Es befinden sich insgesamt 63 Kinder in dieser Schule, nämlich 30 Jungen und 33 Mädchen. Neben den 4 Klassen gibt es noch eine Bibliothek, im Schulhof findet man einen großen Stall, einen Pool, Schaukeln und viele Seil- und Achterbahnen. Vom Schulgebäude führt eine Rutsche hinaus in den Garten. In meiner Traumschule fragen die Lehrer die Schüler was sie machen wollen. Die Schulregel besagt nämlich, dass alle selbst entscheiden dürfen, was sie lernen wollen. Die Kinder haben sogar die Möglichkeit Pferderennen zu machen.

Selbstverständlich müssen die Lehrer nett zu den Kindern sein.