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Tool-Tipps aus Projekten

In der folgenden Sammlung finden Sie eine Auswahl an Anwendungen, die uns Lehrkräfte als hilfreich empfohlen haben und uns in zahlreichen eTwinning-Projekten begegnet sind.Ihr eTwinning-Team

zur Unterstützung der Projektplanung

Arbeit organisieren

Ideen sammeln

Padlet

Lino

AnswerGarden

Trello

LearningDesigner

RubiStar

timetoast

Kollaborativ schreiben

ZUMpad

Framapad

Yopad

Google docs

Information erheben

Poll Everywhere

Easypolls

survio

Testmoz

GoConqr

coggle

Entscheidungen treffen

Dotstorming

Tricider

framadate

Ideen ordnen

mind42

Im Rahmen der Projektplanung ist es manchmal wichtig, verschiedene Informationen der Teilnehmenden einzuholen und systematisch zu erfassen. Zu diesem Zweck ermöglichen verschiedene Anwendungen die einfache Erstellung von Formularen.Hier ein paar Beispiele für den Einsatz von Umfragen bei der Projektplanungfür die Planung eines Schulaustauschs/einer Mobilität (z.B. zur Abfrage von Kontaktdaten, Reisezeiten, diätetischen Besonderheiten, Allergien...)für die systematische Erfassung bestimmter Einflussgrößen auf das Projekt(in großen Projekten z.B. das verfügbare Zeitkontingent oder die IT-Ressourcen der Beteiligten, um davon ausgehend die Aktivitäten zu organisieren)für die Erhebung des Vorwissens oder von Einstellungen (z.B. wenn ein Voher-/Nachher-Vergleich angestrebt ist)Darüber hinaus können solche Formulare auch selbst Projektgegenstand sein, wenn z.B. Schüler/-innen im Projekt gefragt sind, diese für vergleichende Umfragen zu entwickeln.Und natürlich können Sie am Ende des Projekts auch für eine abschließende Evaluation genutzt werden.

So unendlich die Möglichkeiten zur Gestaltung von Projekten sind, so verschieden können auch Erwartungen an ein Projekt sein. Daher ist es sinnvoll, eine sorgfältige Planung voranzustellen und sich gemeinsam mit den Projektpartnern offen über Erwartungen und Ideen auszutauschen.Hierfür ist z.B. die Methode des Brainstormings sehr hilfreich, die auch online mit verschiedenen Tools, die der Visualisierung dienen, unterstützt werden kann.Besonders beliebt und intuitiv nutzbar sind die Werkzeuge padlet und lino. Sie ermöglichen gewissermaßen als digitale Pinnwände die Veröffentlichung von Beiträgen in Form von Haftnotizen, die sich um Medieninhalte wie Bilder, Videos, Links und Dateien ergänzen lassen - und zum Teil auch Interaktion ermöglichen.Das Tool AnswerGarden bietet Antworten auf eine Frage nach dem Prinzip von Wortwolken, es bildet also z.B. Ideen nach ihrer Häufigkeit mehr oder weniger prominent ab.

Eine gute Struktur hilft, Arbeitsschwerpunkte zu definieren und die Arbeitsaufteilung zu erleichtern. Diese kann z.B. mit dem Tool Trellogut moderiert werden. Es ermöglicht, Aufgabenlisten zu erstellen und diese mit Kolleginnen und Kollegen zu teilen, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein.Damit Projektetappen nicht aus dem Blick geraten, ist es sinnvoll Vereinbarungen, Themen und Aktivitäten auch für die gesamte Projektgruppe in Form eines gemeinsamen Projektplans sichtbar zu machen.Wer einen solchen Plan nicht nur mit Text und Tabellen, sondern z.B. als interaktiven Zeitstrahl visualisieren möchte, kann die Meilensteine des Projektverlaufs mit timetoast darstellen und im TwinSpace veröffentlichen.Für alle, die gleich bei der Aufgabenerstellung die Lernziele transparent darstellen und diese als Bewertungsraster festhalten möchten, ist sicherlich die Seite von RubiStar interessant, mit denen sich solche Raster auch für die eigene Lernkontrolle anfertigen lassen.

Ob bei der Planung der Projektaktivitäten, bei der Zusammenarbeit im Rahmen von Projektgruppen oder auch am Schluss für die Berichtlegung von Projekten, kann die Arbeit an gemeinsamen Dokumenten hilfreich und sogar notwendig sein.Hierfür bieten kostenfreie Open Source-Pads (wie die von ZUMpad,framapadoder Yopad angebotenen) einfache Texteditoren, die ganz einfach eingerichtet werden und per Link für alle Bearbeitenden aufrufbar sind. Die Funktionalitäten der Pads sind dabei auf ein Minimum beschränkt: So können Texte beispielsweise nur mithilfe von Überschriften und Aufzählungen formatiert werden. Die Unterscheidung zwischen den Autoren wird durch hinterlegte Textfarbe getroffen. Gute Ideen zum Einstieg in das kollaborative Schreiben bietet z.B. das EBILDUNGSLABOR von Nele Hirsch, das unter anderem Methoden wie Gruppenpuzzle, Rollenspiele, Schneeball-Geschichten oder einen Fragen-Kiosk zum Nachmachen vorstellt.Einen Einblick in ein solches kollaboratives Pad bietet die Website des Lehrerfortbildungsservers Baden-Württemberg unter diesem Link.Weitergehende Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten bietet das Angebot von Google docs, das an die gängigsten Textverarbeitungsprogramme angelehnt ist und somit Präsentationen, Tabellenblätter und Textdokumente für die kollaborative Arbeit bereitstellt. Ein großer Vorteil der Google docs sind dabei nicht nur die zahlreichen Format- und Gestaltungsoptionen, sondern auch die Möglichkeit, verschiedene Öffentlichkeits- und Bearbeitungseinstellungen zu treffen.

Wenn viele Partner und Ideen zusammenkommen, bringt dies natürlich Abstimmungsbedarf mit sich. Um lange E-Mailketten für die Kommunikation über verschiedene Optionen zu vermeiden und Informationen für alle übersichtlich zu halten und zu bündeln, bieten die folgenden Tools gute Lösungen an:Tricider: Ein einfach zu bedienendes Werkzeug, um Abstimmungen und Entscheidungsprozesse in der Gruppe mit Pro- und Contra-Argumenten nachvollziehbar zu machen.Dotstorming: Ein einfaches und anschauliches Abstimmungstool, das ermöglicht, per Punktvergabe eine Auswahl zu treffen.Framadate: Eine Open Source-Alternative zum bekannten Doodle (jetzt kostenpflichtig), die ohne Registrierung nutzbar ist und bei der Absprache von Terminen oder der Entscheidungsfindung hilft.

Um bei vielen Ideen für Themen oder Projektaktivitäten nicht durcheinanderzukommen, lässt sich mithilfe von Mindmaps Ordnung ins kreative Chaos bringen. Tools wie mind42, coggle oder GoConqr helfen Ideen zu strukturieren und Zusammenhänge sichtbar zu machen.Übrigens: Auch für Schüler/-innen kann die Erstellung von Mindmaps eine gute Möglichkeit sein, ein Thema assoziativ zu erschließen und anschaulich darzustellen.