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Beschaffung

Recycling

Sammlung

Nutzung

Distribution

Produktion

Design

Primärrohstoffe

KVA

10r's

0R - Refuse1R - Rethink2R - Reduce3R - Reuse4R - Repair5R - Refurbish6R - Remanufacture7R - Repurpose8R - Recycle9R - Recover

Neue BusinessmodelleNebst dem heute dominierenden linearen Verkaufsmodell bestehen Geschäftsmodelle, die es dem Unternehmen erlauben, weitere Teile der Wertschöpfungskette und damit den Mehrwert des Kreislaufwirtschaft zu internalisieren. Dazu gibt es aussichtsreiche Ansatzpunkte (​Takacs et al. 2020​):Kreislaufschliessung: z.B. durch Wiederverwendung, Modularisierung, Abfall als InputKreislaufoptimierung: z.B. durch optimierte Lebensdauer, Reparierbarkeit, Ökomaterialien, On-Demand Produktion, Einsatz von erneuerbaren EnergienKreislaufmonetarisierung: z.B. durch Mieten/Leasing, Produkt-Service-Systeme (PSS), Abonnemente, Pay-per-use, Cowdfunding, RücknahmemöglichkeitenKreislauferregung: z.B. durch Prosumer-Modelle, Verantwortungskommunikation, Teilen

Design for RecyclingDesign for Recycling ist ein Ansatz, bei welchem die Hersteller ihre Produkte so konzipieren, dass sie recyclingfähig sind. Dazu gehört, dass die Produkte einfach und ökonomisch und möglichst mit bestehender Technologie recycelt werden können. Sortenreinheit, Demontageeignung und Reparierbarkeit sind Eigenschaften, die das Design for Recycling begünstigen.Design for Recycling ist ein Teilbereich des übergeordneten Ökodesigns. Öko-, Eco- oder Circular Design geht übers Recycling hinaus. Es ist ein Ansatz, der systematisch und von Beginn weg in Planung, Entwicklung und Gestaltung von Produkten ökologische Überlegungen miteinbezieht. Dabei spielen Aspekte wie der Energieverbrauch, die Reparierfährigkeit oder grundsätzlich die Verlängerung des Lebenszyklus eine wichtige Rolle.

Erweiterte Produzentenverantwortung Die Erweiterte Produzentenverantwortung (EPV) basiert auf dem Verursacherprinzip (der Verursacher des Abfalls (o.Ä.) trägt die Kosten), indem externe Kosten internalisiert werden. Zweck des Ansatzes ist es, die Verantwortung eines Produzenten über die eigentliche Nutzung eines Produktes zu verlängern. In die Verantwortung der Produzenten gehört sowohl vorgelagert die Produktion als auch nachgelagert die Verwertung. Hauptziel ist es, durch die erhöhte Selbstverantwortung Optimierungen zu erzielen, zum Beispiel im Produktdesign. Dafür braucht es die Zusammenarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette. Die Drehscheibe bietet eine Plattform für eine solche Zusammenarbeit -– hier finden Sie weitere Informationen zur Partnerschaft.

Wie ich als Konsument zur Kreislaufwirtschaft beitragen kann.Kauf/Nutzung eines Produkts hinterfragen und bewusster konsumieren: Brauche ich das wirklich?Qualitativ hochwertige Produkte kaufen, (Material- und Energie-)Effizienz und Labels in Kaufentscheidung einbeziehen.Neue Modelle wie Mieten statt Kaufen / Nutzen statt Besitzen ausprobieren.Produkte wiederverwenden und reparieren.Separat sammeln und korrekt recyclen: Die Rückgabe nach Gebrauch ist Voraussetzung für Kreislaufwirtschaft.Sich informieren und Wissen zur Kreislaufwirtschaft teilen.Möglichkeiten in der Firma erkennen oder grundsätzlich das Thema am Arbeitsplatz einbringen.

SammlungIn der Schweiz wird stark auf die selektive Separatsammlung gesetzt. Das heisst, dass nur diejenigen Fraktionen separat gesammelt werden, die stofflich verwertet werden können und bei welchen eine langfristig gesicherte Nachfrage nach dem Rezyklat besteht. Das Gegenteil ist die gemischte Separatsammlung, bei welcher die Fraktionen gemischt gesammelt werden. Aluminium und Stahlblech können z. B. ohne weiteres gemischt gesammelt werden, da sie sich durch Metallabscheider leicht wieder trennen lassen. Bei anderen Fraktionen ist dies im Nachhinein aber nicht mehr so einfach und deshalb vermindert es die Qualität.Die Sammelart steht immer auch im Zusammenhang mit der Kundenfreundlichkeit.

Zirkuläre Zulieferung Möglichst erneuerbare, vollständig rezyklierbare Ressourcen und Sekundärrohstoffe verwenden.