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Transcript

An der HS Merseburg stehen große Veränderungen im Zulassungsverfahren an.

Studenten werden überrascht durch die Reformen und laufen Sturm gegen die Entscheidung.

HS Merseburg in der Reformfalle

Wenn man sich zur Zeit an der Hochschule Merseburg unter den Studenten umhört, geht es immer um ein Thema: den Änderungen am Zulassungsverfahren. Die Bombe fiel nachdem einige

Soziale Arbeit- Studenten von einem Angehörigen des Lehrkörpers, hinter vorgehaltender Hand, erfahren hatten, dass es drastische Veränderungen am Zulassungserfahren gegeben hat. Diese Meldung verbreitete sich wie ein Großbrand über den Campus.

In einem Interview mit Herrn Prof. Dr. phil. Herwig-Lempp und Frau Dipl.-Phil. Halweig Hanke wurde die Problematik erörtert.

Die Hochschule benötigt ein Auswahlverfahren, weil es mehr Bewerber als Plätze gibt.

Diese Plätze werden zu 60% über das Auswahlverfahren verteilt, das entspräche etwa 60 – 70 Plätze je Jahrgang. Das Auswahlverfahren benötigt etwa zwei Wochen. 2 Hochschullehrer und mehrere bezahlte Studenten arbeiten in dieser Zeit die Bewerbungen ab. Es werden verschiedene Kriterien überprüft.
War der Bewerber im Ausland, hat er eine Ausbildung oder ein Praktikum absolviert, um nur einige zu nennen.

Es werden unterschiedliche Punkte für die verschiedenen Kriterien vergeben. Diese weichen Kriterien führten dazu, dass es zu Abwägungen kam. Dabei stellte sich anscheinend heraus, dass man in der Kürze, der zur Verfügung stehenden Zeit sich nicht adäquat mit den Bewerbungen auseinandersetzen kann. Da dies dem Bewerber gegenüber nicht fair ist, sollte es abgeschafft werden. Herr Herwig- Lempp, der diese Tätigkeit seit über zwei Jahren hauptamtlich durchführt meinte: "es ist nicht angemessen [...] dieser Aufwand im Vergleich dazu das es nicht gerecht ist".

Was ist nun Gerechtigkeit?

Es wurde heiß diskutiert und verhandelt, ob das Bonussystem abgeschafft werden soll oder nicht. Einige Gegner beschwerten sich über einen hohen Arbeitsaufwand für die Bearbeitung, der Bewerbungen unserer potentiellen neuen SozialarbeiterInnen. Andere behaupten, dass man mit jungen Menschen effektiver arbeiten könne. So wäre es doch besser, wenn man direkt nach dem Abitur mit seinem Studium starten würde. Aber was passiert dann mit unseren männlichen Studenten? Ist noch genug Informationsaustausch zwischen den Studierenden gegeben? Wäre ein Studium besser, wenn es sich nur nach dem NC richtet? Mit diesen und einigen Fragen mehr stellte sich ein Komitee der Abschaffung entgegen. Frau Halweig Hanke, Mitarbeiterin der Hochschule Merseburg, nahm sich in einem persönlichen Interview die Zeit um über Verlauf und Ausgang dieser Diskussion zu sprechen.

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Hallo


Was halten Sie von Studenten die bereits Berufserfahrung mitbringen und wie wichtig ist eine bunte Mischung für zukünftige Studierende?

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Hallo


Was sagen Fachkräfte zur Abschaffung des Bonussystems und wie ist Ihrer Meinung nach, die Außenwirkung der Hochschule Merseburg im Studiengang „Soziale Arbeit“?

Bei der Recherche stellt sich letztendlich heraus, dass beide Seiten berechtigte Argumente haben.
Herauszustellen ist, obwohl es unterschiedliche Argumente gibt, liegt eine grundlegende Gemeinsamkeit vor: der Zeitaufwand.
Jedoch zeigt sich in den Diskussionen der Studenten, dass es nicht an dem Aufwand hängen sollte. Viel wichtiger ist die Auseinandersetzung zum Besten der Hochschule.
Dies soll aktuell das Komitee, welches sich aus Mitgliedern des Fachschaftsrates und Dozenten zusammensetzt, in den nächsten Sitzungen erarbeiten.

Informationen zum Fachschaftsrat findet ihr hier:
FSR – Soziale Arbeit.Medien.Kultur
Gebäude 104a/1/157
E-Mail: fsr-smk(at)hs-merseburg.de