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Sir William Lindley modernisierte Mitte des 19. Jahrhunderts die Wasserversorgung in Hamburg. Der britische Ingenieur war von 1838 bis 1860 in Hamburg und plante die neue Kanalisation. Damals breiteten sich Krankheiten schnell aus, da Ab- und Frischwasser vermischt wurden.

Hier verbirgt sich unter der Erde etwas ganz Besonderes: ein Ankleidezimmer. Der zehn Quadratmeter große Raum in der Kanalisation wurde extra für Kaiser Wilhelm II. gebaut. Im September 1911 kam er zur Eröffnung des Alten Elbtunnels nach Hamburg und wollte eine Fahrt durch die Kanalisation unternehmen. Damit er sich nicht in der schmutzigen Umgebung umziehen musste, wurde extra für den Kaiser ein Zimmer gebaut.

Bau der Hamburger Stadtentwässerung 1879

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Adolf Hitlers Plan gegen den Bombenkrieg: Bunker. Zwölf ließ er in Hamburg bauen, elf gibt es noch. Der Bunker direkt an der Straße "Vorsetzen" am Hamburger Hafen war eigentlich für 600 Menschen ausgelegt - während des Krieges brachten sich dort aber dreimal so viele in Sicherheit.

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Kleiner Seitenblick: Von ihm stammt der Hamburger Gruß "Hummel, Hummel - Mors, Mors". Hans Hummel, der eigentlich Johann Wilhelm Bentz hieß, war ein Wasserträger, der von 1787 bis 1854 lebte. Der Überlieferung nach wurde er von Kindern gehänselt - sie riefen "Hummel, Hummel", Bentz antwortete "Mors, Mors". Seinen Spitznamen Hummel erhielt er wohl, weil er die Geschichten eines Mannes namens Hummel, dem er immer Wasser brachte, verbreitete.

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Ein weiterer Tiefbunker

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Drei Tiefbunker gibt es am Hamburger Hafen, einer davon liegt an der Helgoländer Allee. Es handelt sich um einen Rundbunker, 840 Menschen hatten Platz, etwa 2000 suchten während des Zweiten Weltkriegs Schutz. Er wurde nicht etwa für Hamburger Frauen und Kinder errichtet, sondern für die Hafenarbeiter. Bereits damals arbeiteten allein bei der Werft Blohm & Voss etwa 25.000 Menschen. In den 1970er und 1980er Jahren wurden in den kalten Räumen Pilze gezüchtet, in den 1990er Jahren wurden in dem Tiefbunker Partys gefeiert. Heute haben Fledermäuse die Räume besiedelt. Rein darf man nicht mehr.

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Der Nordeingang

Der Alte Elbtunnel: Er ist 426,5 Meter lang und verbindet die nördliche Hafenkante bei den St. Pauli-Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder. Er ist 1,92 Meter breit und 6 Meter hoch. Was viele nicht wissen: Er ist auch unter der Decke noch recht breit, damit die Kutscher damals ihre Peitschen schwingen konnten.

Eckdaten zum Alten Elbtunnel

Herrlicher Ausblick von der Elbinsel aus

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Hier befindet sich der Eingang zu einem weiteren Bunker.

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Sandra Latussek bietet Touren am Hamburger Hafen an. Alle Informationen gibt es auf ihrer Internetseite.