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Begriffsklärung:

Nosokomiale Infektion:Wird auch Krankenhausinfektion genannt. Eine nosokomiale Infektion tritt erst dann auf wenn man im Zuge eines Krankenhausaufenthalts erkrankt istMRSA:Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus➞ ist ein Bakterium das resistent gegen Antibiotika ist Es befindet sich auf der Haut und den SchleimhäutenKolonisation:➞ ist eine Trägerschaft der Bakterien auf der Haut/ Schleimhaut ohne das der Mensch durch die Vermehrung krank wird

Epidemiologie

Epidemiologische Daten

Nina, Sarah, NiklaS, Daria

Nosokomiale Infektion

MRSA

Infektion:Bei einer Infektion ist der Erreger in den Körper eingedrungen.Der Betroffene wird krank und es wird eine Immunreaktion ausgelöst Dies macht sich durch Wund-, Knochen- oder Lungenentzündungen bemerkbar

Antibiotikresistenz ist ein zentrales Problem der Krankenhaushygiene➞ erstes Auftreten 1963 seitdem steigen die Zahlen➞ größte Zahlen in: USA, GB, Frankreich zwischen 20- 60%➞ in skandinavischen Ländern bei 1%➞ MRSA-Inzidenz kann durch härtere Kontrollen gesenkt werden➞ erstes Auftreten in Deutschland während der 90erLaut RKI sind intensivmedizinische Breiche wie: ➞ Chirurgie ➞ ntensivstation am häufigsten betroffen

Bei der Häufigkeit von Nosok. Infektion (NI) wird die Prävalenz angegeben➞ '83 startet WHO ein Programm zur Ermittlung der Häuffigkeit von Nosok. In.➞ Programm wurde in 14 Ländern-> 47 Krankenhäusern durchgeführt (zwischen '83-'85)➞ Prävalenz bei 8,4%➞ in Deutschland wurde '94 eine Studie mit 14.966 Personen gestartet Ergebnisse: ➞ Internistische Patienten: 3% ➞ Chirurgische Patienten: 3,8% ➞ Gynäkologisch- Geburtenhile Pat.: 1,5% ➞ Intensivpatient: 15,3%

20–60%

Primär

Direkt

Indirekt

Sekundär

Medizinisch

Höhere Beanspruchung des Personals➞ Risiko für mangelnde Hygiene➞ Mangelhygiene bei Besuch

Technoligie

➞ Fortschritt der Medizientechnik➞ Besseres Monitoring möglich➞ neue Eintrittsporten

Patienten

➞ krankheitsbedingten Vorschädigungen➞ Hohes Alter➞ oft unnötig verabreichte Antibiotika

Übertragungswege

Staphylococcus aureus ist äußerst wiederstandsähig und kann auf Lächeln mehrere Monate überlebenErrefger kann: direkt, indirekt oder Aerogen übertragen werdenUnterscheidung zwischen exogenen und endogenen Infektionen

Ursachen

Exogene InfektionenIst das direkte Aufnehmen der Erreger aus der Umgebung➞ Besucher die zuvor in anderen Kliniken waren➞ Kontakt mit erregertragendem Personal➞ Kontaminierte Gegenstände➞ Übertragung durch Luft/Wasser➞ Aufnahme von kontaminierter Nahrung➞ Infusionen oder Injektionen

Endogene InfektionenInfektion liegt das Resevoir im Betroffenen selbst➞ betrifft Pfleger und Patient➞ Unterteilung in sekundär/primärsekundär:Titt erst im Laufe des Krankenhausauf-enthaltes wenn der Erreger Teil der Flora ist ➞ exogenPrimär:Erreger gehört vor Krankenhausaufenthalt zur Flora➞ tritt ein ➞ im Laufe von Behandlungen

Inektionswege/-arten

Bedeutung

Risikoaktoren

➞ Patientenfaktoren➞ Umweltfaktoren➞ Mikrobiologischefaktoren➞ Behandlungsfaktoren

Umwelt

Krankenhausumgebung➞ Nähe zu Patienten➞ Mangelhygiene➞ Kontamination➞Bau-/Renovierungsarbeiten

Sekundäre Infektionsquellen sind leblose Gegenstände oder Drittpersonen, die als Überträger fungieren wie z.B.: ➞Hände von Pflegepersonal ➞kontaminierte Türklinken ➞medizinische Geräte/ Instrumente ➞Gegenstände im Umfeld des Betroffenen

Die primäre Infektionsquelle ist der Ort an dem sich die Erreger vermehren und auf dem sie lebenPrimäre Infektionsquellen sind: ➞ Personen/ kranke Menschen, die Krankheitserreger ausscheiden ohne selbst erkrankt zu sein

ein direkter Übertragungsweg ist, wenn ein infizierter/ erkrankter Mensch eine andere Person über direkten Kontakt ansteckt

Eine indirekte Infektion geschieht erst dann wenn ein infizierter Patient einen Gegenstand kontaminiert und dadurch eine weitere Person infiziert ohne mit dieser Kontakt zu haben

Hohes Alterschwere der GrundkrankheitEinschränkung der ImmunabwehrMangelernährunggenetische FaktorenVerlust normaler Schutzmechanismen ->defekte HautRisikofaktoren nicht/ kaum beeinflussbarschwierig die schwere der Grundkrankheit objektiv vergleichend zu messen nosokomiale infektionsraten als Indikation für die Qualität der Krankenpflege benutzen !

LuftWasser Oberflächen in PatientenUmgebung

Virulenz der ErregerÜberlebensfähigkeit in der KrankenhausumgebungResistenzeigenschaften —> S.aureus und P. Aeruginosa sehr virulente ErregerErreger mit niedriger Virulenz können Patienten mit eingeschränkter Immunabwehr/ Schädigung der Körperoberfläche schädigenEinige Erreger besitzen eine lange Überlebensfähigkeit in der Umwelt

Invasive Maßnahmen: —> Operationen —> inaktive Diagnostik und Therapie —> Katheter, Beatmung, Dialyse —> vergrößern die Eintrittsmöglichkeit der Erreger in den KörperImmunsystem beeinflussende Behandlungen

Surveillance

➞ unter Surveillance wird die fortlaufende, systematische Erfassung, Analyse und Interpretation von Gesundheitsdaten verstanden➞ diese Daten sind für die Planung, Einführung von Evaluation von medizinischen Annahmen einschließlichzur Pävention notwendig➞ Surveillance hat bei Infektionskrankheiten eine sehr große Bedeutung➞ Probleme können dadurch frühzeitig erkannt werden➞ durch geeignete Maßnahmen kann die Weiterverbreitung eingedämmt werden

➞ wird durchgeführt um die Prävalenz zu bestimmen➞ Ermittlung erfasst sämtliche Patienten einer Station/ Klinik an einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. an einem anderen Tag)➞ Durch die Studie wird nur eine Assoziation zwischen Infektion und den Risikofaktoren ermittelt Vorteil: Einschätzung ist relativ schnell und kostengünstig Nachteil: Einfluss verschiedener Risikofaktoren ist kaum beurteilbar

Querschnittsstudie

Prävalenz:➞ Ziel der Surveillance bei der Prävention ist die Erfassung von Infektionsdaten➞ die für Entscheidungen auf dem Gebiet der Infektionsprävention wichtig sind➞ um die Häufigkeit der Infektionen zu reduzieren und die Effektivität der Maßnahmen nachzuweisen➞ wichtig zu definieren wie lange eine Infektion als Prävalenz angesehen wirdInzidenz:➞ Daten von Nosok. In werden vom KISS ermittelt➞ Daten beziehen sich auf die Anzahl der neuauftretenden Infektionen über längeren Zeitraum➞ Zielsetzung ist eine kontinuierliche Überwachung der Infektionen in Krankenhäusern durch einheitliche Methoden➞ Daten sind öffentlich➞ können von anderen KH. genutzt werden

➞ wird auch Längsschnittstudie genannt➞ durch Durchführung der Kohortenstudie werden Inzidenzdaten ermittelt➞ hat das Ziel einen Zusammenhang zwischen einer oder mehrere Expositionen und dem Auftreten einer Krankheit aufzudecken➞ diese Studie ist zeitaufwendiger als die Querschnittsstudie➞ zwei Gruppen (exponierte/ nicht exponierte Menschen) werden über einen bestimmten Zeitraum hinsichtlich des Autretens oder der Sterblichkeit bestimmter Krankheiten beobachtet

Kohortenstudie

Surveillance

➞ unter Surveillance wird die fortlaufende, systematische Erfassung, Analyse und Interpretation von Gesundheitsdaten verstanden➞ diese Daten sind für die Planung, Einführung von Evaluation von medizinischen Annahmen einschließlich zur Pävention notwendig➞ Surveillance hat bei Infektionskrankheiten eine sehr große Bedeutung➞ Probleme können dadurch frühzeitig erkannt werden➞ durch geeignete Maßnahmen kann die Weiterverbreitung eingedämmt werden

➞ wird durchgeführt um die Prävalenz zu bestimmen➞ Ermittlung erfasst sämtliche Patienten einer Station/ Klinik an einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. an einem anderen Tag)➞ Durch die Studie wird nur eine Assoziation zwischen Infektion und den Risikofaktoren ermitteltVorteil:Einschätzung ist relativ schnell und kostengünstigNachteil:Einfluss verschiedener Risikofaktoren kaum beurteilt

Querschnittsstudie

Prävalenz:➞ Ziel der Surveillance bei der Prävention ist die Erfassung von Infektionsdaten➞ die für Entscheidungen auf dem Gebiet der Infektionsprävention wichtig sind➞ um die Häufigkeit der Infektionen zu reduzieren und die Effektivität der Maßnahmen nachzuweisen➞ wichtig zu definieren wie lange eine Infektion als Prävalenz angesehen wirdInzidenz:➞ Daten von Nosok. In werden vom KISS ermittelt➞ Daten beziehen sich auf die Anzahl der neuauftretenden Infektionen über längeren Zeitraum➞ Zielsetzung ist eine kontinuierliche Überwachung der Infektionen in Krankenhäusern durch einheitliche Methoden➞ Daten sind öffentlich ➞ können von anderen KH. Genutzt werden

➞ wird auch Längsschnittstudie genannt➞ durch Durchführung der Kohortenstudie werden Inzidenzdaten ermittelt➞ hat das Ziel einen Zusammenhang zwischen einer oder mehrere Expositionen und dem Auftreten einer Krankheit aufzudecken➞ diese Studie ist zeitaufwendiger als die Querschnittsstudie➞ zwei Gruppen (exponierte/ nicht exponierte Menschen) werden über einen bestimmten Zeitraum hinsichtlich des Autretens oder der Sterblichkeit bestimmter Krankheiten beobachtet

Kohortenstudie

Meldepflicht

Gesundheitsamt

Aufgaben:➞ ist für infektionhygienische Überwachung zuständig➞ §23 IFSG nosokomiale Infektionen, Resistenzen, Rechtverordnungen durch die Länder die mit der Überwachung beauftragte Person ist befugt-➞ zu Betriebs-/ Geschäftszeiten alle zum Betrieb gehörenden Einrichtungen und Unterlagen einzusehen zu begutachten, Proben zu untersuchen, fordern und zu entnehmen ➞ Abschriften, Auszüge und Ablichtungen anfertigen zu lassen

➞ Das Bundesministerium für Gesundheit➞ nationales Referenzzentrum für Surveillance nosokomiale Inektionen (NAR)➞ Aktionsbündnis Patientssicherheit e.V. (APS)➞ Gesellschat für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (GQMG)

Die Bundesregierung hat neben der gesetzlichen Regelung im Infektions-schutzgesetz auf Bundesebene eine Strategie zur Erkennung, Prävention und Kontrolle von Antibiotika-Resistenzen entwickelt➞ die Deutsche Antibiotika- Resistenz-strategie (DART 2020)

Verschiedene Institutionen

Deutsche Antibiotika- Resistenzstrategie

Dem Gesundheitsamt ist das gehäufte Autreten von Nosok. Infektionen bei denen ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich/ vermutetet wird, als Ausbruch nicht namentlich zu melden

Leiter der Einrichtungen

Die Leiter folgender Einrichtungen müssen sicher stellen, dass die nach dem Standert der med. Wissenschaft erforderlichen Maßnahmen getroffen werden , um nosok. Infektionen zu verhüten und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern, insbesondere solcher mit Resistenzen zu vermindern.Bsp.:1. Krankenhäuser2. Einrichtungen für ambulante Operationen3. Vorsorge oder Reha-Einrichtungen

Leiter haben sicher zu stellen, dass die vom RKI festgelegten Inektionen und das Auftreten der Erreger mit speziell resistenten/ multiresistenzen rotblauere in erfolgreichen Präventionsmaßnahmen gezogeneren undhaben sicher zustellen, dass innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Hygienepläne entgegen sind Haben sicherzustellen, dass Daten zur Art und Umfang des Antibiotika Verbrauchs aufgezeichnet, unterberücksichtigung der lokalen Resistenzsituation bewertet und sachgerechte Schlussfolgerungen gezogen werdenDass erforderliche Anpassungen der Einsatzes von Antibiotika dem Personal mitgeteilt werden

Meldepflicht

Gesundheitsamt

Aufgaben:➞ ist für infektionhygienische Überwachung zuständig➞ §23 IFSG nosokomiale Infektionen, Resistenzen, Rechtverordnungen durch die Länder(7) die mit der Überwachung beauftragte Person ist befugt-➞ zu Betriebs-/ Geschäftszeiten alle zum Betrieb gehörenden Einrichtungen und Unterlagen einzusehenzu begutachten, Proben zu untersuchen, fordern und zu entnehmen ➞ Abschriften, Auszüge und Ablichtungen anfertigen zu lassen

➞ Das Bundesministerium für Gesundheit➞ nationales Refereenzzentrum für Surveillance nosokomiale Inektionen (NAR)➞ Aktionsbündnis Patientssicherheit e.V. (APS)➞ Gesellschat für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (GQMG)

➞ Die Bundesregierung hat neben der gesetzlichen Regelung im Infektions-schutzgesetz auf Bundesebene eine Strategie zur Erkennung, Prävention und Kontrolle von Antibiotika-Resistenzen entwickelt➞ die Deutsche Antibiotika- Resistenz-strategie (DART 2020)

Verschiedene Institutionen

Deutsche Antibiotika- Resistenzstrategie

Dem Gesundheitsamt ist das gehäufte Autreten von Nosok. Infektionen bei denen ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich/ vermutetet wird, als Ausbruch nicht namentlich zu melden

Leiter der Einrichtungen

§23 Die Leiter folgender Einrichtungen müssen sicher stellen, dass die nach dem Standert der med. Wissenschaft erforderlichen Maßnahmen getroffen werden , um nosok. Infektionen zu verhüten und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern, insbesondere solcher mit Resistenzen zu vermindern.Bsp.:1. Krankenhäusern2. Einrichtungen für ambulante Operationen3. Vorsorge oder Reha-Einrichtungen (vergleichbar mit Krankenhaus)

Leiter haben sicher zu stellen, dass die vom RKI festgelegten Inektionen und das Auftreten der Erreger mit speziell resistenten/ multiresistenzen rotblauere in erfolgreichen Präventionsmaßnahmen gezogeneren undhaben sicher zustellen, dass innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Hygienepläne entgegen sind Haben sicherzustellen, dass Daten zur Art und Umfang des Antibiotika Verbrauchs aufgezeichnet, unterberücksichtigung der lokalen Resistenzsituation bewertet und sachgerechte Schlussfolgerungen gezogen werdenDass erforderliche Anpassungen der Einsatzes von Antibiotika dem Personal mitgeteilt werden

Robert Koch-Institut (RKI)

Allgemein:

Ist ein Bundesinstrument im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit➞ zentrale Einrichtung der Regierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und Prävention

Lorem ipsum

Kernaufgabe:-Erkennung, Verhütung & Bekämpfung von Krankheiten ➞ insbesondere IInfektionskrankheitenAllgemeine Aufgaben:-➞ Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse-➞ wissenschaftliche Untersuchungen-➞ epidemiologische/ medizinische Analyse-➞ Bewertung von Krankheiten mit:➞ hoher Gefährlichkeit➞ hohem Verbreitungsgrad➞ hoher öffentlicher Bedeutung

➞ Information über gemeldete Fälle übermitteln der Gesundheitsämter über Landesstellen an RKI➞ betrifft Meldungen über MRSA - Nachweise oder Meldungen von nosok. Ausbrüchen durch Labore➞ RKI fasst Meldungen zusammen➞ wertet sie infektionepidemiologisch aus ➞ gibt Landesbehörden die benötigte Informationen & informiert diese➞ informiert über allgemeine wissenschaftliche Publikationen im epidemiologischen Bulletin, auch Ärzteschaften

A. Aufgaben

B. Bundesweite Surveillance

Kommission für Krankenhaushygiene

➞ die Kommission für Krankenhaushygiene ist beim RKI angesiedelt➞ erstellt Empfehlungen➞ zur Prävention nosokomialer Infektionen➞ zur betrieblichen- organisatorischen und baulich- funktionellen Maßnahmen der Hygiene in Krankenhäusern➞ Empfehlungen werden unter Berücksichtigung aller Infektionsepidemiologischer Auswertungen weiter entwickelt➞ dienen den Krankenhäusern als verbindliche Grundlage/ Standard für erforderliche Präventionsmaßnahmen➞ Empfehlungen sind auf der Homepage des RKI nachzulesen

§23 IFSG: Nosokomiale Infektionen; Resistenzen; Rechtverordnungen durch die Länder(1) beim RKI wird eine Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention eingerichtet

Robert Koch-Institut (RKI)

Allgemein:

Ist ein Bundesinstrument im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit➞ zentrale Einrichtung der Regierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und Prävention

Lorem ipsum

Kernaufgabe:-➞ Erkennung, Verhütung & Bekämpfung von Krankheiten ➞ insbesondere IInfektionskrankheitenAllgemeine Aufgaben:-➞ Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse-➞ wissenschaftliche Untersuchungen-➞ epidemiologische/ medizinische Analyse-➞ Bewertung von Krankheiten:➞ hohe Gefährlichkeit➞ hoher Verbreitungsgrad➞ hohe öffentliche Bedeutung

➞ Information über gemeldete Fälle übermitteln der Gesundheitsämter über Landesstellen an RKI➞ betrifft Meldungen über MRSA -Nachweisen von Laboren oder Meldungen von nosok. Ausbrüchen➞ RKI fasst Meldungen zusammen➞ wertet sie Infektionepidemiologisch aus➞ gibt Landesbehörden ➞ benötigte Informationen & informiert über diese➞ informiert über allgemeinen wissenschaftlichen Publikationen in epidemiologischen Bulletin, auch Ärtzteschafen

A. Aufgaben

B. Bundesweite Surveillance

Kommission für Krankenhaushygiene

➞ die Kommission für Krankenhaushygiene ist beim RKI angesiedelt➞ erstellt Empfehlungen➞ zur Prävention nosokomialer Infektionen➞ zur betrieblichen- organisatorischen und baulich- funktionellen Maßnahmen der Hygiene in Krankenhäusern➞ Empfehlungen werden unter Berücksichtigung aller Infektionsepidemiologischer Auswertungen weiter entwickelt➞ dienen den Krankenhäusern als verbindliche Grundlage/ Standard für erforderliche Präventionsmaßnahmen➞ Empfehlungen sind auf der Homepage des RKI nachzulesen

§23 IFSG: Nosokomiale Infektionen; Resistenzen; Rechtverordnungen durch die Länder(1) beim RKI wird eine Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention eingerichtet

Der

10 Punkte-Plan DART

02

04

06

Ausbreitung multiresistenter Erreger verhindert

01

Bessere Information zur Hygienequalität in Krankenhäusern

03

Verpflichtende Fortbildung des medizinischen Personals

05

➞ zur Vermeidung behadlungsassotiierter Infektionen und Antibiotika-Resistenzen➞ Kontrolle durch Landesämter

Hygienestandards in allen Einrichtungen weiter ausbauen

Meldepflichten zur Früherkennung resistenter Erreger verschärfen

Versorgungsforschung zur Vermeidung nosok. Infektion verbessern

Alle Krankenhäuser sind verpflichtet Risikopatienten auf multiresistente Erreger zu untersuchen & bis Ausschuss einer Besiedelung zu isolieren ➞Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO)Entscheidende Rolle ➞Bundesländer ➞Hygieneregeln in KH strikt beachten (Unterstützung durch RKI)Pflicht zur Durchführung ambulanter Screenings vor planbarem Krankenhausaufenthalt untersuchen und überprüfenBund ➞gesetzliche Grundlagen schaffen ➞ risikobasierte Screenings auf multiresistente gram-negative Erreger vor Aufnahme in KH erproben Empfehlungen KRINKO➞Screenings anpassen und für alle KH verbindlich machen

Qualifiziertes ärztliches und pflegerisches Personal sowie Reinigungspersonal in ausreichender Zahl ➞ wichtige Voraussetzung der Umsetzung von HygienestandardsHygiene-Förderprogramm ➞Unterstützung bei Einstellung von notwendigem Hygienepersonal & Weiterbildung der Ärzte und Pflegekräfte auf dem Gebiet der KrankenhaushygieneMit Länder besprechen, welche Maßnahmen den Erhalt und den Ausbau des Hygienepersonals im KH sicherstellenWesentliches Qualitätskriterium ➞ Einhaltung der Maßnahmen des Hygieneförderprogramms (auch bei Landeskrankenhausplanung berücksichtigen)

Meldepflicht verschärfen, dass Gesundheitsämter schneller Handeln könnenÄnderung der Meldepflichtverordnung ➞ gefährliche resistente Erreger beim 1. Nachweis des Erregers melden ➞RKI stelltnotwendige epidemiologische Daten über Entwicklung und Verbreitung der Erreger zur Verfügung ➞ ermöglichen zielgenaue Bekämpfungsmaßnahmen

Patient ➞ objektives Bild von Hygienequalität im KH machenKrankenhaus verpflichtet ➞ Qualitätsberichte durch Zusatzteil mit verständlichen Patienteninfos zu Hygienestandards im Krankenhaus ergänzen➞Schafft Transparenz & trägt zur Qualitätssicherung bei

Ursachen für steigende Antibiotika-Resistenzraten ➞ Wissensdefizite und nicht nicht angewendetes Wissen bei Diagnostik bei rationaler Antibiotika-Therapie und Vermeidung von Infektionen durch resistente InfektionserregerFortbildung von medizinischem Personal ➞ wesentliche Voraussetzung für sachgemäßen Einsatz von Antibiotika ➞ Verpflichtende Fortbildung des med. Personals im ambulanten und stationären Bereichen einführen

Bekannte und heute noch unbekannte Erreger nosokomialer Infektionen wirksam bekämpfen ➞ versorgungsnahe Forschung intensivierenÜber Zeitraum von 3 Jahren verstärkt Forschungsvorhaben zum Thema nosokomialen Infektionen und Antibiotika-Resistenzen fördernZiel: Forschungsanstrengungen weiterer öffentlicher und nicht öffentlicher Forschungsförderer verstärken ➞Gemeinsame „Task-Force Antibiotikaforschung“ bei Bundesministerin für Bildung, Forschung und Gesundheit einrichten

08

10

"One Health"-Gedanken stärken: Aktualisierung der deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie

07

Deutsche globale Gesundheitspolitik zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen nutzen

09

Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika ermöglichen (Pharmadialog)

Antibiotika-Resistenzen durch Kooperation der G7 bekämpfen

„AKTION Saubere Hände“ • Nationale Kampagne zur Verbesserung bei Anwendung ➞ Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen • Erster Linie ➞ Krankenhäuser und andere stationäre Einrichtungen • Aufgrund starker Vernetzung verschiedener Gesundheitseinrichtungen bei Betreuung von Patienten ➞ alle Bereiche des Gesundheitswesens einbeziehen Auf Alten- und Pflegeheime und ambulanter Bereich erweitert • Teilnehmer ➞ Bundesweit 1.500 Kliniken, Alten- und Pflegeheime und ambulante Einrichtungen und fast Hälfte aller deutschen Krankenhäuser

Gesundheit von Mensch und Tier= eng miteinander verwobenMaßnahmen im Bereich Veterinärmedizin und Landwirtschaft ➞ Einfluss auf Vorkommen resistenter Infektionserreger im humanmedizinischen Bereich (und umgekehrt)„One Health“-Gedanken stärken ➞ Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesministerin für Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft, Bildung und Forschung aktualisierenZiel: Auftreten von Antibiotika-Resistenzen und Antibiotika-Verbrauch in Human- und Tiermedizien und Landwirtschaft stärker Überwachen & unternehmen weiterer Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung von Resistenzen➞dabei die Zusammenarbeit der Akteure verbessern

Zunahme Antibiotika-Resistenzen ➞ weniger Antibiotika für Behandlung bakterieller Infektionen zur Verfügung (Bedarf an neuem Wirkstoff sehr groß)Nur noch wenige nationale und internationale Hersteller investieren in Entwicklung neuer AntibiotikaBei Entwicklung neuer Antibiotika und alternativer Behandlungsmethoden ➞ Wissenschaft und pharmazeutische Industrie große Verantwortungim Rahmen der Pharmadialogs der Bundesregierung ➞Hindernisse in Forschung und Entwicklung identifizieren & gemeinsam mit Wissenschaft und pharmazeutischer Industrie Lösungen erarbeiten ➞ Verantwortung gerecht werden

DE ➞ Gesundheit zu Schwerpunkt der G7-Präsidentschaft gemacht ➞ beschließen gemeinsam mit Partnern konkrete Maßnahmen um Bekämpfung voranzubringengemeinsam mit internationaler Gemeinschaft ➞ Instrumente zur Entwicklung neuer Antibiotika, diagnostische Testmethoden und alternative Behandlungen voranzubringen

Resistente Infektionserreger ➞ weltweit verbreitet und bekämpfenVoraussetzung ➞ internationales Bewusstsein für damit einhergehende Gefahren & Staatsgemeinschaft verpflichtet durch klar definierte Maßnahmen Auftreten zu bekämpfenWHO ➞ Globaler Aktionsplan zur Bekämpfung von Antibiotika-ResistenzenMit Erfahrungen aus DART ➞ leistet Deutschland wichtigen Beitrag bei Ausarbeitung und Umsetzung des globalen Aktionsplans

Behandlung

Kontaminationsschutz • Mund-Nasen-Schutz • Haarschutz überziehen • Hände desinfizieren • Schutzkittel (können im Vorraum bleiben ➞ nach Schichtende in geeigneten Wäschesack entsorgen) und Handschuhe• Einmalmaterialien nach Patientenkontakt entsorgen• Frische Handtücher und Wäsche • Persönliche Gegenstände des Patienten desinfizieren • Bettwäsche komplett wechseln (Wäschesack entsorgen) • Tägliche Wischdesinfektion von Mobiliar, Bett und sonstigen Kontaktflächen • Verwendete Waschlappen und Handtücher in Wäschesack entsorgen

Welche Personengruppen sind von einerSanierung betroffen:Patient mit Risikofaktoren (z.B. noch nicht infizierte Wunde)Patient vor einem operativen Eingriff (z.B. Transplantation)Patienten mit einem erhöhten Übertragungsrisiko für Kontakt-Personen (z.B. wiederholende Krankenhausaufenthalte)

Ziele der Sanierung von Patienten mit MRSA-Nachweis, sind…Senkung der individuellen MRSA-Last des einzelnen PatientenSenkung der allgemeinen MRSA-Last in Bevölkerung ➞ Risiko der Übertragung verhindern

Welche sanierungshemmende Faktoren sind zu berücksichtigen?Erstmal Grunderkrankung behandeln ➞ bestimmt die Entscheidung über die Durchführung und den optimalen Zeitpunkt der MRSA-SanierungChronische Wundheilungsstörungen (z.B. Diabetes)Liegende medizinische Devices (z.B. Katheter)

Wann soll eine Sanierung erfolgen:Frühzeitig beginnen mit der MRSA-Sanierung bei bestehender Indikation (auch bei bereits kurz bevorstehender Entlassung aus stationärer Krankenhausbehandlung)Weiterbehandelnden Arzt informierenSicherstellen (stationär) ➞ begonnene MRSA-Sanierung konsequent fortsetzen + nach Abschluss auf mikrobiologischen Erfolg überprüfen und dokumentieren

Bestimmung Erregerstamm:Anzüchten Erreger aus Abszess- oder WundmaterialBlut- oder Stuhlproben bzw. LebensmittelprobenSchnelltestsAbstriche (z.B. in Nasenvorhof)

Behandlung

Kontaminationsschutz • Mund-Nasen-Schutz • Haarschutz überziehen • Hände desinfizieren • Schutzkittel (können im Vorraum bleiben ➞ nach Schichtende in geeigneten Wäschesack entsorgen) und Handschuhe • Einmalmaterialien nach Patientenkontakt entsorgt • Frische Handtücher und Wäsche • Persönliche Gegenstände des Patienten desinfizieren • Bettwäsche komplett wechseln (Wäschesack entsorgen) • Tägliche Wischdesinfektion von Mobiliar, Bett und sonstigen Kontaktflächen • Verwendete Waschlappen und Handtücher in Wäschesack entsorgen

Welche Personengruppen sind von Sanierung betroffen:Patient mit Risikofaktoren (z.B. noch nicht infizierte Wunde)Patient vor einem operativen Eingriff (z.B. Transplantation)Patienten mit einem erhöhten Übertragungsrisiko für Kontakt-Personen (z.B. wiederholende Krankenhausaufenthalte)

Ziele der Sanierung von Patienten mit MRSA-Nachweis, sind…Senkung der individuellen MRSA-Last des einzelnen PatientenSenkung der allgemeinen MRSA-Last in Bevölkerung ➞ Risiko der Übertragung verhindern

Welche sanierungshemmende Faktoren sind zu berücksichtigen?Erstmal Grunderkrankung behandeln ➞ bestimmt Entscheidung über Durchführung und optimalen Zeitpunkt der MRSA-SanierungChronische Wundheilungsstörungen (z.B. Diabetes)Liegende medizinische Devices (z.B. Katheter)

Wann soll eine Sanierung erfolgen:Frühzeitig beginnen mit MRSA-Sanierung bei bestehender Indikation (auch bei bereits kurz bevorstehender Entlassung aus stationärer Krankenhausbehandlung)Weiterbehandelnde Arzt informierenSicherstellen (stationär) ➞ begonnene MRSA-Sanierung konsequent fortsetzen + nach Abschluss auf mikrobiologischen Erfolg überprüfen und dokumentieren

Bestimmung Erregerstamm:Anzüchten Erreger aus Abszess- oder WundmaterialBlut- oder Stuhlproben bzw. LebensmittelprobenSchnelltestsAbstriche (z.B. in Nasenvorhof)

Prävention

Entlassungs- und Überleitungsmanagement

Entlassungs- und Überleitungsmanagement • Durch „Überleitungsbogen“ in Entlassungspapieren ➞ Informationen über Stand der Behandlung und eingeleitete Sanierungsmaßnahmen sollte --> unabhängig von MRSA-Besiedelung erfolgen • --> an klinischem Zustand ausgerichtet sein • Bei Erstdiagnose vorhergehende Einrichtung informieren • Bei Verlegung geeignete Übergabebögen verwenden • Patient kann auch mit MRSA entlassen werden, wenn von Seiten der Grunderkrankung möglich• Landesregierungen können Ermächtigungen durch Rechtsverordnung auf andere Stellen übertragen

Erkennung und Erfassung /Dokumentation

• Krankenhäuser ➞ nosokomiale Infektionen und Auftreten von Erregern mit speziellen Resistenzen erfassen und bewerten ➞ daraus sachgerechte Schlussfolgerungen erforderlicher Präventionsmaßnahmen ziehen und dem Personal mitteilen und umsetzten • Leiter von KH und von Einrichtungen für ambulantes Operieren sicherstellen ➞ (von RKI festgelegt) in gesonderter Niederschrift aufzeichnen, bewerten und sachgerechte Schlussfolgerungen ziehen (Präventionsmaßnahmen) ➞ festgelegte Daten zu Art und Umfang des Antibiotika Verbrauchs in zusammengefasster Form aufzeichnen, unter Berücksichtigung der lokalen Resistenzsituation bewerten und sachgerechte Schlussfolgerungen ziehen + erforderliche Anpassungen des Einsatzes dem Personal mitteilen und umsetzen • Aufzeichnungen ➞ 10 Jahre nach Anfertigung aufbewahren• Landesregierung regelt durch Rechtsverordnung ➞ erforderliche Maßnahmen zur Verhütung, Erkennung, Erfassung und Bekämpfung von nos. Inf. und Krankheitserregern mit Resistenzen

Prävention

Entlassungs- und Überleitungsmanagement

Entlassungs- und Überleitungsmanagement • Durch „Überleitungsbogen“ in Entlassungspapieren ➞ Informationen über Stand der Behandlung und eingeleitete Sanierungsmaßnahmen • Unabhängig von MRSA-Besiedelung erfolgen • An klinischem Zustand ausgerichtet sein • Bei Erstdiagnose vorhergehende Einrichtung informieren • Bei Verlegung geeignete Übergabebögen verwenden • Auch mit MRSA entlassen werden ➞ Seiten der Grunderkrankung möglich ist • Landesregierungen können Ermächtigungen durch Rechtsverordnung auf andere Stellen übertragen

Erkennung und Erfassung /Dokumentation

• Krankenhäuser ➞ nosokomiale Infektionen und Auftreten von Erregern mit speziellen Resistenzen erfassen und bewerten ➞ daraus sachgerechte Schlussfolgerungen erforderlicher Präventionsmaßnahmen ziehen und dem Personal mitteilen und umsetzten • Leiter von KH und von Einrichtungen für ambulantes Operieren sicherstellen ➞ (von RKI festgelegt) in gesonderter Niederschrift aufzeichnen, bewerten und sachgerechte Schlussfolgerungen ziehen (Präventionsmaßnahmen) • Leiter sicherstellen ➞ festgelegte Daten zu Art und Umfang des Antibiotika Verbrauchs in zusammengefasster Form aufzeichnen, unter Berücksichtigung der lokalen Resistenzsituation bewerten und sachgerechte Schlussfolgerungen ziehen + erforderliche Anpassungen des Einsatzes Personal mitteilen und umsetzen • Aufzeichnungen ➞ 10 Jahre nach Anfertigung aufbewahren • Landesregierung regelt durch Rechtsverordnung ➞ erforderliche Maßnahmen zur Verhütung, Erkennung, Erfassung und Bekämpfung nos. Inf. und Krankheitserreger mit Resistenzen

Infektionshygiene nach IFSG

Baulich-funktionelle Maßnahmen:• Größe und Ausstattung von Funktionsabteilungen • Trennung bzw. Übergang von „Rein“ und„Unrein“ Umkleideräume • Lagerräume • Arbeitsflächen zur Vorbereitung von Medikamenten • Betrieb von Klimaanlagen

Organisatorische Maßnahmen:• Einführung und Umsetzung des Hygieneplans • Hygienisch korrekte Arbeitsabläufe

Hygienekommission

• In jeder stationären Einrichtung des Gesundheitswesens ist eine Hygienekommission zu bilden, dieser gehören an…Medizinische Leitung Pflegerische Leitung Leitung Wirtschaft/Verwaltung Hygienebeauftragte (z.B. weitergebildete Ärzte) Krankenhaushygienikerin (beratend <800 Betten, hauptamtlich >800 Betten) Hygienefachkräfte (Pflegepersonen mit Hygienefachweiterbildung) • Berät sich 2x im Jahr (bei Bedarf engmaschiger) • Analyse von hygienischen Bedingungen im KH aufgetretenen nosokomialen Infektionen und Surveillance-Ergebnissen• Verbindliche Hygienepläne werden erarbeitet + hygienische Routinekontrollen nach RKI-Empfehlung durchgeführt und ausgewertet

Hygieneplan

• Gesetzliche Vorschriften für Erstellung, Nutzung und regelmäßige Überarbeitung verbindlicher Hygienepläne§36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz (IFSG) Unfallverhütungsvorschrift Gesundheitsdienst (UVV) BGR (berufsgenossenschaftliche Regeln) • Fasst Informationen und Vorgaben hygienischer Maßnahmen zusammen (für alle Bereiche einer Institution bindend) • In einzelnen fachbezogenen Handlungsanleitungen ➞ Mitarbeiter sollen entsprechende hygienische Vorschriften für ihren Arbeitsplatz beachten und umsetzen• Leiter Einrichtun gsollen sicherstellen. dass innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Hygienepläne festgelegt sind

Infektionshygiene nach IFSG

Baulich-funktionelle Maßnahmen:• Größe und Ausstattung von Funktionsabteilungen • Trennung bzw. Übergang von „Rein“ und „Unrein“ Umkleideräume • Lagerräume • Arbeitsflächen zur Vorbereitung von Medikamenten • Betrieb von Klimaanlagen

Organisatorische Maßnahmen:• Einführung und Umsetzung des Hygieneplans • Hygienisch korrekte Arbeitsabläufe

Hygienekommission

• In jeder stationären Einrichtung des Gesundheitswesens ist Hygienekommission zu bilden, diese gehören an…Medizinische Leitung Pflegerische Leitung Leitung Wirtschaft/Verwaltung Hygienebeauftragte (z.B. weitergebildete Ärzte) Krankenhaushygienikerin (beratend <800 Betten, hauptamtlich >800 Betten) Hygienefachkräfte (Pflegepersonen mit Hygienefachweiterbildung) • Berät sich 2x im Jahr (bei Bedarf engmaschiger) • Analyse von ➞ Hygienische Bedingungen im KH, aufgetretene nosokomiale Infektionen und Surveillance-Ergebnisse • Verbindliche Hygienepläne erarbeitet + hygienische Routinekontrollen nach RKI-Empfehlung durchgeführt und ausgewertet

Hygieneplan

• Gesetzliche Vorschriften für Erstellung, Nutzung und regelmäßige Überarbeitung verbindlicher Hygienepläne §36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz (IFSG)  Unfallverhütungsvorschrift Gesundheitsdienst (UVV)  BGR (berufsgenossenschaftliche Regeln) • Fasst Informationen und Vorgaben hygienischer Maßnahmen zusammen (für alle Bereiche einer Institution bindend) • In einzelnen fachbezogenen Handlungsanleitungen ➞ Mitarbeiter entsprechende hygienische Vorschriften für ihren Arbeitsplatz beachten und umsetzen• Leiter Einrichtung sicherstellen ➞ innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Hygienepläne festgelegt sind

Persönliche Maßnahmen

Fort- und Weiterbildungen

Qualifikationen

Information/Schulungen

Persönliche Maßnahmen

• Fort- und Weiterbildung der in der Einrichtung erforderlichen Hygienefachkräfte Krankenhaushygieniker und hygienebeauftragten Ärzte • Personal muss auf dem neustem Wissensstand sein ➞ Antibiotika-Resistenz • Hygienemaßnahmen erweitern

• Erforderliche Qualifikation und Schulung des Personals hinsichtlich der Infektionsprävention • Erforderliche personelle Ausstattung ➞ Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker zur Qualifikation einer ausreichenden Zahl des Fachpersonals

• Personal medizinischer und pflegerischer Einrichtungen➞ Bedeutung von MRSA und Umgang mit MRSA-kolonisierten bzw. infizierten Patienten • Kontrolle der Einhaltung allgemeiner und spezieller Hygienemaßnahmen • Bei begründetem Verdacht oder Nachweis einer Infektion ➞ hygienebeauftragtes Personal umgehend informieren

• Hände desinfizieren • Impfung des medizinischen Personals • Haare zusammenbinden • Keine langen Fingernägel (bzw. lackierte Fingernägel)

Informationen der Patienten und Angehörigen:Ausreichend informieren ➞ selbst bei Maßnahmen mithelfenÜber Besiedelung oder Infektion informierenPatient und Angehörige über Bedeutung und Konsequenzen einer Kolonisation und/oder Infektion informierenKlinikmitarbeiter weisen in wichtige Handlungsabläufe ein:Festlegung der Unterbringung (alleine oder mit anderen MRSA-Trägern)Besuch generell gestattet Besuch muss Pflegepersonal melden (in erforderlichen Hygienemaßnahmen eingewiesen)Häufige HändedesinfektionUmgang mit persönlicher Pflege und Pflegeartikel:Täglicher Wechsel von Handtüchern und WaschlappenVerwendung von Deospray anstelle von Deorollern

Persönliche Maßnahmen

Fort- und Weiterbildungen

Qualifikationen

Information/Schulungen

Persönliche Maßnahmen

• Aufgaben und Anforderungen an Fort- und Weiterbildung der in Einrichtung erforderlichen Hygienefachkräfte, Krankenhaushygieniker und hygienebeauftragte Ärzte • Personal muss auf neustem Wissensstand sein ➞ Antibiotika-Resistenz • Hygienemaßnahmen erweitern

• Erforderliche Qualifikation und Schulung des Personals hinsichtlich Infektionsprävention • Erforderliche personelle Ausstattung ➞ Hygienefachkräfte und Krankenhaushygieniker zur Qualifikation einer ausreichenden Zahl geeigneten Fachpersonals .

• Erforderliche Qualifikation und Schulung des Personals hinsichtlich Infektionsprävention • Personal medizinischer und pflegerischer Einrichtungen ➞ Bedeutung von MRSA und Umgang mit MRSA-kolonisierten bzw. infizierten Patienten • Kontrolle der Einhaltung allgemeiner und spezieller Hygienemaßnahmen • Bei begründetem Verdacht oder Nachweis einer Infektion ➞ hygienebeauftragtes Personal umgehend informieren

• Hände desinfizieren • Impfung des medizinischen Personals • Haare zusammenbinden • Keine langen Fingernägel (bzw. lackierte Fingernägel)

Informationen der Patienten und Angehörigen:Ausreichend Informieren ➞ selbst bei Maßnahmen mithelfenÜber Besiedelung oder Infektion informierenPatient und Angehörige über Bedeutung und Konsequenzen einer Kolonisation und/oder Infektion informierenKlinikmitarbeiter weisen in wichtige Handlungsabläufe ein:Festlegung der Unterbringung (alleine oder mit anderen MRSA-Trägern)Besuch generell gestattet Besuch muss Pflegepersonal melden (in erforderlichen Hygienemaßnahmen eingewiesen)Häufige HändedesinfektionUmgang mit persönlicher Pflege und Pflegeartikel:Täglicher Wechsel von Handtüchern und WaschlappenVerwendung von Deospray anstelle von Deorollern