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Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,heute ist der 27.01 - ein internationaler Gedenktag. Aber für was?Nimm dir bitte zuerst Zeit die anonyme Umfrage auszufüllen.

Vielen Dank! Im Folgenden führen dich die beiden Geschichtskurse der Klassenstufe 12 gemeinsam mit unserer Geschichtslehrerin Frau Menstell durch die Zeit des Nationalsozialismus und die Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, bis hin zur Todesfabrik Auschwitz. Weiterhin haben wir uns die Frage gestellt, ob und wie Antisemitismus, Diskriminierung und Rassismus noch heute stattfinden, was jeder Einzelne dagegen tun kann, und warum es eigentlich wichtig ist, sich zu erinnern.

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Paul-Distelbarth-Gymnasium Obersulm

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Informationen zur Benutzung dieser interaktiven WebsiteLiebe Besucherinnen, liebe Besucher,dies ist eine interaktive Website. Das bedeutet, dass jeder Button mit einer Information, mit Bildern oder einer Website usw. verlinkt ist. Mit einem "Klick" auf den Button, wirst du automatisch auf eine andere Website oder eine andere Seite innerhalb der Präsentation geführt. Du hast die Möglichkeiten mit den Buttons "Zurück" und "Weiter" geführt innerhalb der Präsentation zu navigieren.Wir sind an deinem Wissen und an deiner Meinung sehr interessiert. Deshalb wäre es toll, wenn du dir die Zeit nimmst, an der Umfrage teilzunehmen und in Forms deine Gedanken zu vermerken. Wir werden auf deiner Meinung im Unterricht gemeinsam weiter diskutieren.Lass uns gerne am Ende ein Feedback da, denn so können wir für kommende Jahre weiter an unserer Präsentation arbeiten. Wir hoffen, dass wir einen kleinen Teil für eine friedlichere und offenere Welt beitragen können.

27.01.21

A

Bilder und Eindrücke von Auschwitz

Audio (15 Min) - Überblick über den Gedenktag

Arbeits- oder Vernichtungslager?

Ausführliche Informationen zum 27.01 von der BpB

Was passierte am 27.01.1945?

Wo liegt Auschwitz?Wie war Auschwitz aufgebaut?

Ein Gang durch Auschwitz in Begleitung von Zeitzeugen und Bilder

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ACHTUNG: Beinhaltet Erzählungen/ Darstellungen von Gewalt und Misshandlungen

Was passierte am 27.01.1945? - Die „Befreiung von Auschwitz“Am 27.01.1945 haben sowjetische Truppen(Rote Armee)das Vernichtungslager Auschwitz befreit.Sie befreitenrund 7.000 schwer krankeÜberlebende.Insgesamt sind mindestens 1.084.457 Juden nach Auschwitz deportiert worden (von 1940 – 1945).Einige starben schonauf dem Weg dorthin, andere wurden direktbei der Ankunft am Konzentrationslager„aussortiert“ undermordet.Der Großteil starbwährend ihrerZeit in Auschwitz.Seit1996 ist der 27.01.inDeutschland ein Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus und seit 2005 auchweltweit.Auf den folgendenSeiten / Links können Sieverschiedene Fotos dazu findenundein Video mehrererZeitzeugen anschauen.Video:https://www.zwangsarbeit-archiv.de/zwangsarbeit/ereignisse/27-januar/index.html"Die Rote Armee fand in dem evakuierten Komplex noch 7.600 Überlebende und 650 Leichen vor. In den Magazinen fanden die Befreier 843.000 Herrenanzüge, 837.000 Damenmäntel und -kleider, 44.000 Paar Schuhe, 14.000 Teppiche und 7,7 Tonnen menschliches Haar.”(Quelle:https://www.lpb-bw.de/auschwitz-befreiung)„Heute gehen Forscher davon aus, dass mindestens 1,3 Millionen Menschen nach Auschwitz deportiert wurden. 1,1 Millionen von ihnen starben. Etwa eine Million der Getöteten waren Juden.“(Quelle:https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/Auschwitz-KZ-Befreiung-durch-die-Rote-Armee-vor-75-Jahren,auschwitz592.html#:~:text=Nach%20dem%20Krieg%20vermutete%20man,Million%20der%20Get%C3%B6teten%20waren%20Juden.)Weitere Quellen für Interessierte:https://www.zwangsarbeit-archiv.de/zwangsarbeit/ereignisse/27-januar/index.html https://www.zdf.de/geschichte/1945-befreiung-von-auschwitz-100.html https://www.lpb-bw.de/auschwitz-befreiung https://www.zdf.de/nachrichten/politik/auschwitz-befreiung-75-jahrestag-ende-der-todesfabrik-100.html https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article136816437/So-sah-Auschwitz-am-Tag-seiner-Befreiung-aus.html https://www.welt.de/geschichte/article161548437/Die-moerderischen-Zahlen-von-Auschwitz.html https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/Auschwitz-KZ-Befreiung-durch-die-Rote-Armee-vor-75-Jahren,auschwitz592.html#:~:text=Nach%20dem%20Krieg%20vermutete%20man,Million%20der%20Get%C3%B6teten%20waren%20Juden.

Arbeits- oder Vernichtungslager?VernichtungslagerArbeitslagerandere BezeichnungenTodeslager, TodesfabrikenStraflager, Arbeitserziehungslager, ZwangslagerAllgemeines- erste 80 Lager bereits 1933 nach Machtübernahme gebaut- insgesamt gab es 24 KZ-Stammlager, denen zuletzt weit über 1000 Außenlager unterstellt waren- etwa zwei Drittel der geschätzt 6 Millionen Juden starben in Vernichtungslagern- unterlagen strenger Geheimhaltung- ab 1940 errichtet- bis Ende des Zweiten Weltkriegs etwa 200 Arbeitslager im Deutschen Reich und besetzten Gebieten- 500.000 Menschen durchliefen ArbeitslagerBekannte Lager- größtes Vernichtungslager: Auschwitz Birkenau- ca. 1,1 Millionen Menschen starben dort- z.B. Buchenwald-z.B. Auschwitz-Monowitz: Arbeitslager für die Versorgung von Industriebetrieben mit Zwangsarbeitern (besonders das Buna-Werk der IG Farben)Funktion- massenhafte Ermordung von Juden und anderen „Fremdrassigen“ rationalisieren, industriell zu erleichtern und zu beschleunigen- speziell zur Vernichtung und Tötung- keine Hungersnot oder Krankheiten- Ausbeutung der Arbeitskraft durch Zwangsarbeit- „Vernichtung durch Arbeit“- Ermordung durch schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen- Einsatz der Häftlinge auch zur Produktion kriegswichtiger Güter -kriegswichtige Funktion- Disziplinierung und Umerziehung von Andersdenkenden- Kooperation mit von der Zwangsarbeit profitierenden Firmen (z.B. der Chemiekonzern I.G. Farben oder Buna Werke)Vorgehensweise- Einführen von Benzinmotorabgasen in Gaskammern- Erschießungen- Kranke, die nach 4 Wochen nicht wieder arbeiten konnten, wurden durch Injektionen mit Phenol oder anderen Mitteln getötet oder in Vernichtungslager geschickt- viele überlebten Zwangsarbeit nur wenige Wochen--> Menschen wurden nicht nur getötet, sondern auch ausgebeutet--> Entmenschlichung--> RationalisierungQuellenhttps://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/judenverfolgung/pdf/AB8_Konzentrationslager.pdfhttps://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitserziehungslagerhttps://www.stiftkeppel.de/schule/content/CLIOPEDIA/Konzentrationslager.htmhttps://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager

Auschwitz - Wo liegt es? Wie war es aufgebaut?

Quelle: google.com/maps

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Auschwitz - Wo liegt es? Wie war es aufgebaut?

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Interessengebiet_KZ_Auschwitz.svg

Auschwitz II

Auschwitz I

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Auschwitz I

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Auschwitz_I_(Stammlager)#/media/Datei:Auschwitz1a.png

A

D

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ABereich, in dem Häftlinge Kommandos von SS-Soldaten bekommen habenReinigungsarbeitLeichen in Krematorium transportierenNeuangekommene Häftlinge wurden in zweiwöchige Quarantäne gesetztSchlechte Arbeitsumstände

D: Aufnahme für neue KL-Häftlinge:Aufnahme über GüterzügeSelektion über Tod und Weiterlebenden

F: „DAW“ (Deutsche Ausrüstungswerke), eine SS-eigene Firma, in der KZ-Häftlinge arbeiten musstenDas Rüstungsunternehmen der SS wurde im Mai 1939 gegründet. Dort wurden KZ-Häftlinge beschäftigt, die durch die schwere Zwangsarbeit oft ihr Leben verloren.In Auschwitz arbeiteten dort 1.400 Menschen. Sie stellten Waffen für den Krieg her. Die Arbeit war durch die Gewalt der Aufseher geprägt und ging von morgens bis abends. Die Belastung führte oft zum Tod.

C: Industriebetriebe, in den KL – Häftlinge und Zwangsarbeiter „beschäftigt“ warenIn diesem Gebiet von Auschwitz wurden die Gefangen zur Arbeit gezwungen und gefoltert. Sie mussten die Arbeit, die ihnen aufgetragen wurde, ohne Wiederspruch erledigen. Die Zwangsarbeit machten sich viele Umliegende Firmen zunutze. Ansonsten mussten die Häftlinge auch dazu beitragen Auschwitz zu erweitern und zu erneuern, oder sie waren in Verwaltung– und Versorgungseinrichtungen tätig. Diese schweren körperlichen Tätigkeiten unter keinen Arbeitsbedingungen, führen zu einer Sterblichkeitsrate von fast über 90%.

Auschwitz II

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/39/AUSCHWITZ-BIRKENAU.png

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Es war das größte Vernichtungslager in der Zeit des Nationalsozialismus.Es befindet sich 3 km entfernt vom Stammlager 1.Dort wurden 1,1 Millionen Menschen ermordet.Am 27. Januar 1945 wurde es durch Truppen der Roten Armee befreit

Reale Bilder und Eindrücke von Auschwitz

ACHTUNG: Beinhaltet Darstellungen von Gewalt und Misshandlungen

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Diskriminierung der Juden von 1933 bis 1945

Kriegsverlauf 1939 bis 1945

Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft

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Jüdische OpferJuden waren der Hauptfeind der „arischen“, „höherwertigen“ Rasse. Sie waren Sündenböcke und durch gesetzliche Legitimation der Willkür der Anfeindungen ausgesetzt.In Relation zum Kriegsverlauf ist die Judenverfolgung in zwei große Bereiche zu unterteilen: die Verfolgung bis zum Beginn und Anfang des Krieges 1939/40 und die systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten im Zuge der Gebiets- und Machtausweitung durch den Krieg.Die genauen Zahlen der ermordeten Juden und die fürchterliche „Dimension dieses Völkermordes“ wurden erst durch die Nürnberger Prozesse sichtbar.„Als besonders zuverlässig gelten heute nach Auswertung der lange Zeit nicht zugänglichen sowjetischen Archive die Angaben, die Wolfgang Benz 1996 in seinem Buch "Dimensionen des Völkermordes" dargelegt hat:Belgien 28.518 Niederlande 102.000Bulgarien 11.393 Norwegen 758Dänemark 116 Österreich 65.900Deutschland 165.000 Polen 2.700.000Frankreich 76.134 Rumänien 211.214Griechenland 59.185 Sowjetunion 2.100.000Italien 6513 Tschechoslowakei 143.000Jugoslawien 60.000-65.000 Ungarn 550.000Luxemburg 1.200Die Zahl der ermordeten Juden beträgt demnach über sechs Millionen, davon etwa 1,5 Millionen Kinder. Allein die geografische Dimension, die mit den Angaben deutlich wird, dokumentiert, welch ein organisatorischer Aufwand mit dem Judenmord verknüpft gewesen ist. Reichsbahn, Gestapo (Geheime Staatspolizei), Militär, Polizei, Ministerien, Finanzämter, statistische Ämter, örtliche Behörden – überall waren Menschen tätig, die durch ihre "normale" Arbeit einen Beitrag zur "Endlösung" leisteten, direkt wie indirekt.“Quelle: Jochheim, Gernot (2016): Juden, abrufbar unter: https://www.bpb.de/izpb/239455/juden, 25.01.2021.

Homosexuelle:Homosexualität wurde gesetzlich verboten, da die Nationalsozialisten nach Bevölkerungswachstum strebten und ein ,,normales’’ Familienleben fordertenEtwa 15 000 Homosexuelle wurden in Lagern eingesperrtTausende von ihnen wurden durch die Nationalsozialisten ermordet

Menschen mit Behinderung:Zwischen 200 000 – 350 000 Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, Kranke, Autisten wurden zwangssterilisiertEtwa 200 000 wurden vergast, bekamen Gift injiziert, oder starben an UnterernährungZiel der Nationalsozialisten war es Kranke und Schwache auszulöschen und somit den Anteil an rassistischen und gesunden Bürgern zu vergrößern

Nichtjüdische Opfer der Verfolgung durch das Nazi- Regime:Die Nationalsozialisten sahen in verschiedenen Gruppen ein gesellschaftliches und rassistisches Problem, das beseitigt werden musste:Sinti und Roma (,,Zigeuner’’):Hauptsächlich die Nomaden unter ihnen wurden verfolgt (ähnliches Schicksal wie das der Juden)Von den 44 000 Sinti und Roma wurden nach Kriegsabbruch Tausende in KZs verschlepptAndere wurden in Durchgangslagern eingesperrt, aus denen sie während des Krieges in Ghettos und Vernichtungslagern deponiert wurdenZwischen 90 000 – 150 000 von ihnen wurden von den Nationalsozialisten ermordet

Die katholische Kirche:Ab 1933 verhafteten die Nationalsozialisten tausende Mitglieder der katholischen Kirche (Priester, Zentrumspartei,…), schlossen katholische Schulen und InstitutionenZiel war es jede konkurrierende Autorität zu beseitigen

Zeugen Jehovas:Zahlenmäßig kleine Minderheit wurde aufgrund ihres Glaubens verfolgtSie glaubten, dass zur Endzeit alle, die ihnen nicht angehörten, verurteilt würdenLehnten den Armeedienst ab und nahmen klare Haltung gegen das Regime einViele von ihnen wurden verhaftet und in KZs eingesperrtQuelle: https://www.yadvashem.org/de/holocaust/about/nazi-germany-1933-39/non-jewish-victims.html, 26.01.2021.

Maßnahmen zur Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung

1933

1935

1936

1937

1938

1939

1941/42

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Januar 1939Verlust des Versicherungs- und RentenanspruchsJuden hatten keinen Anspruch auf Versicherungen und Rente mehr.

April 1937Kein Doktorat für JudenJuden durften keinen Doktortitel mehr erwerben.September 1937Verlust der KrankenkassenzulassungJüdische Ärzte verloren ihre Krankenkassenzulassung.

März 1933Aufruf zur MassenkundgebungDie Politik behauptet, Juden hätten den Deutschen den Krieg erklärt.April 1933Boykott jüdischer GeschäfteVeranlasst von der NSDAP, mit wenig Erfolg.Gesetz gegen Überfüllung der deutschen SchulenDer Anteil jüdischer Schüler wurde begrenzt.Gesetz zur Wiederherstellung des BerufsbeamtentumsPolitische Gegner sollten aus dem öffentlichen Dienst entfernt werden, d.h. auch alle Juden waren betroffen.Oktober 1933SchriftleitergesetzJuden durften nicht mehr bei der Presse arbeiten.

Mai 1935EntwehrgesetzAusschließung der Juden vom Wehrdienst.September 1935Nürnberger GesetzeReichsbürgergesetzStaats- & Reichsbürger werden unterschieden. Reichsbürger (deutsche Staatsangehörige) besaßen allein politische Rechte.Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen EhreVerbot der Eheschließung zwischen Juden und Reichsbürgern.Dezember 19352. Verordnung zum ReichsbürgergesetzJuden werden weitgehend von der Berufsausübung ausgeschlossen.

März 1936Streichung der Beihilfe für kinderreiche jüdische FamilienKeine finanzielle Unterstützung für jüdische Familien mit vielen Kindern.Oktober 1936Einschränkung des Dienstes jüdischer LehrerVerbot für jüdische Lehrer Privatunterricht an nicht-Juden zu erteilen.

April 1938Ausschließung von jüdischen Schülern an deutschen SchulenJüdische Kinder durften keine deutschen Schulen mehr besuchen.Anmeldepflicht des Vermögens für JudenJuden mussten ihr gesamtes Vermögen anmelden.Mai 1938Ausschließung von Juden bei der Vergabe öffentlicher AufträgeStellte die Stadt bspw. den öffentlichen Auftrag ein neues Gebäude zu erbauen, so durften Juden den Auftrag nicht annehmen.Juli 1938Weitere Einschränkung der Berufstätigkeit für JudenÄrzte, Rechtsanwälte u.ä. verloren ihre Zulassung zur Berufsausübung.Einführung besonderer Kennkarten für JudenJuden erhielten eine besondere Kennkarte um sich als Jude auszuweisen.Einschränkung der Beweglichkeit und des KulturangebotsJuden mussten ihren Führerschein abgeben und durften kein Auto mehr besitzen. Zusätzlich war das Betreten von Bibliotheken, Kinos, Theater und Museen für sie Verboten.August 1938Stigmatisierung jüdischer VornamenJüdische Männer mussten den Zweitnamen Israel und Frauen den Zweitnamen Sara annehmen.Oktober 1938Markierung der ReisepässeDie Reisepässe der Juden wurden durch ein eingestempeltes rotes J gekennzeichnet.November 1938Ausschließung von jüdischen Schülern an deutschen SchulenJüdische Kinder durften keine deutschen Schulen mehr besuchen.Nacht vom 9. auf den 10. November 1938ReichskristallnachtAngriffe auf jüdische Geschäfte und Privathäuser sowie auch mehr als 1000 Synagogen und jüdische Gebetshäuser. Jüdische Friedhofe wurden geschändet, mehr als 90 Menschen wurden ermordet.Nach der Reichskristallnacht wurden über 30.000 Juden festgenommen und in Konzentrationslager gebracht. Die Juden hafteten für die Schäden in der Reichskristallnacht, mussten also auch für die Schäden aufkommen.November 1938Ausschließung von jüdischen Schülern an deutschen SchulenJüdische Kinder durften keine deutschen Schulen mehr besuchen.

Januar 1941Kennzeichnung von Juden durch den JudensternDer Judenstern musste sichtbar an der Kleidung getragen werden.Weitere Einschränkung der BeweglichkeitDie Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel war nicht mehr gestattet.Oktober 1941Ausreiseverbot für JudenDie Ausreise aus Deutschland war für Juden verboten.Die „Evakuierung“Aufforderung, sich zur „Evakuierung“ an bestimmten Sammelplätzen zu treffen. Sie erhielten Angaben dazu, wie die Wohnung hinterlassen werden sollten und was sie zur sogenannten „Ansiedlung im Osten“ mitbringen sollten.Deportation von Juden in GhettosJuden wurden aus ihren Wohnungen in sogenannte „Ghettos“ befördert.April 1942Verbot des Betreten arischer WohnungenJuden durften „Arier“ nicht mehr in dessen Wohnungen besuchen.Juni 1942Schließung von jüdischen SchulenJuden hatten somit keinen Bildungsort mehr.Oktober 1942Einrichtung der ersten GaskammernErbauung der ersten Gaskammern.Das jüdische Vermögen ans ReichDas Vermögen der Juden ging mit der Abschiebung von Juden in die Konzentrationslager an das Reich.--> 5,7 Millionen Juden starben durch die Nationalsozialisten.Quellen:https://www.bremerhaven.de/de/freizeit-kultur/stadtarchiv/tag-der-stadtgeschichte/schwerpunkt-3-diskriminierung-von-juden.92158.htmlhttps://www.bpb.de/izpb/7687/1933-1945-verdraengung-und-vernichtunghttp://geschichtsverein-koengen.de/Judenverfolgung.htmhttps://www.mahnmal-koblenz.de/index.php/daten-und-fakten/chronologie-zur-diskriminierung-entrechtung-verfolgung-und-ermordung-der-juden-1933-bis-1945

Kriegsverlauf 1939-1945

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Erinnerung

notwendig?

3. Veränderung der Erinnerungskultur

2. Ist eine Erinnerung an den Holocaust

4. Erinnern ja - aber wie?

1. Die Bedeutung von Erinnerung

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Für uns wichtige Verknüpfungen mit „Erinnerungskultur“Prävention, Aufarbeitung, Reflexion, Geschichtsbewusstsein, Ähnliches verhindern, Aufklärung---------------------------------„Erinnerungskultur ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention, der Aufarbeitung und Reflexion von Geschichte. Durch sie soll ein Geschichtsbewusstsein entwickelt werden, damit eine Verknüpfung zur Gegenwart aufgebaut und somit Ähnliches verhindert werden kann.“ (Meinung der Schülerinnen)„Erinnerungskultur dient nicht nur den Zeitzeugen, sondern auch den folgenden Generationen. Es trägt dazu bei, dass Geschichte nicht ´verblasst´ oder relativiert wird, sondern bestanden bleibt.“(Gedanken der Schülerinnen)Die Bedeutung von Erinnerung,,Grundsätzlich kann Gedenken, ebenso wie Erinnern, nicht ohne das Wissen um die Ereignisse im Kontext der Geschichte stattfinden. Welches Wissen zum Nationalsozialismus und Holocaust wie vermittelt und verhandelt wird, ist Teil eines gesamtgesellschaftlichen, sich stetig wandelnden Prozesses, an dem staatliche Institutionen, schulische und außerschulische Einrichtungen, die NS-Gedenkstätten, die Politik und auch die Medien beteiligt sind. Sehen wir Gedenken in Zusammenhang mit dem Wunsch der Überlebenden, die direkt nach der Befreiung der Konzentrationslager einen Bezug herstellten zwischen Gedenken, Mahnen und Lehrenziehen für ein "Nie wieder", dann geht es darüber hinaus auch um die Frage von Verhaltens- und Einstellungskontinuitäten in der Gesellschaft.“Quelle: Gryglewski, Elke (2020): Gedenken an den Holocaust: Ritual und Reflexion - Essay, abrufbar unter: https://m.bpb.de/apuz/313638/gedenken-an-den-holocaust-ritual-und-reflexion,21.01.2021.

Ist eine Erinnerung an den Holocaust notwendig?"Ja, es ist nicht nur wichtig, es ist essenziell.Dabei wäre es auch angebracht,mindestens 1-2 Mal im Jahr darüber zu sprechen und berichten."(Gedanken einer Schülerin)„Es ist wichtig, dass man ausreichend über die Geschichte aufgeklärt wird,damit man die Zusammenhänge versteht.“(Meinung der Schülerinnen)

Veränderung der Erinnerungskultur,,Die deutsche Erinnerungskultur zielt über die Vermittlungen des Geschichtsunterrichts, der politischen Bildung, der Gedenkstättenpädagogik, der Medien und des weiten pädagogischen Feldes der Holocaust Education auf eine historisch-moralische Bildung ab, die zum einen Nationalsozialismus und Holocaust historisch verständlich machen, zum anderen Persönlichkeiten bilden soll, die sich gegenüber massen- oder völkermörderischer Gewalt widerständig verhalten können. Erklärte Erziehungsziele sind das Einüben von Demokratiefähigkeit und die Entwicklung von Zivilcourage.“Quelle: Welzer, Harald (2010): Erinnerungskultur und Zukunftsgedächtnis, abrufbar unter: https://m.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/geschichte-und-erinnerung/39868/zukunftsgedaechtnis,21.01.2021."Diese Erläuterung der Erinnerungskultur umfasst die wichtigsten Aspekte. Die Art wie man erinnert veränderst sich zwar, jedoch bleiben die Gründe fürs Erinnern die Gleichen."(Meinung einer Schülerin)

Erinnern ja - aber wie?Das Wichtige am Erinnern ist, dass aus den Fehlern gelernt wird und selbst dafür sorgt,dass dies nicht wieder auftritt.Der Sinn dahinter ist nicht, dass man sich für die Taten von damals schuldig fühlt,sondern dass man daraus lernt.(Meinung einer Schülerin)

Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung heute

Heutige Plattformen von RassismusSocial Media, Nachrichten & Co

Antisemitismus in Heilbronn

Zitate von Politikern

Holocaust-Leugner

Gedanken der SchülerInnen

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Heutige Plattformen von RassismusSocial Media,Nachrichten & Co

Rassismus heute

Rassismus heute„Rassismus“- das Einteilen von Menschen in verschiedene Rassen, welche einer Hierarchie unterliegen. Zurückzuführen ist der Rassismus auf den Kolonialismus, in welchem afrikanische Dörfer ausgeraubt und die Bewohner als Sklaven gehandelt wurden. Oder auch im zweiten Weltkrieg, in welchem mehrere Millionen Juden aufgrund ihrer Religion verfolgt und ermordet wurden. Das sind wohl die extremsten Beispiele von Rassismus, welche es in der Geschichte der Menschheit gab. Doch auch heute noch ist der Rassismus weit verbreitet in der Gesellschaft. Es geschieht jeden Tag, ob das im Alltag, im Sport oder auch der Politik der Fall ist, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder ihres Aussehens Opfer von Rassismus werden.

Rassismus in der Gesellschaft

Rassismus in der Politik

Rassismus im Sport

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Rassismus heute„Rassismus“- das Einteilen von Menschen in verschiedene Rassen, welche einer Hierarchie unterliegen. Zurückzuführen ist der Rassismus auf den Kolonialismus, in welchem afrikanische Dörfer ausgeraubt und die Bewohner als Sklaven gehandelt wurden. Oder auch im zweiten Weltkrieg, in welchem mehrere Millionen Juden aufgrund ihrer Religion verfolgt und ermordet wurden. Das sind wohl die extremsten Beispiele von Rassismus, welche es in der Geschichte der Menschheit gab. Doch auch heute noch ist der Rassismus weit verbreitet in der Gesellschaft. Es geschieht jeden Tag, ob das im Alltag, im Sport oder auch der Politik der Fall ist, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder ihres Aussehens Opfer von Rassismus werden.

Rassismus in der GesellschaftWie bereits gesagt, ist Rassismus überall zu finden. In der Gesellschaft äußert sich dies durch Gruppierungen und populäre Ansichten, leider aber auch immer wieder durch Gewalt, welche sich gegen Minderheiten richtet.Erschreckende Bilder ergeben sich immer wieder, wenn PEGIDA-„Demonstrationen“ in den Nachrichten gezeigt werden. Bereits der Name zeigt die offene Fremdenfeindlichkeit der Organisation, welche sich aktiv gegen die vermeintliche „Islamisierung des Abendlandes“ einsetzt. Auch ihre Parolen können nicht mit anderen Worten als widerwertig beschrieben werden.Auch rechtspopulistische Parteien, die Faschisten in ihren Reihen beherbergen, sind keine Seltenheit mehr, sondern die Regel in Europa. Dass ihre Beliebtheit überhaupt in einer Weise steigen konnte, wirft ein dunkles Bild auf unsere Gesellschaft, insbesondere in Hinblick auf den Holocaust, dem wir heute gedenken, auf dessen Basis man annehmen sollte, dass solches Gedankengut auf keine Zustimmung bei den Menschen treffen sollte.Auch die Pandemie, die unser aller Leben seit geraumer Zeit bestimmt, hat die Rassismussituation in Deutschland und auf der Welt verschlimmert. Neben Verschwörungstheorien, die das gezielte „Chippen“ der Bevölkerung durch den Impfstoff vorhersagen, gibt es nämlich auch solche, die jüdische Machenschaften hinter der Pandemie vermuten.Leider muss man auch von der Gewalt gegen Minderheiten berichten, die immer wieder unsere Gesellschaft erschüttert. Auch ist es wichtig zu erwähnen, dass es sich auf körperliche Gewalt bezieht, jedoch viele Menschen täglich verbalen Rassismus erleben und Vorurteilen ausgesetzt sind.Ein Beispiel wäre der Anschlag von Halle. Dieser antisemitische Anschlag ist Sinnbild für die Gewaltbereitschaft von Rassisten, Antisemiten und Rechtsextremen, die sich in unserer Gesellschaft befinden.

Rassismus in der PolitikTraurig, aber wahr, nicht nur unter Bürgern in der Gesellschaft, selbst in der Politik, herrscht Rassismus. Selbst Politiker, die eigentlich Vorbilder für die Bürger eines Landes sein sollten äußern sich rassistisch und das auch noch öffentlich.Wenn sich eine Gesellschaft ihre Politik, ihre Führung als Vorbild nimmt und diese ihre Stellung missbrauchen, wie soll Rassismus jemals aus der Welt verschwinden?Jeder erträumt sich eine Welt ohne Rassismus, aber wie sollen wir diese erreichen, wenn diejenigen, die wirklich Macht haben, nichts tun?Eine Welt ohne Rassismus erscheint selbst im 21. Jahrhundert als Utopie.Der ehemalige Präsident Donald Trump zum Beispiel sagte, er möge es nicht, wenn “Schwarze” sein Geld zählen. Oder, in einer Diskussion über die Einwanderung Lateinamerikaner “Sie bringen Drogen. Sie bringen Verbrechen. Sie sind Vergewaltiger”.Solche Aussagen, von dem Mann, der 4 Jahre lang der wohl mächtigste auf der Welt war und zu dem vor allem die Amerikaner aufschauten.Regiert ein solcher Mann ein Land, ist es kein Wunder, dass rassistische Übergriffe zunahmen und die Situation noch schlimmer wurde.Auch in Deutschland ist Rassismus in der Politik wohl präsenter denn je. Björn Höcke von der Partei AfD zum Beispiel sagte öffentlich “Die Evolution hat Afrika und Europa – vereinfacht genannt – zwei unterschiedliche Reproduktionsstrategien beschert.”Eine solche Aussage beschreibt den Terminus Rassismus wohl sehr gut und ist ein Zeichen dafür, dass der Geschichtsunterricht nicht bei jedem gefruchtet hat, wohl vor allem wenn man aus dem eher rechten Segment unserer Politik stammt.Wörter wie “Fahrradneger, Gesindel, Kopftuchmädchen und sonstige Taugenichtse” hört man leider sehr oft, vor allem aus der Richtung der eher rechten Politik unseres Landes.Rassismus in der Politik ist nicht nur abstoßend und widerwertig, sondern auch spalterisch.Selten war ein Land gespaltener als die USA gerade. Anti-AfD und PEGIDA Demonstrationen stehen sich gegenüber und werden das wohl auch noch lange tun.Der Zuspruch für rechte Parteien wächst und damit auch der Rassismus in unserem Land, wobei man denken sollte, dass nach dem Nationalsozialismus ein Solches Denken vieler Menschen nicht mehr möglich sei.Es liegt an unserer Politik, ein Vorbild zu sein und dafür zu sorgen, dass Rassismus keine Plattform mehr bekommt.Wenn alle Politiker sich so verhalten würden, wie es sich für eine derartig hohe gesellschaftliche Stellung gehört, ist die Utopie “Welt ohne Rassismus” wohl näher, als man denken mag.Am Ende liegt es aber an jedem Einzelnen, dafür zu sorgen, dass Rassismus verschwindet.In diesem Herbst sind Bundestagswahlen und mit der richtigen Wahl kann jeder Anteil an einer Politik ohne Rassismus haben.

Rassismus im Sport:Die Emotionen kochen hoch, Gruppendynamiken entstehen. Man sollte es kaum für möglich halten, doch selbst heute ist Rassismus im Sport kein Einzelfall. Egal ob es ausgehend von Spielern, den Fans oder dem Verein kommt. Rassismus richtet sich gegen alle möglichen Gruppen im Sport. Minderheiten werden ohne triftigen Grund angegriffen, beleidigt oder verhöhnt.Angefangen von Spielern, die ihre Emotionen nicht im Griff haben und deshalb ihren Gegenspielern rassistische Äußerungen an den Kopf werfen, wie jüngst der Fußballspieler Florian Hübner des 1. FC Union Berlin, der seinen deutsch-afghanischen Gegenspieler Nadiem Amiri als „Scheiß Afghane“ betitelte.Auch in den Fankurven vieler Teams ist zu erkennen, dass aus vergangener Geschichte offenbar nicht viel gelernt wurde. Immer wieder passiert es, dass rassistische Äußerungen, Plakate oder auch Laute aus den Fankurven der Sportstadien kommen. Pfiffe, Beleidigungen und sogar Affenlaute gegen dunkelhäutige Fußballer gehören leider zur Normalität. So wurde auch der Berliner Fußballspieler Jordan Torunarigha Opfer solcher Beleidigungen.Doch auch weit über Deutschland hinaus ist alltäglicher Rassismus ein großes und erhebliches Thema. Gerade in Ländern wie Italien tritt Rassismus vor allem gegenüber dunkelhäutigen Bevölkerungsgruppen häufig und drastisch auf.Natürlich handelt es sich hierbei um Einzelfälle und es lässt sich nicht pauschalisieren, dass bestimmte Sportarten, Mannschaften oder Fangruppen rassistisch sind, allerdings ist es erschreckend zu sehen, dass im 21. Jahrhundert, nach all der vergangenen Geschichte in unserem Land und allgemein über die Welt verteilt Themen wie Rassismus immer noch präsent sind und Bestandteil unseres alltäglichen Lebens sein müssen.

Wofür Geschichte? Wofür Erinnerung?

Es ist unsere Welt und wir entscheiden, wie sie aussieht!

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Antisemitismus in Heilbronn - heute

Antisemitismus in Heilbronn - früher

Meinung einer Schülerin

Antisemitische Gewalttaten in Deutschland

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Verein zur Abwehr von Antisemitismus

1938-1945: Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung

Schrenk, Christhard (2013): Heilbronn um 1933. Eine Stadt kommt unter das Hakenkreuz, Stadtarchiv Heilbronn.

Konfessionen in Heilbronn zur Zeit des Nationalsozialismus

Quelle: Bocksch, René (2020): Antisemitische Gewalttaten nehmen zu;https://de.statista.com/infografik/18013/antisemitische-gewalttaten-in-deutschland/, 22.01.2021.Corona verstärkt Antisemitismus "Verstärkend auf diese Entwicklung wirke sich die Corona-Pandemie aus, erklärte Schuster. Anhänger von Verschwörungsmythen und Gegner der Maßnahmen gegen die Pandemie schreckten nicht davor zurück, den Holocaust zu relativieren. Schuster: "Auf dem wachsenden Rechtsextremismus muss das besondere Augenmerk liegen.""Quelle:Schuler, Katharina (2020): Judenfeindlichkeit,https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-06/antisemitismus-judenfeindlichkeit-straftaten-2020-statistik-kriminalitaet?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F, 22.01.2021.

Wenn man die Konfessionen in Heilbronn betrachtet waren ca. 31 500 Menschen evangelisch, 5200 Menschen katholisch und 800 gehörten der israelitischen Religionsgemeinschaft an. Das war der höchste jüdische Anteil von allen Gemeinden in Württemberg mit mehr als 10 000 Einwohnern.Quelle: https://stadtarchiv.heilbronn.de/fileadmin/daten/stadtarchiv/online-publikationen/heilbronnica5/online-publikationen-16-qf20-12-schrenk-1933.pdf#:~:text=Christhard%20Schrenk%20In%20den%20vergangenen%20Jahrzehnten%20hat%20man,die%20Zerst%C3%B6rung%20der%20Stadt%20am%204.%20Dezember%201944, 23.01.2021.

„Konsequent e.V. - Verein zur Abwehr des Antisemitismus“ ist eine Initiative die im Januar 2019 in Heilbronn gegründet wurde um gegen antisemitistische Taten vorzugehen. (Vorsitzender: Guido Rebstock)Die Ziele des Vereins sind vor allem Impulse zu setzen, Dieses wichtige Thema mehr in die Bildung einzubringen und die Zivilgesellschaft zu stärken. Dies soll mithilfe von (Bildungs-)Projekten, Debatten, Veranstaltungen etc. erreicht werden. Es soll mehr Aufklärung über den Antisemitismus geben und aktiv dagegen vorgegangen werden.Quelle: konsequent e.V. - Verein zurAbwehr des Antisemitismus (2021): Unsere Ziele -Zivil engagiert für eine friedliche Gesellschaft – mutig positioniert gegen Hass, https://www.konsequent-ev.de/ziele/, 23.01.2021.

Am 10. November 1938 wurde die Heilbronner Synagoge bei der Reichspogromnacht durch Brandstiftung zerstört. Im Laufe des Jahres 1939 wurde die traditionsreiche jüdische Gemeinde in Heilbronn fast gänzlich ausgelöscht.Im September 1944 errichtete die SS im Stadtteil Neckargartach das SS-Arbeitslager Steinbock, ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof, in dem über 1.000 Häftlinge lebten, die in der Rüstungsindustrie Zwangsarbeit verrichten mussten. 246 dabei Umgekommene liegen auf dem KZ-Friedhof an der Böllingerstraße in Heilbronn begraben.Quelle: http://www.spwa.de/staedte-und-gemeinden/baden-wuerttemberg/heilbronn/html/nationalsozialismus-und-gegenwart.html

"Auch heute gibt es noch viele antisemitistische Taten, die leicht übersehen werden können, da sie oft darin bestehen, gerade jüdischen Leuten auf der Straße gedroht wird oder sie beleidigt werden oder in den sozialen Medien verbal angegriffen werden. Wie viele davon in Heilbronn betroffen sind ist nicht bekannt, da viele Fälle nicht gemeldet werden oder nicht in den Medien darüber berichtet wird. Trotzdem darf man solche Fälle nicht außer Acht lassen, man soll viel mehr aktiv dagegen vorgehen wie auch der Verein aus Heilbronn." (Meinung einer Schülerin)

Spiegel (2019): Die bizarre Welt der Holocaustleugner

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Anonyme Zitate von Politikern

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Belgien

Jesus muss als ein zufällig in Judäa geborener Arier betrachtet werden.-Belgien-

USA

Sie (Juden) sind überhaupt keine netten Menschen.Aber sie müssen mich wählen, weil sie keine andere Wahl haben.-USA-

Partei in Deutschland

Das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt.-Partei Deutschland-

Partei in Deutschland

Immerhin haben wir jetzt so viele Ausländer im Land,dass sich ein Holocaust mal wieder lohnen würde.-Partei Deutschland-

Partei in Deutschland

Wenn wir kommen,dann wird aufgeräumt,dann wird ausgemistet! -Partei Deutschland-

Antisemitismus heute!

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Anonyme Zitate von Politikern

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Gesetz in Indien

Geschlechtsverkehr oder sexuelle Handlungen eines Mannes mit seiner eigenen Frau, wobei die Ehefrau nicht jünger als fünfzehn Jahre alt ist, sind keine Vergewaltigungen.-Gesetz in Indien-

New Mexico

Ich will die Frauen nur vorwarnen! Sie haben Rechte! Ein Recht zu kochen und ein Recht zu putzen. Heute ist Sonntag, und die NFL-Playoffs stehen vor der Tür! Ich schlage vor, Sie hören während dieser Zeit mit dem B!tch!ng/ Protest auf. Denn Sie haben auch das Recht darauf, geschlagen zu werden! -New Mexico-

Chile

Wenn eine Dame nein sagt, meint sie vielleicht, wenn sie vielleicht sagt, meint sie ja, und wenn sie ja sagt, ist sie keine Dame.-Chile-

Kanada

Damit Frauen nicht zu Opfern werden, sollten sie aufhören, sich wie Schl*mpen anzuziehen.-Kanada-

Philippinen

Solange es viele schöne Frauen gibt, gibt es auch viele Vergewaltigungsfälle.-Philippinen-

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Partei in Deutschland

Ich würde niemanden verurteilen, der ein bewohntes Asylantenheim anzündet!-Partei Deutschland-

Partei in Deutschland

Frauen sollen Kinder kriegen und zu Hause bleiben! -Partei Deutschland-

Rassismus und Diskriminierung heute

Danke für deine/ Ihre Zeit und Aufmerksamkeit - Wir hoffen, dass wir einen Teil für eine Welt ohne Antisemitismus, Dirksriminierung und Rassismus leisten konnten!

fRAU mENSTELL UND DIE gESCHICHTSKURSE DES aBI-jAHRGANGS 20/21

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